Dinkel-Risotto und Hähnchen mit Honig-Senf-Sauce

(Produkttest)

Dank ORYZA darf auch ich die neuen drei Urkörner testen. Das tolle Testpaket enthält Quinoa, CousCous und Dinkel. Dinkel als solches habe ich so in dieser Form noch nie verarbeitet und somit hat es mich heute gereizt, ein Dinkel-Risotto zu kochen.


Dinkel, oder auch Spelz und Schwabenkorn, ist ein Getreide und ein enger Verwandter vom Weizen. Es galt lange Zeit als schwer zu verarbeiten und erlangt derzeit eine Art Boom vor allem in der Bio-Küche und auch für Babynahrung wird es gern verwendet.

Ich hatte vorher nur Gelegenheit, mit Dinkelmehl zu backen, oder zum Beispiel gepufften Dinkel für mein Müsli zu kaufen. Nun gibt es eben Dank „Oryza“ die Möglichkeit, das reine Korn zu verarbeiten. Also probieren wir es mal aus, dieses Urkörnchen, welches mich je länger ich es betrachte in Farbe und Form an Smacks von einem Bekannten Cerealienhersteller erinnert. Es ist nur etwas kleiner.

Fangen wir mal mit dem Risotto an. Ihr solltet aber alle Sachen die ich heute vorstelle irgendwie parallel zubereiten, wenn ihr am Ende genau mein Gericht haben möchtet. 

Dinkel-Risotto

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Tasse Dinkel von Oryza 
  • 2 Tassen Gemüsebrühe
  • 2 EL Butter
  • ca. 50g Parmesan


Zubereitung

Einen Esslöffel Butter erhitzt ihr in einem Topf. Ihr gebt den Dinkel zu und lasst ihn kurz in der Butter, sodass jedes Korn von Butter überzogen ist. Nun gebt ihr genau wie bei der Zubereitung von Risotto schluckweise Brühe hinzu. Umrühren. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, gebt ihr einen weiteren Schluck nach. Das macht ihr solange, bis die 2 Tassen Brühe im Risotto verarbeitet sind. Immer wieder rühren. Am Ende gebt ihr den zweiten Esslöffel Butter hinzu und den Parmesan. 

[Anmerkung] ich habe mich hier an die Angaben vom Hersteller mit der Flüssigkeitsmenge gehalten. Es könnte sein, dass man doch etwas mehr Brühe benötigt. Da fehlt mir leider die Erfahrung wie gekochter Dinkel sein muss. Vielleicht muss er recht bissfest sein, vielleicht geht es aber auch beim Dinkel schlotziger, ähnlich wie bei Reis. Es war eben die erste Verwendung von diesem Getreide und daher habe ich es mal genau nach Anleitung gemacht. 


Hähnchen mit Honig-Senf-Sauce

Als Beilage zum Dinkel habe ich mir Blumenkohl und spanische Tapas ausgesucht. Ich dachte, dass das so ganz gut harmonieren könnte. Tat es auch!

Den Blumenkohl putzt, wascht ihr und teilt ihn in Röschen. Gart ihn in kochendem Salzwasser bissfest. 

Die Zutaten für das Hähnchen und die Sauce für 4 Personen

Ja ich gebe zu beim Dinkel habe ich erst einmal für Zwei gekocht und beim Hähnchen wie gewohnt für Vier!

  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 2 Eier
  • ca. 6 EL Mehl
  • 50g Honig
  • 1 TL Sherry-Essig
  • 1 TL körnigen Senf
  • Pfeffer, Salz, Würzsalz (mediterrane Kräuter)
  • Olivenöl zum Braten

Die Hähnchenfilets schneidet ihr in etwa 2-3 cm große Würfel und gebt sie in eine Schüssel. Mit Pfeffer, Salz und Würzsalz würzen.


Ihr gebt die zwei Eier über das Fleisch und vermischt die Zutaten.


Nun gebt ihr das Mehl löffelweise über das Fleisch und mischt gut durch. Ihr gebt nach und nach soviel Mehl hinzu bis die Filetstücke nicht mehr Tropfen.


Nun erhitzt ihr das Olivenöl (der Boden der Pfanne sollte gut bedeckt sein) und bratet das Fleisch rundherum etwa 15 Minuten an.


Zum Schluss verrührt ihr noch den Sherry-Essig mit dem Honig und dem Senf. Jetzt könnt ihr alles anrichten und servieren.

So dann wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und vielleicht kommt ihr ja auch auf den Dinkel-Geschmack.

¡Buen Provecho!

Mich hat dieses Produkt schon mal überzeugt. Geschmeckt hat es gut, auch wenn es eventuell etwas weicher hätte sein können. Okay, da mangelt es an Erfahrung. Vielleicht kann Dinkel ja nur so fest? Ich werde es auf jeden Fall nochmal benutzen. Die Verpackung vom Oryza-Dinkel hat auf jeden Fall gepunktet. Die finde ich super gelungen mit diesem Hauch von Orient. 


Das Getreide wurde mir von Oryza für diesen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt. Mein Blog, meine Meinung. 

[Fixküche] rasantes Geschnetzeltes


Heute gibt es passend zum Wetter einfach mal Alpenküche. Geschnetzeltes. Zwar weder aus Österreich, noch aus der Schweiz, aber meine Variante aus dem Alpenvorland im Schwarzwald.


Es ist mal wieder soweit. Die Woche in der Casa, in der mittags fix ein Essen bereitet werden muss, da der Herr H zur Mittagsschicht geht.

So bot sich diese rasante Zubereitung voll an. In 20 Minuten ist alles fertig.

Die Zutaten für das Geschnetzelte für 3 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 400g Putenbrustfilet
  • 350g braune Champignons
  • 1 Päckchen Spätzle
  • 200ml Sahne
  • etwas Milch
  • Pfeffer, Salz, Thymian
  • und mediterrane Gewürzmischung (da nehme ich gern TK)
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Butter

Die Zubereitung ist schnell und einfach

Die Butter schmelzt ihr in einer Pfanne und bratet darin die Spätzle auf kleiner Stufe.


Ihr hackt einfach die Zwiebel und putzt die Champignons. Diese schneidet ihr in Scheiben.


Das Putenbrustfilet schneidet ihr in kleine Streifen und und bratet es in 1 EL Öl in einer weiteren Pfanne scharf rundherum an. Die Zwiebel gebt ihr dann dazu und bratet beides goldbraun. Mit Pfeffer und Salz würzen. Aus der Pfanne nehmen.


Als Nächstes erhitzt ihr den zweiten EL Öl in der eben genutzten Pfanne und bratet darin die Champignons an. Diese würzt ihr auch mit Pfeffer und Salz und Thymian.


Jetzt könnt ihr das Fleisch und die Zwiebeln zu den Pilzen in die Pfanne geben.


Die Spätzle wendet ihr bitte ab und zu damit sie rundherum goldbraun werden.

Jetzt gebt ihr die Sahne zum Fleisch und gegebenenfalls etwas Milch dazu. Alles umrühren und kurz aufkochen lassen. Ihr würzt mit den Kräutern. Fertig ist das Geschnetzelte, wenn die Sauce sämig wird. Geht ganz schnell.

Schlicht, einfach, lecker. Ja ja das Rad hab‘ ich heute definitiv nicht neu erfunden, aber trotzdem hoffe ich es gefällt euch wieder gut. Es schmeckt und ist Soulfood an so dauerhaft regnerischen Tagen.

Dieses Rezept wurde auch im Alpenwelt-Magazin vom Alpenwelt-Versand erwähnt. Guckt doch mal rein! 

Ich wünsche euch ‚N Gut’n und ¡Buen Provecho!

Namaste ihr Glöckchen-Nudeln


Sagt „Hallo“ zu meinen Glöckchenbandnudeln, die sich auf dem Teller schlängeln!

3Glocken hatte mir vor einiger Zeit gratis 2 Pakete Nudeln aus deren Sortiment zugesendet und eine Sorte wird hier nun auf Herz und Nieren getestet!

Bandnudeln von 3Glocken

In diesem Post habe ich die „Gold-Ei Landnudeln (Bandnester)“ in den Kochtopf geworfen und ein cremig gemüsiges Sößchen dazu gemacht. Die Soßenidee stammt übrigens in abgewandelter Form von Mutti!
  

eure Shopping-Liste  [für 4 Personen]

  • 400g 3Glocken Bandnester
  • 300g zarter grüner Spargel
  • 400g Kirschtomaten
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200g Frischkäse mit Tomaten und Paprika
  • 125g Bacon-Streifen
  • 150ml Milch
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 3 EL grünes Pesto
  • 1 reife Avocado
  • 125g Mozzarella
  • 2 EL Wasser (ok, dass müsst ihr nicht auf die Shoppingliste setzen)


Und so grüßen die Nudeln die Soße

Zuerst wascht ihr den Spargel und schneidet die holzigen Enden ab. Solltet ihr nicht so Minispargel bekommen haben, dann halbiert noch die Spargelstangen längs. Ansonsten nur quer in etwa 4cm lange Stücke schneiden.

Die Tomaten wascht und halbiert ihr einfach. Die Zwiebel wird in feine Streifen geschnitten.

Die Nudeln gart ihr nach Packungsangabe. Auf der Tüte stand 7min Garzeit und das stimmt auch ganz genau bei diesen Nudeln. Ist ja nicht immer der Fall!

Jetzt erhitzt ihr das Öl in einer großen Pfanne und bratet darin den Spargel, die Zwiebeln und den Bacon ungefähr 5min unter mehrmaligem Wenden an.

Nach 3min gebt ihr die Tomaten und die 2 EL Wasser hinzu und bratet diese mit. Nach Geschmack mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen bzw zum Warmhalten beiseite stellen. 

Nach der Garzeit gießt ihr die Nudeln in ein Sieb und fangt dabei ungefähr 200ml Nudelwasser auf. Die Nudeln lasst ihr gut abtropfen.

Im eben verwendeten Nudeltopf erwärmt ihr den Tomaten-Frischkäse, die Milch, den Honig, das Pesto und das Nudelwasser und rührt alles zu einer glatten Soße an. Abgeschmeckt wird wieder mit Salz und Pfeffer. Außerdem zerrupft ihr den Mozzarella und gebt ihn hinzu.

Zugegeben, so im Bild sieht die Soße allein nicht sooooo lecker aus, aber sie soll ja schmecken und das tut sie. Ich schwöre!

Jetzt gebt ihr einfach die abgetropften Nudeln hinein und schon sieht das Ganze viel leckerer aus!

so was von cremig!

Zum Schluss halbiert ihr nur noch die Avocado, entfernt den Kern und
schält sie vorsichtig. In Streifen geschnitten kommt diese später auf das Essen.



Alles fertig! Anrichten! Los!

Und so machen sich die freundlich begrüßten Glöckchennudeln zusammen mit der Soße und dem Gemüse auf dem Teller!

Das Ganze dauert etwa 40min und schlägt leider mit etwa 800 kcal zu buche. Aber hej es schmeckt!

Fazit

Die Nudeln sind sehr lecker und auch wirklich nach der genannten Garzeit al Dente. Was mich nur etwas störte war, dass man die Nester nach der Garzeit nicht mehr als Nester wahrnehmen konnte oder verwenden konnte. Dazu waren sie wohl nicht gut genug von vornherein miteinander verwickelt!

Wie immer wünsche ich euch nun ¡Buen Provecho! Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim eventuellen Nachkochen.

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina

[Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit 3Glocken entstanden, die mir dafür die Nudeln zu Verfügung gestellt haben. Trotz allem: mein Blog, meine Meinung!]

Mut zur Retroküche


…oder Mut zur Schlichtheit oder einfach Mut zu „Eiern in Senfsauce“. 

Dieses Gericht erinnert mich immer an die 1980er, an meine Kindheit. Wie bei vielen von euch auch, denke ich gab es das recht oft. Es ist einfach, günstig und schnell gemacht. Hier in unserer Casa kommt dieses deutsche Retroessen öfter mal auf den Tisch. 


Was ihr benötigt für 4 Personen:

(ich bin da jetzt mal ehrlich. Die Mengenangaben sind grob geschätzt, da ich das immer Pi mal Daumen herrichte. Mal koche ich zu viel, mal zu wenig.)

  • 800g Kartoffeln
  • 8 hartgekochte Eier
  • 6 EL Senf
  • 2 EL Butter
  • Mehl für die Mehlschwitze 
  • etwas Schnittlauch, etwas Petersilie
  • Gemüsebrühe
  • Milch
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser ca. 20min kochen lassen. 


Die 8 Eier werden auch hartgekocht. Dauert ungefähr 8min.

Nebenbei richtet ihr die Sauce. Hierzu müsst ihr die Konsistenz der Menge der Mehlschwitze anpassen. Ich habe dazu leider gar keine Mengenangaben parat, da ich es immer einfach zusammenrühre! (Tut mir so leid)

Also: etwa 2 EL Butter in einem mittelgroßen Topf zum Schmelzen bringen. Nun etwas Mehl zugeben und die Mehlschwitze mit einem Schneebesen anrühren. 


Nun müsst ihr nur Milch und Gemüsebrühe schluckweise hinzugeben und immerwährend rühren, solange bis eine schöne sämige Sauce entsteht. Den Senf gebt ihr auch hinzu, genauso wie den Schnittlauch. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Wenn euch die Sauce von der Konsistenz und Würze her gefällt, könnt ihr die geviertelten Eier hinein geben.

Jetzt ist es eigentlich schon fertig. Da ich noch ein paar Würstchen im Kühlschrank hatte, habe ich diese eben noch gebrutzelt und mit angerichtet.

Wer kennt das auch aus seiner Kindheit? Wie wurde es bei euch zubereitet? Esst ihr es heute auch noch?

Ich wünsche euch einen Guten Appetit und !buen Proveche!

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina
 

Arroz con Verdura 

[Oder simpel auf Deutsch, Reis mit Gemüse]

Im Originalrezept mit Blumenkohl und Sprotten, bei mir mit Lauch und Sardinen. Warum? Ganz einfach. Ich hatte am Montag wenig Zeit zum Einkaufen. Was es nicht gab in dem einen Geschäft, wurde spontan ersetzt und schon hatte ich ein neues Gericht parat!


Ich mag auch die spanischen Varianten vom Risotto. Sie kommen purer daher und wohl auch leichter, da nie der Käse zugegeben wird. 

Das benötigt ihr für 4 Personen

  • 1 Stange Lauch/Porree 
  • 350g Paella Reis
  • 1-2 Dosen Sardinen
  • 1 EL Mehl
  • 1 Tomate
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • etwas Petersilie
  • Paprikapulver 
  • Zimt
  • Pfeffer und Salz
  • Öl zum Ausbraten
  • ca 1,2l Wasser


Und so wird es gemacht:

Zuerst schneidet ihr die Zwiebel in Würfel. Die Tomate von Kernen befreien und das Fruchtfleisch würfeln. Die Paprika wird auch gewürfelt, der Lauch geputzt und in Ringe geschnitten.


Ihr erhitzt etwas Öl in einer großen Pfanne und gebt Zwiebeln, Tomate, Paprika und den Lauch hinein und bratet diese leicht an.


Danach füllt ihr das Wasser auf. Gebt bitte erst 1l hinzu, später kann man wenn benötigt noch nachgeben!

Nun noch den Paella Reis hinzugeben und köcheln lassen.


Nach eurem Geschmack mehr oder weniger kräftig mit Zimt, Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Ich mag es persönlich gern schärfer. Mein Zwerg war nämlich nicht so begeistert. Mama scharf, sagte er! 

Ihr lasst den Reis mit mehrmaligem Umrühren köcheln ins er bissfest, aber durch ist. Zum Schluss hebt ihr noch die Petersilie unter!

Während dieser Kochzeit wendet ihr die Sardinen in dem Mehl und bratet sie kurz von allen Seiten an.


Nun wird alles angerichtet und schön warm verputzt!


Lasst es euch schmecken meine Lieben.

¡Buen Provecho!

xo & liebste Grüße

Eure Sina 

Weck den Schwarzwald in Dir!

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein Paket aus Freiburg. Schwarzwälder Tannenliebe stand darauf. Ich war gespannt! 

Schwarzwälder Tannenliebe

Was ist denn das? Dachte ich mir. Es ist ein Erfrischungsgetränk, doch was sollte ich mir darunter vorstellen?

Die hübsch aufgemachten 330ml Glasflaschen mit Krohnkorken beschreiben das Getränk so: ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk mit Tannenspitzen-Extrakt.

Tannenspitzen-Extrakt? Tannennadeln? Echt? Das klang interessant. 

Schwarzwälder Tannenliebe enthält ein Extrakt aus Tannenspitzen, die im Schwarzwald geerntet wurden und Original Schwarzwald-Honig. 
Die Zutaten:

Wasser, Zucker, Kohlensäure, Tannenhonig (0,2%), Zitronensäure, Tannenspitzen-Extrakt 

  

Hier möchte ich gerne die Geschichte und Infos zum Getränk zitieren:

Die Nutung von Tannenspitzen als Lebensmittel ist keine neue Erfindung. Tannenliebe bewegt sich auf den Spuren alter Schwarwälder Traditionen.

Traditionelle Nutzung von Tannenspitzen

Tannenspitzen werden im Schwarzwald seit mehreren Jahrhunderten als Lebensmittel und Naturmedizin genutzt. Für die jungen Triebe der Tanne wird im Schwarzwald auch der Begriff Schössele oder Schössli verwendet. Ursprünglich spielte die Verwendung gegen Krankheiten eine starke Rolle. So hat bereits Sebastian Kneipp (1821-1897) auf die segensreiche Wirkung von Tee aus frischen Tannengrieben bei Lungenerkrankungen hingewiesen.

„Schösslihonig“ als Brotaufstrich

Bis in das 19. Jahrhundert war das gängige Süßungsmittel im Schwarzwald nicht Zucker, sondern Honig. Frisch geerntete Tannenspitzen wurden in Honig eingelegt. Der Tannenspitzen-Honig entwickelte sich zu einer traditionell schwarzwälderischen Spezialität. Heutzutage wird aus Tannenspitzen, Wasser und Zucker eine dickflüssige Melasse gekocht, die als Brotaufstrich oder zur Verfeinerung von Nachtischen oder Wildgerichten eingesetzt werden kann.

Tannenliebe knüpft an diese kulinarische Tradition des Tannengenusses an.

Tannenliebe: von der Idee zum Getränk

Die Idee war geboren. Ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk auf Basis von Schwarzwälder Tannenspitzen. Keine leichte Aufgabe. Tannenspitzen schmecken niemals gleich. Eine andere Lage der Tanne oder ein anderer Erntezeitpunkt beeinflussen den Geschmack des Getränks erheblich. Zahlreiche Probeverkostungen waren erforderlich, um das Rezept zu entwickeln.

Tannenspitzen von Hand gepflückt 

Die wichtigste Zutat für das Tannenliebe-Rezept kann nicht eingekauft werden. Die Ernte von Tannenspitzen – mit Erlaubnis der zuständigen Forstbehörden – ist ein arbeitsintensives Unterfangen. Maschinen kommen nicht zum Einsatz. Jede Tannenspitze wird von Hand gepflückt. In dem zum Teil unwegsamen Schwarwälder Gelände kostet das viel Zeit und Mühe.

Aus den Tannenspitzen und dem Schwarzwälder Tannenhonig wird der Grundstoff von Tannenliebe gewonnen, der in einer Schwarzwälder Familienbrauerei zu Tannenliebe gemischt und abgefüllt wird. 

Entscheiden Sie, ob das Ergebnis sich schmecken lassen kann.

Quelle: Schwarzwälder Tannenliebe

  
Das Getränk, wie schmeckt es nun?

Ich habe mir die Flaschen kaltgestellt und Eiswürfel vorbereitet. Ich konnte mir nicht wirklich etwas von Geschmack oder von Geruch vorstellen. Wenn man sonst ein Getränk einer bestimmten Sorte neu probiert, hat man ja eigentlich innerliche Vorstellungen und schon ein Geschmackserlebnis vorprogrammiert.

Hier war ich wirklich sehr gespannt.

Also. Eiswürfel ins Glas, Flasche aufgemacht…

  
Sofort als ich den Deckel entfernt hatte bekam ich richtigen frischen Waldgeruch in die Nase. Es roch, als würde man gerade mitten durch den morgendlichen stillen Schwarzwald laufen. Es war wie Urlaub…

   
 

Ich musste ehrlich gesagt mehrmals an der Flasche riechen und auch am Glas. Es tat irgendwie gut.

  

Nun wie schmeckt es. Gut. Richtig gut. Richtig erfrischend. Man hat wirklich etwas Tannengeschmack im Mund und abgerundet wird dies durch eine Honignote. Süß, aber nicht zu süß. Es erinnert vielleicht etwas an Ginger Ale mit einem Hauch Tonic würde ich meinen.

Aber probiert es doch selber einmal aus. Ich kann es empfehlen und es ist eine Bereicherung am Getränkemarkt. Für den 1. Grillabend in diesem Jahr habe ich schon ein Getränk für meine Gäste: Schwarzwälder Tannenliebe!

    

Tannenliebe ist momentan vorrangig in Freiburg/Breisgau und in einigen Schwarzwälder Geschäften erhältlich. Und für alle bei denen ich Interesse geweckt habe, die aber im hohen Norden, Bayern oder Berlin wohnen, man kann Tannenliebe auch online beziehen.

Ich mache mir nun noch ein weiteres Fläschle auf… Macht es fein.

Es grüßt herzlichst

Eure Sina

Dieser Post entstand in Kooperation mit Tannenliebe. Das Getränk wurde mir für diesen Beitrag kostenlos zur Verfügung gestellt, jedoch gebe ich uneingeschränkt meine eigene Meinung wieder.

   

    
 
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Putensteaks in schwarzer Olivensauce

[Pavos con Salsa de aceitunas negras e patatas bravas]

Spanien ohne Oliven ist wie Deutschland ohne Kohl. Diesmal gibt es die Oliven in einer leckeren Sauce, die einen sofort geschmacklich in den Süden ans Meer zaubert.

Das steht auf eurer Einkaufsliste oder ihr habt das Eine oder Andere bereits daheim.

Die Zutaten für 3 Personen: 

 

  • etwa 500g Kartoffeln (gewaschen)
  • 400g Putensteaks
  • 250g Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Sardinen
  • 1 Lorbeerblatt 
  • 300g schwarze Oliven ohne Stein
  • 250g Geflügelbrühe
  • 1 Msp Cayennepfeffer
  • Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • 1 TL Rosmarin

  
Die Zubereitung:

Da die Bratkartoffeln am längsten benötigen, beginnen wir damit. 

Die gewaschenen Kartoffeln mit Schale in kleine Würfel schneiden. Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Katoffelstückchen darin unter mehrmaligem Wenden nebenbei zu Bratkartoffeln brutzeln.

   
 

Mit etwas Meersalz würzen.

  
In einer weiteren Pfanne erhitzt ihr nun etwas Olivenöl und bratet das Fleisch rundherum gut an. Es sollte schön goldbraun ausschauen. Wenn es gar ist, es aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

  
Die Zwiebeln nun hacken. Die Tomaten waschen und würfeln. Dabei die Kerne und den Stielansatz entfernen.

 Im nächsten Schritt nehmt ihr die Sardinen aus der Dose und teilt diese in kleine Stückchen.

Die Oliven werden in Scheiben geschnitten.

  
Nun in die Fleischpfanne die Zwiebeln, Tomatenstückchen, Sardinen geben. Mit Cayennepfeffer, Lorbeer, Rosmarin und schwarzem Pfeffer würzen. 

Die Geflügelbrühe wird jetzt zugegossen und aufgekocht. Die Olivenscheiben untergerührt.

Die Sauce etwas leicht köcheln lassen, sodass die Brühe einkocht.

Die Steaks in die Sauce geben und zusammen kurz erwärmen. Die Sauce und Kartoffeln nochmal abschmecken und anrichten.

   
    
    
    
 
Das schmeckt so herrrrrrlich nach Sommer, nach Süden, nach Mee(h)r!

Lasst es euch schmecken.

!Buen Proveche!

Es grüßt herzlichst 

Eure Sina xo