Gefüllte Paprika mit Oliven-Reis

Mit den gefüllten Paprika mit Oliven-Reis hüpfe ich galant wieder nach Spanien. Dort ist dieses Gericht ein traditionelles Essen. Ursprünglich mit Rosinen und Pinienkernen, bei mir mit Oliven und Cashews.

Das Gericht mit den gefüllten Paprika mit Oliven-Reis kannst du universell einsetzten. Entweder kannst du es als Tapas nehmen. Oder es wird deine Vorspeise, oder ein leichtes Mittagessen. Aber genauso gut kannst du es als Beilage zu deinem Geflügelgericht wählen. Bei uns gab es dieses Gericht schon mit Hackbällchen an Paprikasauce.

gefüllte Paprika mit Oliven-Reis

Aber egal wie du es kombinierst oder alleinig auftischst, es wird dich und eventuell deine Gäste begeistern.

Nun komme ich zu deiner Einkaufsliste.

Gefüllte Paprika – Pimientos Rellenos

für 3 Paprika

    • 2 EL Olivenöl und etwas zum Einreiben der Paprika
    • 1 Zwiebel gehackt
    • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
    • 100g Rundkornreis
    • 60g grüne Oliven
    • 60g Cashew-Kerne
    • 30g gehackte Petersilie
    • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
    • 1 EL Tomatenmark
    • 3 Paprika am besten farblich gemischt

Bei dem Reis eignet sich am besten spanischer Rundkornreis. Wenn du den nicht hast und auch nicht kaufen kannst, so nimmst du einfach Risotto-Reis. Natürlich kannst du auch gerne Vollkornreis benutzen, doch durch die Garzeit dessen, dauert die Zubereitung entsprechend lange.

Die Zubereitung der mit Oliven-Reis gefüllten Paprika

Zuerst löst du den einen Esslöffel Tomatenmark in 700ml heißem Wasser auf. Das ist die Brühe für den Reis.

Du hackst deine Zwiebel und zerdrückst den Knoblauch. Danach erhitzt du das Olivenöl in einem guten Topf und gibst die gehackten Zwiebeln hinein. Diese brätst du ungefähr drei Minuten lang an. Den Knoblauch hinzugeben und weitere zwei Minuten braten. So lange bis die Zwiebeln ganz leicht bräunen.

gefüllte Paprika mit Oliven-Reispaprika-reis-oliven

Die Oliven viertelst du oder hackst sie entsprechend klein. Mit den Cashew-Kernen verfährst du entsprechend.

Du gibst den Reis und die Cashew-Kerne in den Topf mit den Zwiebeln und verrührst alles so lange, bis der Reis mit Öl überzogen ist. Du gibst die Hälfte der gehackten Petersilie hinzu. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im nächsten Schritt gibst du die Brühe, also das aufgelöste Tomatenmark, hinzu und lässt es aufkochen. Nun die Temperatur reduzieren und den Reis ohne Deckel ungefähr 20 Minuten köcheln lassen. Dabei mehrmals mit einem Holzlöffel umrühren.

Kurz vor Ende der Garzeit gibst du die Oliven hinzu und rührst sie ein.

Du lässt den Reis solange garen bis sich kleine Löcher an der Oberfläche bilden. Die restliche Petersilie rührst du unter und stellst den Reis beiseite.

Während der Kochzeit vom Reis schneidest du die Stilansätze von den Paprikas ab und hebst diese auf. Mithilfe eines Löffels entfernst du in den Paprikas das Kerngehäuse und die Kerne.

Das Anrichten der Paprika

Deinen Backofen heizt du auf 200°C vor.

Du verteilst die Füllung gleichmäßig in den Paprikas und legst den Deckel, also die Stilansätze oben drauf. Mithilfe von Zahnstochern befestigst du diese. Ein Backblech belegst du mit Backpapier.

Die gefüllten Paprika reibst du mit Olivenöl ein und stellst sie auf das Backblech. Die Paprika nun etwa 30 Minuten im Ofen backen lassen. Du lässt sie solange im Ofen bis die Paprika schön weich, also gegart sind.

Jetzt kannst du sie heiß servieren. Als Tapas gerichtet kannst du sie auch auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Zubereitung und ¡Buen Provecho!

Probiere doch auch mal ein paar andere Reisgerichte von mir. Magst du mal Tomatensaft mit HackbällchenReis an Serrano-Packerle oder meine Blinde Paella ausprobieren? Klicke einfach auf den Link und du findest die Rezepte.

Signatur Casa Selvanegra Blog

 

 

So bereitest du gelingsicher die leckere Tortilla mit buntem Gemüse zu

Die Zubereitung einer Tortilla kann schon mal etwas knifflig sein. Bei dieser Tortilla mit buntem Gemüse brauchst du aber keine Angst vor dem Misslingen haben, denn sie wird nicht in der Pfanne gewendet.

Was ich schon für Tortilla-Unfälle hatte. Ich kann dir die Anzahl der Chaos-Tortillas gar nicht mehr aufzählen. Bis ich eine Technik zum wenden der Tortilla für mich gefunden hatte verging schon etwas Zeit.

Tortilla mit buntem Gemüse

Meine erste Tortilla habe ich sogar damals mit einer spanischen Freundin bei mir daheim versucht herzustellen. Nach dem Rezept ihrer Mama. Schlussendlich landete der erste Versuch in der Spüle, weil auch sie die Tortilla nicht mit zwei Pfannen zu wenden bekommen hat. Sie meinte, dass ihre Mama eine spezielle Tortilla-Pfanne verwendet. Man kann dabei zwei Pfannen ineinander haken und so kann gar nichts mehr schief gehen.

Solch eine Pfanne habe ich noch immer nicht. Ich versuche mich jetzt immer ganz wacker mit normalen Pfannen oder nehme eben Herd und Ofen zur Hilfe. Leider hat man bei der im Ofen gemachten Tortilla nicht auf beiden Seiten die leichte Kruste von der Pfanne, aber schmecken tut es allemal. Und um ehrlich zu sein…du würdest so auch gar nicht das bunte Gemüse zu sehen bekommen. Wäre irgendwie schade, oder?

Wie machst denn du am liebsten deine Tortilla? Hast du meinen guten Kniff mit der ich meine Wendetechnik verbessern kann?

Nun komme ich aber mal zum Rezept und der Zutatenliste für diese bunte Gemüse-Tortilla.

Die Zutaten für die Tortilla mit buntem Gemüse

für 2 Personen

    • 200g Zucchini
    • 1 rote Paprika
    • 250g braune Champignons
    • 2 TL gemischte Kräuter oder mediterrane Kräuter
    • 6 Eier
    • Pfeffer und Salz
    • eventuell wenn du hast Rührei-Gewürz
    • 2 TL Kokosöl

Natürlich kannst du hier gerne die Zutaten austauschen. Probiere es doch mal mit Feta oder Tomaten oder auch etwas Schinken.

Die Zubereitung der Tortilla

Du putzt das Gemüse und wäscht es. Danach schneidest du es in kleine Würfel. Auch die Champignons putzt du und schneidest sie klein.

In einer Pfanne erhitzt du einen Teelöffel vom Kokosöl und gibst zuerst die Paprika für wenige Minuten hinein, danach Zucchini und Pilze. Alles lässt du nun zusammen für ungefähr zwei Minuten anschwitzen. Das Gemüse würzt du mit Salz, Pfeffer und den Kräutern.

In der Zwischenzeit verquirlst du die Eier mit vier Esslöffel Wasser und würzt die Masse mit Pfeffer und Salz beziehungsweise wenn du hast mit Rührei-Gewürz.

Das Gemüse nimmst du aus der Pfanne und wischt kurz mit Küchenkrepp die Pfanne aus. Das restliche Kokosöl erhitzt du und gibst die Eimasse hinein. Diese belegst du mit dem Gemüse.

Du deckst die Pfanne mit einem Deckel ab und lässt die Tortilla bei kleinerer Hitze ungefähr 15 Minuten stocken.

Damit die Tortilla auch von oben etwas Hitze abbekommt heizt du den Ofen auf 150°C vor und schiebst das Omelett mitsamt Pfanne aber ohne Deckel *grins* nochmal für fünf bis 10 Minuten in den Ofen. Nimm dazu am besten die obere Schiene.

Wenn die ganze Tortilla gestockt ist, kannst du sie vierteln und servieren.

Tortilla mit buntem Gemüse

Lass es dir schmecken. ¡Buen Provecho!

Und magst du sie probieren? Ich habe noch andere Tortillas für dich. Schau‘ dir doch auch mal die Ofentortilla oder meine Tortilla Selvanegra an. Oder wie wäre es mit der Tortilla der Black Eyed Peas?

Signatur Casa Selvanegra Blog

Cremige Kartoffel-Sellerie-Suppe | Fit Food

Das Figurscout-Programm nähert sich bald dem Ende. Bin ich froh. Heute gibt es aus dem Programm eine cremige Kartoffel-Sellerie-Suppe, die ziemlich an die meiner Oma erinnert. Endlich hat es mal geschmeckt!

Mit nur ungefähr 400kcal pro Portion macht diese Kartoffelsuppe richtig satt und ist auch hervorragend für diese nasskalten Herbsttage.

Sie lässt sich zudem auch gut vorbereiten. Richtet euch gerne größere Mengen und friert die Suppe ein. So habt ihr schnell mal etwas Deftiges und trotzdem Gesundes auf dem Tisch.

Kartoffeln, Sellerie, Lauch, Karotte
Die Zutaten für 1 Portion:

  • 250g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 80g Porree
  • 1 Karotte
  • 50g Sellerie
  • 1 EL Öl
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 100ml Milch 1,5%
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • gemischte Kräuter 

Die Zubereitung:

Ihr schneidet die Kartoffeln, die Zwiebel, die Karotte und den Sellerie in kleine Würfel und den Porree in Streifen.

Im heißen Öl dünstet ihr die Zwiebel glasig an und gebt das restliche Gemüse hinzu.

Kochtopf, fissler, Gemüse

Die Gemüsebrühe gebt ihr nun hinzu und köchelt alles etwa 10 Minuten.

Töpfe, Suppe
Synchronkochen

Nach der Kochzeit gebt ihr die Hälfte der Milch zu und lasst alles weitere 5 Minuten köcheln. 

Einen Esslöffel vom Gemüse nehmt ihr heraus und legt es beiseite. 

Die Suppe püriert ihr nun und gebt nach und nach die restliche Milch hinzu. Kräftig würzen und mit dem beiseite gestellten Gemüse auf einem warmen Teller anrichten. Mit den Kräutern bestreuen und servieren.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und ¡Buen Provecho!

Kartoffel, Sellerie
Kennt ihr auch leckere Kartoffel-Suppen-Rezepte? Lasst es mich wissen. Ich freue mich total auf eure Rezepte.

Bewusster Genuss und Fitness am Milon Zirkel

Enthält Werbung durch Verlinkung

Eine Woche vom Programm „Abnehmen ohne Hungern“ liegen nun hinter meinem Mann und mir. Heute gebe ich euch dazu mein Fazit wie ein bewusster Genuss funktioniert und gebe euch Einblicke in meine Fitness-Routine.


Mein Fazit zu „Abnehmen ohne Hungern“ ist zwiespältig. Zum einen finde ich das Programm richtig gut, zum anderen nicht gut durchdacht.

Die guten Seiten

Die guten Seiten sind definitiv, dass man sich genauer mit seiner Ernährung auseinandersetzt und dass man wirklich darauf achtet was und in welchen Mengen man zu sich nimmt. Okay das trifft für meinen Mann zu. Ich gebe zu, dass ich mich aus mehreren Gründen mittlerweile nicht mehr eins-zu-eins an das Programm „Abnehmen ohne Hungern“ halte.

Gut ist auch, dass wenn man das Programm richtig durchführt, man wirklich an den Fettreserven abnimmt, weil man immer die 6 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einhält. Wie mein Mann sagt, ist auch sein Heißhunger auf Süßes verschwunden, was an der wirklich ausgewogenen Ernährung liegt. Weiterhin nimmt man viel frisches Gemüse zu sich und ernährt sich abwechslungsreich.

Die schlechten Seiten 

Die schlechten Seiten zum einen für mich sind definitiv die Kosten, die das Programm „Abnehmen ohne Hungern“ mit sich bringen. Mittlerweile gehe ich davon aus, dass wir ungefähr das Dreifache ausgeben beim Lebensmitteleinkauf. Das liegt nicht nur an den teilweise teuren Dingen, die man kaufen muss, nein auch den vielen verschiedenen Sachen, von denen man oft nur minimale Mengen benötigt. Hier kommen wir dann auch zu dem Punkt, dass ich es schon Lebensmittelverschwendung nenne.
Letzten Dienstag wurden 100ml Buttermilch benötigt. Was geschieht nun mit dem Rest? Die Flasche steht seitdem im Kühlschrank und nach 6 Tagen kann man die wohl nicht mehr verwenden. Würde ich dem Programm „Abnehmen ohne Hungern“ auch einhundertprozentig folgen, würden weitaus noch mehr Lebensmittel weggeworfen werden. Ich nutze noch übriggebliebenes Gemüse für mich und eventuell für unseren Sohnemann. Doch gerade was Kondensmilch, saure Sahne und solche Sachen angeht, das landet leider im Müll. Von der Kondensmilch zum Beispiel benötigten wir Anfang letzter Woche gerade mal zwei Teelöffel, von der sauren Sahne einen Teelöffel voll. Seither wurden diese Lebensmittel nicht mehr für die Rezepte benötigt und ich fand dafür auch keine Verwendung. Was diese Verschwendung angeht, finde ich es echt nicht durchdacht.

Leider darf man gar nicht von Rezepten abweichen. Sonst hätte ich diese Dinge entweder gerade weggelassen oder durch andere ergänzt. So wie man normaler Weise in der Küche haushaltet.

Hier sind einige der teilweise recht leckeren Gerichte letzter Woche:

Sellerie Gemüse Vegan Tomate
Sellerie Puffer an Tomatensalat
Rösti Lachs Champignons
Rösti an Räucherlachs mit Champignon-Salat
Zucchini Salat Oliven Zwiebeln
Mediterraner Zucchini Salat mit Vollkornbrot
Kohlrabi Suppe Tomaten
Kohlrabisuppe
TK mischgemüse und Hackfleisch
Mischgemüse an Häckbällchen

Das Programm ist wirklich interessant, denn man lernt das bewusste Essen und das finde ich gut. Ich sollte das demnächst einfach auch bei meinen Gerichten unterbringen. So kann man ohne Reue genießen!

Die Fitness-Routine am Milon Zirkel

Das Figurprogramm „Abnehmen ohne Hungern“ funktioniert natürlich nur in Verbindung mit einem Fitnessprogramm.

Heute stelle ich euch grob mein Fitness-Programm vor, welches ich im Rückgrat absolviere.

Ins Fitnessstudio gehe ich seit etwas einem halben Jahr wie ich es schaffe zwei bis drei mal die Woche.

Vor dem ersten Training wurden meine Körperdaten analysiert und daraufhin wurde mein Fitnessprogramm aufgebaut. Mein Plan ändert sich immer alle 8-12 Wochen.

So absolviere ich momentan den Milon Zirkel. Davor wärme ich mich mindestens 10 Minuten auf dem Laufband auf. Den Milon Zirkel durchgehe ich zwei Runden und dazwischen bin ich an den Geräten. Der Milon Zirkel ist ein Cardio-Kraft Programm, bei dem man je eine Minute effektiv an einem Gerät trainiert. Danach gibt es 30 Sekunden Pause zum Wechseln auf das nächste Gerät. Nach je drei Geräten kommt die erste Cardio-Einheit mit dem Fahrrad für vier Minuten. Danach folgen weitere drei Geräte mit je eine Minute langen Übungen. Am Ende des Zirkels geht man für vier Minuten auf den Ergometer.

Wie ihr wisst möchte ich meine Muffintops loswerden. Demnach kommt zum eigentlich richtigen Essen auch noch etwas Training in diese Richtung. Also ran an den Speck mit reichlich Situps und Übungen für die seitlichen Bauchmuskeln.

Mal sehen wohin mit meine Fitness-Reise bringt. Seid ihr dabei?

Letztes Jahr bin ich gelaufen und habe den BBG absolviert. Das war zu viel auf einmal. Im Studio werde ich besser überwacht und ich werde auch eher gepusht, wenn ich doch mal wieder Null-Bock-Tage habe.

Geht ihr auch ins Fitnessstudio? Habt ihr da eine bestimmte Routine oder geht ihr einfach an die Geräte und macht, was euch gerade Spaß macht?

[Tapas] Empanadillas mit Pilzen und Garnelen

{for english scroll down please}

(Empanadillas de setas y gambas / Empanadillas with mushrooms and shrimps)

Es gibt wieder Tapas in der CasaSelvanegra! Diesmal sind es Tapas in Form von Teigtaschen. Empanadillas, knusprige Empanadillas gefüllt mit Pilzen und Gambas.

  

Tapas sind echt immer sehr beliebt beim gemütlichen Grillen. So haben wir immer noch eine extra Beilage, die mal nicht nur aus Salat oder Brot besteht. 

Diese Tapas gehören zur Kategorie Fingerfood, Kleinigkeiten zum Knabbern – in Spanien nennt man diese „Cosas de picar“.

Was ihr benötigt, um diese Teigtaschen zu zaubern:

Die Zutaten

  • 3 Pack Blätterteige aus der Kühlung
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 El Butter
  • 2 gewürfelte Tomaten
  • 1 gewürfelte gelbe Paprika
  • 250g Champignons
  • 1 El Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 hart gekochtes Ei
  • 100g Garnelen (habe die aus der Kühlung genommen)
  • 1/2 Tl Chilipulver
  • 2 Eigelb zum Bestreichen

Die Zubereitung

Ihr heizt den Backofen auf 200°C vor. Ihr erhitzt die Butter und dünstet die Zwiebel. Danach gebt ihr die Paprika und die gewürfelten Tomaten zu.

schneiden schneiden schneiden – chop chop chop


Ihr putzt und schneidet die Pilze. In einer zweiten Pfanne erhitzt ihr das Öl und bratet die Pilze bei großer Hitze an. Mit Salz und Pfeffer würzen.


Das Ei schälen und hacken. Nun gebt ihr die Garnelen und das Ei zu den Pilzen und bratet diese mit. 

Jetzt gebt ihr die Pilzmischung zur Paprikamischung. Mit Chili würzen und ab und zu rühren und 10 Minuten köcheln lassen. Nach Geschmack würzen und abkühlen lassen.


Den Blätterteig breitet ihr aus (erst einmal nur eine Rolle) und walzt ihn mit dem Nudelholz noch etwas größer. Ihr stecht Kreise mit einem Durchmesser von 10 cm aus (etwa so große wie eine Gläseröffnung).


Auf eine Hälfte der Kreise gebt ihr die Füllung und bestreicht die Ränder der Teigkreise mit Wasser. Die fast fertigen Tapas klappt ihr nun zusammen und drückt die Ränder fest an.


Die Teigtaschen mit Eigelb bestreichen und 15 Minuten backen.


Diese Tapas schmecken so herzhaft knusprig und passen prima zu eine deutschen Bratwurst. Glaubt man nicht, ist aber so!

Lasst es euch schmecken. ¡Buen Provecho!


English Version

CasaSelvanegra is having Tapas again! This time these are samosa tapas. Empanadillas, crunchy empanadillas filled with mushrooms and shrimps.

We do love tapas when we are having a homely BBQ. This way we have an extra side dish which is not just a salad or bread.

These tapas belong to the category of fingerfood, bits and bobs to nosh on – in Spain they call them „Cosas de picar“.

What you need to make these samosas:


The ingredients

  • 3 packs of puff pastry 
  • 1 chopped onion
  • 1 tablespoon of butter
  • 2 diced tomatoes
  • 1 diced yellow pepper
  • 250g of mushrooms
  • 1 tablespoon of oil
  • salt, pepper
  • 1 hard boiled egg
  • 100g shrimps 
  • 1/2 teaspoon of chili
  • 2 egg yolk to coat samosas

The preparation

Preheat oven on 200 Grad. Heat up butter and steam onion.

After that add pepper and diced tomatoes.

Clean and cut mushrooms. Heat up oil in a second pan and fry mushrooms with high heat.

Season with salt and pepper.

Peel and chop the egg. Add shrimps and egg and fry together with the mushrooms.

Now mingle mushroom mixture with pepper mixture. Season with chili, stir from time to time and cook on low heat for like 10 minutes. Season to taste and let cool down.


Splay puff pasty (just on pack first) and lumber with rolling pin to make it a bit bigger. Cut out circles with a diameter of like 10 cm.

Put on filling on half of the circles. Coat edges of the circles with water. Fold almost ready to eat tapas and press edges together. 

Coat samosas with egg yolk and back for 15 minutes.

These tapas taste so well and perfectly match with a German Bratwurst. You wouldn‘t believe it but it‘s true.

Enjoy and ¡Buen provecho!

[Lifestyle] Vegan? Ok gut! 

Aber warum rechtfertigen Veganer ihren Lebensstil ständig?

Ich stelle heute mal die Frage in den Raum warum rechtfertigen Veganer ihren Lebensstil denn eigentlich so oft? 

Sicher schon oft diskutiert und vielleicht mittlerweile abgekaut, doch mich interessiert das jetzt immer brennender, je mehr Foodblogs ich lese.
Seit einigen Tagen komme ich nicht mehr davon ab, dass das hier irgendwie aus mir heraus muss. Ich wusste nur nicht wie und ob überhaupt öffentlich. Mit meinem Mann habe ich schon oft darüber diskutiert. Wir vertreten beide die gleiche Meinung dazu. Ich möchte aber gerne mal eure Meinung hören. Ich bin ja sonst nicht wirklich kritisch und meinungsäußernd auf meinem Blog vertreten. Ihr dürft mich gern auch dafür hassen! Nein bitte nicht!
Vegane Blogs



Kommt man beim Bloglesen auf vegane Seiten, so fällt mir auf, dass auf veganen Blogs neben Rezepten immer wieder ellenlange Erklärungen für ihren Lebensstil auftauchen. 
Ich habe nichts gegen vegane Rezepte. Ich esse ja auch ab und zu Vegan. Es gibt sicher auch gutschmeckende vegane Gerichte, gar keine Frage. Aber muss denn gleich im nächsten Blogpost wieder kommen: Was essen Veganer eigentlich? Woher bekommen Veganer ihr Eiweiß? Seid ich Vegan bin, fühle ich mich so leicht, als Veganer ist man gesünder… Man hat das Gefühl, das vegane Leben ist das einzig Richtige und Omnivore und Vegetarier sind schlechtere Menschen. 
Wir „Normalesser“ oder „Fleischesser“ rechtfertigen unseren Fleischkonsum und Eikonsum doch auch nicht ständig. Oder tun wir das? Oder macht man das nicht, weil es eben normal ist.
Müssen Veganer ihre Entscheidung, diesen Lebenstil begonnen zu haben rechtfertigen, weil sie merken, dass es ein freiwillig schwerer Weg ist? Und mit diesen oftmals 1.000 Worte langen Beiträgen sich ihr Leben schön reden? Oder muss man als Veganer auch Moralapostel sein? Reagiere ich etwa über?
Nein liebe Veganer. Das habt ihr nicht nötig. Es ist eure Entscheidung, einen vom Menschen erfundenen Lebensstil zu haben. Wenn es euch gefällt, dann ist das auch gut so. 
Ich las auf einer Seite neulich, dass man nach dem Fleischgenuss immer träge ist und dass man sich nach veganer Kost immer so leicht fühlt. Ist das so? Also ich fühle mich nach Fleischgenuss nur träge und müde, wenn ich mich überfressen habe. Aber dass ist ja nicht der Sinn nicht Nahrungszunahme, sich zu überfressen. Das würde ja auch passieren, äße man einen veganen Kuchen im Übermaß!
Eiweiß



Oder auch bei den Themen Eiweiß und ausgewogene Ernährung als Veganer. Da lese ich häufig, dass teilweise Supplemente eingesetzt werden, um die Nahrung zu vervollkommnen. Da frage ich mich doch warum das Ganze? Wenn man sich ausgewogen ernährt, dann braucht es so etwas auch nicht. Ich sehe ein, dass unter Umständen Nahrungsergänzungen sinnvoll sind. Also bei eventuellen Krankheiten oder Unverträglichkeiten oder auch in der Schwangerschaft, wo man Magnesium oder auch extra Folsäure benötigt. Ok selbst hier wurde das früher auch nicht gemacht. Aber freiwillig Chemie oder meinetwegen auch pflanzliche Pillen schlucken, weil man auf jegliche tierische Nahrung verzichtet, finde ich schon schwierig. 
Umweltschutz



Veganer sagen immer sie seien sehr umweltschonend. Das mag ja auch gerne zutreffen. Doch für mich gehört zum Umweltbewusstsein dazu, auch chemisch hergestellte Sachen am besten zu vermeiden. Jetzt könnt ihr mich hauen, aber gibt es denn besonders umweltbewusstes veganes Schuhwerk, welches nicht gerade echte Espandrilles sind, also diese Schuhe aus Bast und Baumwolle beziehungsweise Leinen? Dann wäre doch der nächste natürliche Schuh ein Lederschuh und *piep* schon sind wir wieder beim Tier! Ein Gürtel in Lederoptik ist ein Chemieprodukt. Ist das jetzt umweltfreundlich? 

Diese Frage stellte ich neulich auch jemandem. Ich bekam gleich zwei verschiedene Antworten, die ausschweifend mit Sojafeldern und überwässerten Kühen sowie mit gegerbtem Leder beantwortet wurde, aber eben nicht einfach auf meine Frage. Und der Abschluss-Satz war jedes Mal in etwa: „Ich hoffe ich konnte dir helfen“! Warum denn immer so oberlehrerhaft? Wenn ich frage, ob Kunstleder umweltfreundlich ist, kann man doch nicht mit abgerodeten Amazonasgegenden antworten. Kann man das?
Eiersatz 
Während ich diesen Post vorbereitete und schrieb wollte ich mehr zum Thema Ei-Ersatz erfahren. Ich habe nämlich in irgendeinem Geschäft mal ein Tetrapack Flüssig-Eiersatz in der Hand gehabt, aber nicht darauf geachtet, welche Zutaten darin enthalten sind. Nun sollte mir Google helfen. Ich stieß dabei auf zwei Webseiten, die sich damit befassten. Und ratet mal was dort Thema ist, noch bevor meine Frage auf der Seite beantwortet wird? Genau: warum das Hühnerei so schlecht für den menschlichen Verzehr ist. Hallo Herr Kommandant! Ich habe verstanden. Erst in vielen Punkten das negative am Ei und Eiverzehr ausgiebig darlegen und mich dann wieder ganz kurz am Ende der Seite ansatzweise über die Zusammensetzung vom Ei-Ersatz aufklären. Schaut mal zum Beispiel hier.  

Ok ja Tieren in Massenhaltung geht es nicht gut. Das ist auch nicht in Ordnung. Verstehe ich schon und ist Tatsache.
Persönlich kenne ich zwei Veganer. 50% davon ist noch einmal ein Stückchen mehr weltverbesserlich unterwegs. Der Andere ist auch seit sehr vielen Jahren vegan und dieser lässt das nicht ständig heraushängen. Man merkt bei ihm erst, dass er Veganer ist, weil er sich seinen Kuchen bei Feiern immer selbst mitbringt. Ich möchte damit jetzt darlegen, dass ich mit diesem Post nicht alle Veganer angreifen oder kritisieren möchte. Ich ziehe nicht alle Veganer damit über einen Kamm. Aber bitte erklärt eure Art zu Leben nicht ständig! 
Was würdet ihr denn davon halten, wenn Omnivore ständig ihr Essverhalten nach jedem geposteten Gericht rechtfertigen oder mehrmals erläutern? 
Back to the Routes 

 

Morgen geht es auf meinem Blog wieder normal mit Rezepten weiter! Mein kurzer Diätausflug mit diesem Basen-Säure-Kram ist für mich auch wieder vorbei, wobei ich noch nicht mal damit wirklich angefangen habe. Die Schlappheit und der Kreislaufzusammenbruch vom Dienstag sagen mir, dass ich lieber sauer bin, aber es mir gut geht. 

Und nun bitte reichlich Diskussionen! 


 

El Pisto – Das Sommergemüse

Naja um es direkt zu benennen, es ist einfach ein Ratatouille mit Hähnchen und Naturreis. Dieses leckere Gemüse ist perfekt für den Sommer.


Bei diesem Essen sieht sogar meine eigentlich erlaubte Variante gar nicht mal so schlimm aus. Ein Löffel Naturreis und ein Löffel Hühnchen ergänzen die 80% Ratatouille. Wenn man nicht unbedingt satt werden muss, dann kann man das auch so empfehlen. 

Ein paar Tage habe ich es versucht, so basisch zu essen. Es scheitert bei mir nicht nur am Wollen, sondern auch an der Umsetzbarkeit im Alltag und am Hunger. Da ginge nichts mit Spontanität. Heute auf Arbeit hatte ich zum Beispiel unerwartet Pause. Und was soll man dann essen, wenn eigentlich nur Gemüse erlaubt ist und aber man nichts dabei hat? 

Sei es drum!

Hier ist erstmal das Rezept für das „El Pisto“

Die Zutaten für 4

  • 1 Zwiebel
  • 300g Zucchini
  • 4 Strauchtomaten
  • 1/2 Aubergine
  • 1 rote und eine grüne Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g Hähnchenbrustfilets
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Ras El Hanout
  • 4 EL Olivenöl
  • 200ml Tomatensaft
  • 1 Tasse Naturreis


Die Zubereitung

Zuerst bereitet ihr mal den Reis nach Packungsangabe.

Ihr würfelt die Zwiebel. Das andere Gemüse wird gewaschen und geputzt und in Würfel geschnitten. Der Knoblauch wird geschält und in feine Scheiben geschnitten.

Auch das Fleisch wascht ihr, tupft es trocken und würfelt auch das. Ihr erhitzt den 1 EL Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch rundherum etwa fünf Minuten an. Mit Pfeffer und Salz würzen und dann beiseite stellen.


In einer großen Pfanne erhitzt ihr 2 EL Öl und bratet darin die Aubergine etwa vier Minuten an. Mit Pfeffer würzen und kräftig salzen. Herausnehmen. 

Die restlichen 2 EL in der großen Pfanne erhitzen und die Paprika hineingeben. Die Paprika bratet ihr so fünf Minuten an.


Dann gebt ihr Zucchini, Knoblauch und Zwiebel hinzu. Alles kurz mitraten u d mit dem Tomatensaft ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Ras El Hanout würzen.


Dann deckt ihr die Pfanne ab und lasst alles so fünf Minuten köcheln.

Nun gebt ihr die Tomaten zu, das Hähnchen und die Aubergine. Ihr vermengt alles und erwärmt alles zusammen. Nochmal mit den Gewürzen abschmecken und servieren.

die basische Version muss aus mindestens 80% Gemüse bestehen
20% sind erlaubt als Hähnchen, Reis nur als Naturreis
Sattessen mit Gemüse
Vollversion mit Joghurt Dipp

Mir hat es geschmeckt als Vollversion. ¡Buen Provecho!

Wie findet ihr dieses einfache Rezept?

Trotzdem: Merguez mit Linsen

Vor ein paar Tagen habe ich bereits geschrieben, dass ich meine Ernährung krass umstellen sollte. 

Zwei Tage habe ich es mal ziemlich strikt probiert, aber es fehlte einfach richtiges Essen. So kam ich zu dem Entschluss, nur gewisse Sachen zu streichen und hier einfach zu zeigen, was es gab und was ich hätte haben dürfen. 

Es klingt vielleicht etwas überheblich, doch bin ich der Meinung mich nicht gerade ungesund zu ernähren! Beziehungsweise uns. Hier gibt es wirklich seltenst Fertiggerichte, keine Maggitüten, wenig Sahne, nur frisches Gemüse und doch recht abwechslungsreich. So denke ich. 

Tüten olé olé

Vom Job her weiß ich, dass ein Großteil der Bevölkerung weitaus ungesünder isst beziehungsweise einkauft. Also essen sie ja auch ungesünder. Da gibt es gut bei jedem Fertigpizza, vorpanierte tiefgefrorene Hähnchenteile, Dosensuppen, Mikrowellengerichte und natürlich haufenweise Tüten mit Pulver drin. 

Daher finde ich, dass die ganz krasse Umstellung für mich wenig Sinn macht. Mag jetzt naiv klingen, aber ich möchte mich nicht mit Essen bestrafen, ich möchte mich daran erfreuen!

Das Ja & Nein 

So bin ich jetzt zu der Idee gekommen, dass ich euch zu jedem Gericht, welches ich zubereite, einen Teller zeige wie er erlaubt wäre oder positiv wäre und dazu dann das komplette Gericht.

Fangen wir heute an mit:

Salchichas merguez con lentejas [Merguez mit Linsen]


Zum Gericht habe ich noch Patatas Brava / Kartoffelwürfel gemacht. Sonst hätte ich eigentlich davon nur minimal Linsen essen dürfen. Ich hätte meinen Teller zu 80% mit Kartoffeln vollpacken dürfen und nur 20% von den Linsen dazu. Okay etwas mehr vielleicht, weil ja noch Paprika dabei sind.

Aber nun zum eigentlichen voll leckeren Essen:

Die Zutaten für 3

  • Olivenöl
  • 6 Merguez-Würstchen
  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 rote Paprika in kleinen Würfeln
  • 1 orange Paprika in kleinen Würfeln
  • 140g Linsen
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 500g Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • Meersalz, Pfeffer
  • Rotweinessig zum Servieren

Die Zubereitung 

Ihr erhitzt das Öl in einer antihaftbeschichteten, verschließbaren Pfanne. Ihr gebt die Würstchen hinein und bratet diese etwa 10 Minuten rundherum bis sie gar sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.


Die Paprikas und Zwiebel würfelt ihr.


Nun gebt ihr die Zwiebeln und die Paprika in die Pfanne und dünstet das Gemüse etwa fünf Minuten an. Etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Ihr gebt die Linsen und den Thymian hinzu und verrührt alles gut.


Als Nächstes gebt ihr die Gemüsebrühe zu und lasst alles aufkochen. Nun reduziert ihr die Hitze und deckt das Gemüse ab und lasst alles köcheln bis die Linsen gar sind und die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Das dauert etwa 40 Minuten.


Jetzt wascht ihr die Kartoffeln und würfelt diese. Die Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin rundherum bräunen und garen. Das dauert mit rohen Kartoffeln auch so 30-40 Minuten.


Ist noch viel Restflüssigkeit bei den Linsen vorhanden, so gart ihr sie mit offenem Pfannendeckel fertig, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Alles mit Pfeffer und Meersalz abschmecken. 

Ihr gebt die Würstchen zurück in die Pfanne und erwärmt sie nochmal kurz.


Die Merguez mit Linsen und Patatas Bravas servieren und etwas Rotweinessig darüber geben.

Sehr lecker – Linsen
unschlagbar: Merguez mit Karrtoffeln und Gemüse


Wie immer wünsche ich euch ¡Buen Provecho! und viel Spaß beim Probieren und Nachkochen. 

Freue mich über eure Likes, Kommentare und über reichliches Teilen.

In eigener Sache – Die Ernährung

Ja meine Lieben. In den letzten Tagen war es hier etwas ruhiger. Nun möchte ich erzählen, womit ich gerade hadere, was mich belastet. In einigen Posts hatte ich ja schon mal so einige Anspielungen gemacht.

Aber fangen wir mal von vorne an. In zwei meiner Posts bin ich ja mal ansatzweise darauf eingegangen und ich dachte, die Sache hat sich erledigt. Doch sie hat mich wieder eingeholt, aber mit anderen Syptomen. 

2015

Letztes Jahr war ich ja recht artig, was Sport anging. Drei Mal die Woche BBG, zwei-dreimal Joggen. Ich dachte ich tu mir was Gutes, war aber nicht so. Es war zu viel. Zu intensiv. Und ich bekam Haarausfall. Zwar dachte ich, ich ernähre mich ganz gut, doch ich aß eigentlich immer noch was ich wollte. Da ich nicht wusste was los war ging ich zum Arzt. Meine Blutwerte waren top, doch die Haare gingen. 

Morgenlauf am Strand in Ibiza 2015

Meine Konsequenz war, dass ich Good Bye zum Sport sagte und wieder alles aß, wonach mir war. Die Haare kamen wieder und logischer Weise schwand der doch zu der Zeit ganz gut trainierte Körper.

2016

Ich war nun aber mit meinem Körper nicht zufrieden und begann wieder Sport, aber eher sehr wenig aus Angst vor dem Haarproblem. Und so wenig Sport brachte dann auch nichts. 

Mittlerweile ist Sommer und der Strand ist nicht mehr weit weg. Der Mann und ich meldeten uns im Fitnessstudio an, in dem man einen Personal Trainer hat und ständig die Werte überwacht werden.

Jedenfalls habe ich artig mein Training durchgezogen und nahm ständig zu trotz nicht geänderter Ernährung. Der Mann nahm bei gleichem Trainingsplan und gleicher Ernährung ab. Meine Jeans klemmte schon und das störte mich. 

Man gab mir einen Lackmus-Test und nun, ja ich bin übersäuert. Gestern habe ich dann mit dem Trainer einen Body-Check gemacht und die Werte sind top, ich habe schon Fett verloren und etwas Muskeln ausgebaut. Aber ich sammle eben Wasser an. Diesmal sind es nicht die Haare, sondern Wassereinlagerungen, welche mir zu schaffen machen.


Was heißt das nun für den Blog?

Ja da liegt nun mein Problem. Ich soll meine Ernährung zumindest erstmal vier Wochen lang komplett umstellen. Im nächsten Absatz sage ich in wie fern. Diese Umstellung wird sich eben dann auch auf der Foodblog-Rubrik bemerkbar machen, da ich noch nicht weiß, wie ich die Säure-Basen-Diät in die Spanisch-Deutsche-köstlich-leckere Küche integrieren soll! 


Die Diät

Erstmal grob gesagt, gefällt mir das gar nicht, was ich eigentlich tun sollte. 80% Vegan, 20% Fleisch, Ei, Milchprodukte. 

Ich soll eben mit 80% basenüberschüssigen und neutralen Lebensmitteln satt essen und die 20% eben ergänzen.

Morgens soll ich ausgiebig frühstücken. Zum Beispiel einen Hirse-Buchweizen-Brei. Zum Vergleich: normalerweise gibt es bei mir Vollkorntoast und Activia.

Mittags soll es Salat und Gemüse geben. Eventuell mit Eiweißbeilage (Fisch und Sojaprodukte). Zum Vergleich: wenn ich jetzt mittags zum Essen komme dann gab es bisher etwas schnell Gemachtes mit Gemüse, Fleisch und Reis zum Beispiel.

Abends soll ich so gut wie gar nichts essen, die kleinste Mahlzeit soll es sein. Gedünstetes Gemüse mit Eiweißbeilage und eventuell glutenfreien Pflanzen. Zum Vergleich: schaut, was mein Blog so hergibt an leckeren Rezepten!!!

Dazu soll ich ziemlich auf Zucker verzichten, auf Weißmehl (ok nicht so das Problem), auf Süßstoffe, keine Softdrinks, kein Fastfood, kein KAFFEE, keine Snacks, kein Salzgebäck, keine Wurst, kein Schweinefleisch. Alkohol und Nikotin sind mir egal, weil es mich nicht betrifft.

Gurke-Melone-Minz Shake

Grob heißt das für mich ich muss zu 80% Vegan leben und der Rest ist Low Carb. Aber nein es heißt: überwiegend vollwertig vegetarisch, Vitamin-mineralstoffreich, hochwertige pflanzliche Eiweiße und wenig tierisches Eiweiß!

Meine Speiseliste

TOP: basenüberschüssig und neutral 80%

basenüberschüssig

  • Gemüse, Obst
  • Gemüsebrühe
  • Salat, Sprossen
  • Frische Kräuter
  • Wurzelkraft (irgend so ein Pulver)
  • Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen
  • Kartoffeln
  • Nüsse, Mandeln
  • Gemüsesäfte
  • Obstsäfte als Schorle
  • Basischer Tee
  • Reis-, Hafer-, Mandelmilch

neutral

  • Hochwertige Pflanzenöle (Leinöl, Rapsöl, Olivenöl)
  • Kokosfett
  • Butter, Sahne (warum das jetzt wieder gut ist?)

GEHT SO: säureüberschüssig zu 20%

  • Fisch
  • Fleisch
  • Eier
  • Sojaprodukte 
  • Vollkornprodukte (Dinkel)
  • Hülsenfrüchte
  • Leinöl-Quark
  • Agavendicksaft, Honig
  • Milch
  • Milchprodukte wie Käse, Joghurt

VERBOTEN:

  • Schweinefleisch
  • Wurstwaren
  • Zucker und Süsswaren
  • Süßstoffe 
  • Fast Food
  • Fertigprodukte 
  • Weißmehl
  • Nudeln!!!
  • Salzige Knabbereien
  • Soft- und Energydrinks
  • Alkohol
  • Kaffee


Wie schaffe ich das im Alltag?

Wieder riesige Fragezeichen. Ich arbeite körperlich und habe lange Tage. Dazu ein schnäkiges Kleinkind, das kaum isst. 

Wie soll ich einen 4.30 Uhr beginnenden Tag und erst gegen 23 Uhr endenden Tag ziemlich ohne Kohlenhydrate bei Schichtarbeit überstehen? Ich kann nicht regelmäßig gut Mittag essen. Eigentlich geht das nie. Wenn ich versuche gut für die Familie zu kochen, dann war das bisher meist am Abend und da lag mein Kriterium auf ‚gesund‘ (mein gesund dann wohl), frisch, abwechslungsreich und kleinkindpassend. Nun müsste ich alles umstellen und noch dazu verschiedene Mahlzeiten für ein Essen richten. Da ergibt sich dann wieder das Problem, dass der Kleine dann nicht isst, wenn er was anderes hat wie wir, aber das was wir oder wohl eher ich essen müsste, würde er nicht mögen und nun einem Dreijährigen so zu ernähren finde ich auch grenzwertig.


Ich gebe zu, dass ich mich mal ein halbes Jahr Low Carb ernährt habe, doch da aß ich auch gut Fleisch, Käse, Ei. Damals war das okay,weil ich in Elternzeit und eben daheim war. Die Müdigkeit durch wenig Kohlenhydrate konnte ich gut wegschlafen, da ich ein Neugeborenes bei mir hatte, was viel schlief. Die Gereiztheit ging aber dennoch nicht weg.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch freiwillig oder unfreiwillig einen Ernährungsplan, den ihr verfolgt? Wie geht es euch dabei, wie macht ihr das im Alltag? 


[Tapas] Frittierte Paprikaschoten

Hier ist wieder Tapaszeit! Hach wie köstlich diese Probierhäppchen doch sind! Mögt ihr sie auch?

Überall in Spanien, so auch auf Ibiza, werden als Snack Tapas gereicht, diese leckeren Kleinigkeiten als Appetithäppchen. Um gute Tapas zu finden, sucht ihr euch am besten Wirtschaften in denen Arbeiter essen. Klar, ihr müsst dort auf bebilderte dreisprachige fehlerhafte Karten verzichten, aber hier wisst ihr genau, es gibt echte Probierhäppchen wie sie die Spanier mögen. 


Meist stehen die Tapas in den braunen Tonschalen auf der Theke: Gambas, Chorizo, Fleischbällchen, verschiedene Gemüse, Käse und und und. Es gibt so eine riesige Auswahl an Tapas, die sich regional nochmals unterscheiden.

Auf Ibiza gibt es sogar ein Tapas-Festival. Hier stellen verschiedene Bars ihr Können unter Beweis und krönen am Ende des zweitägigen Festes ihren Tapas-König von Sant Antoni.


Gestern bei wieder einmal miesem deutschen Sommerwetter hatten wir daheim in der Schwarzwälder Casa ein kleines Grillfest. Bei uns gibt es zur typisch deutschen Bratwurst dann auch immer verschiedene Tapas. 

Diesmal gab es unter anderem „Frittierte Paprika“ (Pebreres de Padron) und ich zeige euch heute gerne wie einfach die zu richten sind!

Ihr benötigt dafür:

  • kleine Paprikaschoten, egal welche Farbe
  • Meersalz
  • Öl zum Frittieren


Und denkbar einfach geht’s:

Ihr frittiert einfach die Paprikaschoten in heißem Öl je nach Größe zwei bis drei Minuten und betreut sie dann reichlich mit Meersalz. Fertig! Easy gell? Und so lecker!


Da mir meine Gäste die Tapas quasi noch vom heißen Herd weggeschnappt haben, gibt es leider wenig Fotos.

Ich hoffe aber man sieht trotzdem wie gut die schmecken. Viel Spaß beim Ausprobieren und ¡Buen Provecho!

Wie immer freue ich mich über reichlich Kommentare und fleißiges Teilen!