Gefüllte Paprika mit Oliven-Reis

Mit den gefüllten Paprika mit Oliven-Reis hüpfe ich galant wieder nach Spanien. Dort ist dieses Gericht ein traditionelles Essen. Ursprünglich mit Rosinen und Pinienkernen, bei mir mit Oliven und Cashews.

Das Gericht mit den gefüllten Paprika mit Oliven-Reis kannst du universell einsetzten. Entweder kannst du es als Tapas nehmen. Oder es wird deine Vorspeise, oder ein leichtes Mittagessen. Aber genauso gut kannst du es als Beilage zu deinem Geflügelgericht wählen. Bei uns gab es dieses Gericht schon mit Hackbällchen an Paprikasauce.

gefüllte Paprika mit Oliven-Reis

Aber egal wie du es kombinierst oder alleinig auftischst, es wird dich und eventuell deine Gäste begeistern.

Nun komme ich zu deiner Einkaufsliste.

Gefüllte Paprika – Pimientos Rellenos

für 3 Paprika

    • 2 EL Olivenöl und etwas zum Einreiben der Paprika
    • 1 Zwiebel gehackt
    • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
    • 100g Rundkornreis
    • 60g grüne Oliven
    • 60g Cashew-Kerne
    • 30g gehackte Petersilie
    • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
    • 1 EL Tomatenmark
    • 3 Paprika am besten farblich gemischt

Bei dem Reis eignet sich am besten spanischer Rundkornreis. Wenn du den nicht hast und auch nicht kaufen kannst, so nimmst du einfach Risotto-Reis. Natürlich kannst du auch gerne Vollkornreis benutzen, doch durch die Garzeit dessen, dauert die Zubereitung entsprechend lange.

Die Zubereitung der mit Oliven-Reis gefüllten Paprika

Zuerst löst du den einen Esslöffel Tomatenmark in 700ml heißem Wasser auf. Das ist die Brühe für den Reis.

Du hackst deine Zwiebel und zerdrückst den Knoblauch. Danach erhitzt du das Olivenöl in einem guten Topf und gibst die gehackten Zwiebeln hinein. Diese brätst du ungefähr drei Minuten lang an. Den Knoblauch hinzugeben und weitere zwei Minuten braten. So lange bis die Zwiebeln ganz leicht bräunen.

gefüllte Paprika mit Oliven-Reispaprika-reis-oliven

Die Oliven viertelst du oder hackst sie entsprechend klein. Mit den Cashew-Kernen verfährst du entsprechend.

Du gibst den Reis und die Cashew-Kerne in den Topf mit den Zwiebeln und verrührst alles so lange, bis der Reis mit Öl überzogen ist. Du gibst die Hälfte der gehackten Petersilie hinzu. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im nächsten Schritt gibst du die Brühe, also das aufgelöste Tomatenmark, hinzu und lässt es aufkochen. Nun die Temperatur reduzieren und den Reis ohne Deckel ungefähr 20 Minuten köcheln lassen. Dabei mehrmals mit einem Holzlöffel umrühren.

Kurz vor Ende der Garzeit gibst du die Oliven hinzu und rührst sie ein.

Du lässt den Reis solange garen bis sich kleine Löcher an der Oberfläche bilden. Die restliche Petersilie rührst du unter und stellst den Reis beiseite.

Während der Kochzeit vom Reis schneidest du die Stilansätze von den Paprikas ab und hebst diese auf. Mithilfe eines Löffels entfernst du in den Paprikas das Kerngehäuse und die Kerne.

Das Anrichten der Paprika

Deinen Backofen heizt du auf 200°C vor.

Du verteilst die Füllung gleichmäßig in den Paprikas und legst den Deckel, also die Stilansätze oben drauf. Mithilfe von Zahnstochern befestigst du diese. Ein Backblech belegst du mit Backpapier.

Die gefüllten Paprika reibst du mit Olivenöl ein und stellst sie auf das Backblech. Die Paprika nun etwa 30 Minuten im Ofen backen lassen. Du lässt sie solange im Ofen bis die Paprika schön weich, also gegart sind.

Jetzt kannst du sie heiß servieren. Als Tapas gerichtet kannst du sie auch auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Zubereitung und ¡Buen Provecho!

Probiere doch auch mal ein paar andere Reisgerichte von mir. Magst du mal Tomatensaft mit HackbällchenReis an Serrano-Packerle oder meine Blinde Paella ausprobieren? Klicke einfach auf den Link und du findest die Rezepte.

Signatur Casa Selvanegra Blog

 

 

Dürüm-Pizza – einfach anders mit Merguez und Oliven

Die Dürüm-Pizza folgt gleich auf meine Süßkartoffel-Pizza. Wir haben Pizzawoche in der Casa H und zwar auch noch mit ungewöhnlich anderen Variationen. So wie hier als Dürüm-Pizza.

Neulich sah ich im Supermarkt diese großen dünnen Dürüm-Fladenbrote und gleich hatte ich so Appetit auf einen leckeren türkischen Dürüm-Kebap. Also mussten diese Fladenbrote in den Einkaufswagen und dann mit nach Hause. Wie das eben manchmal so ist. Irgendetwas einkaufen und dann erst einmal nicht wissen, was man damit machen soll. Okay, ja ich wollte Dürüm damit machen, aber dann doch wieder nicht. Ganz einfach weil ich genau wusste, wenn ich denn versuchen sollte, einen richtigen Dürüm zu machen, dass der dann nicht das ist, was ich erwarte. Kennst du das?

So kaufte ich bei der nächsten Lebensmittel-Shoppingtour ziemlich wahllos für meine Dürüm-Variante ein. Mittlerweile war mir die Idee gekommen, einfach eine Art Pizza (ja es gab gerade erst Pizza in der Casa H) daraus zu machen. Warum auch immer den Dürüm nur einrollen…

Im Einkaufswagen diesmal landeten Rinderhackfleisch und Merguez, sowie Eisbergsalat und griechischer Joghurt. Der Joghurt war für die Sauce vorgesehen. Daheim hatte ich noch eine angefangene Dose gehackte Tomaten, eine gelbe Paprika, Oliven und ich hatte auch noch Champignons von der Pizza von einigen Tagen zuvor.

Was brauchst du nun alles für diese Pizza-Variation?

Die Zutaten für die Dürüm-Pizza

für 3 Fladen

    • 3 Dürüm-Fladen
    • 400g Rinderhackfleisch
    • 3 Merguez
    • 1 Zwiebel
    • Pfeffer, Salz, Paprikapulver
    • 2 EL Rapsöl
    • 1 gelbe Paprika
    • 150g braune Champignons
    • einige Blätter Eisbergsalat
    • 150g griechischer Joghurt
    • 1/2 Dose gehackte Tomaten
    • 2 EL Tomatenmark
    • Thymian
    • mediterrane Kräuter
    • grüne Oliven

Die Zubereitung der Dürüm-Pizza

Zuerst schälst und würfelst du die Zwiebel. Diese schwitzt du in einem Esslöffel heißem Rapsöl an und gibst das Hackfleisch hinzu. Dieses brätst du solange an, bis es krümelig wird. Kräftig mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Die Merguez schneidest du in etwa 1 cm dicke Scheiben und gibst sie zu dem Hackfleisch. Du lässt alles noch ungefähr fünf weitere Minuten brutzeln. Solange, bis die Merguez durchgebraten sind.

Pizza Dürüm, Merguez, Oliven

In der Zwischenzeit putzt, wäscht und würfelst du die Paprika und schneidest die Champignons in dünne Scheiben.

In einer weiteren Pfanne erhitzt du den zweiten Löffel Öl. Die Paprika kurz hineingeben, etwas anbraten und ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen. Aus der Pfanne nehmen und die Pilze kurz in diese Pfanne geben. Ebenfalls würzen und mit Thymian abschmecken.

Ein paar Blätter Eisbergsalat in Streifen schneiden.

Für die Sauce mischt du den Joghurt mit den gehackten Tomaten und gibst das Tomatenmark hinzu. Die Sauce schmeckst du mit Pfeffer, Salz und den mediterranen Kräutern ab.

Die Oliven schneidest du in Scheiben.

Nun sind alle Vorbereitungen soweit getroffen. Nur die Dürüm-Fladen müssen noch erwärmt werden. Bei meinen Fladen gab es die Optionen Mikrowelle oder Pfanne. Da meine Mikrowelle zu klein ist, habe ich die Fladen für einige Sekunden in einer riesigen Pfanne ohne Zugabe von Öl erhitzt.

Ist der Dürüm heiß, bestreichst du ihn mit der Joghurtsauce. Und zwar so, dass ein Rand von etwa einem Zentimeter bleibt. Darauf verteilst du nun die Salatblätter-Streifen, die Hackfleisch-Merguez-Mischung, die Paprika und die Pilze. Am Ende gibst du die Oliven dazu. Schon kannst du die Dürüm-Pizza servieren.

Magst du sie probieren? Berichte mir doch mal von deinen Dürüm-Kreationen!

Guten Appetit und ¡Buen Provecho!

Signatur Casa Selvanegra Blog

 

Trotzdem: Merguez mit Linsen

Vor ein paar Tagen habe ich bereits geschrieben, dass ich meine Ernährung krass umstellen sollte. 

Zwei Tage habe ich es mal ziemlich strikt probiert, aber es fehlte einfach richtiges Essen. So kam ich zu dem Entschluss, nur gewisse Sachen zu streichen und hier einfach zu zeigen, was es gab und was ich hätte haben dürfen. 

Es klingt vielleicht etwas überheblich, doch bin ich der Meinung mich nicht gerade ungesund zu ernähren! Beziehungsweise uns. Hier gibt es wirklich seltenst Fertiggerichte, keine Maggitüten, wenig Sahne, nur frisches Gemüse und doch recht abwechslungsreich. So denke ich. 

Tüten olé olé

Vom Job her weiß ich, dass ein Großteil der Bevölkerung weitaus ungesünder isst beziehungsweise einkauft. Also essen sie ja auch ungesünder. Da gibt es gut bei jedem Fertigpizza, vorpanierte tiefgefrorene Hähnchenteile, Dosensuppen, Mikrowellengerichte und natürlich haufenweise Tüten mit Pulver drin. 

Daher finde ich, dass die ganz krasse Umstellung für mich wenig Sinn macht. Mag jetzt naiv klingen, aber ich möchte mich nicht mit Essen bestrafen, ich möchte mich daran erfreuen!

Das Ja & Nein 

So bin ich jetzt zu der Idee gekommen, dass ich euch zu jedem Gericht, welches ich zubereite, einen Teller zeige wie er erlaubt wäre oder positiv wäre und dazu dann das komplette Gericht.

Fangen wir heute an mit:

Salchichas merguez con lentejas [Merguez mit Linsen]


Zum Gericht habe ich noch Patatas Brava / Kartoffelwürfel gemacht. Sonst hätte ich eigentlich davon nur minimal Linsen essen dürfen. Ich hätte meinen Teller zu 80% mit Kartoffeln vollpacken dürfen und nur 20% von den Linsen dazu. Okay etwas mehr vielleicht, weil ja noch Paprika dabei sind.

Aber nun zum eigentlichen voll leckeren Essen:

Die Zutaten für 3

  • Olivenöl
  • 6 Merguez-Würstchen
  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 rote Paprika in kleinen Würfeln
  • 1 orange Paprika in kleinen Würfeln
  • 140g Linsen
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 500g Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • Meersalz, Pfeffer
  • Rotweinessig zum Servieren

Die Zubereitung 

Ihr erhitzt das Öl in einer antihaftbeschichteten, verschließbaren Pfanne. Ihr gebt die Würstchen hinein und bratet diese etwa 10 Minuten rundherum bis sie gar sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.


Die Paprikas und Zwiebel würfelt ihr.


Nun gebt ihr die Zwiebeln und die Paprika in die Pfanne und dünstet das Gemüse etwa fünf Minuten an. Etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Ihr gebt die Linsen und den Thymian hinzu und verrührt alles gut.


Als Nächstes gebt ihr die Gemüsebrühe zu und lasst alles aufkochen. Nun reduziert ihr die Hitze und deckt das Gemüse ab und lasst alles köcheln bis die Linsen gar sind und die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Das dauert etwa 40 Minuten.


Jetzt wascht ihr die Kartoffeln und würfelt diese. Die Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin rundherum bräunen und garen. Das dauert mit rohen Kartoffeln auch so 30-40 Minuten.


Ist noch viel Restflüssigkeit bei den Linsen vorhanden, so gart ihr sie mit offenem Pfannendeckel fertig, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Alles mit Pfeffer und Meersalz abschmecken. 

Ihr gebt die Würstchen zurück in die Pfanne und erwärmt sie nochmal kurz.


Die Merguez mit Linsen und Patatas Bravas servieren und etwas Rotweinessig darüber geben.

Sehr lecker – Linsen
unschlagbar: Merguez mit Karrtoffeln und Gemüse


Wie immer wünsche ich euch ¡Buen Provecho! und viel Spaß beim Probieren und Nachkochen. 

Freue mich über eure Likes, Kommentare und über reichliches Teilen.

Schlafendes Würstchen mit Paprika

Keine große Kunst heute und auch nicht gerade originell so ein Würstchen im Schlafrock. Aber hey, so einsame verlassene und fast vergessene Sachen im Kühlschrank wollen ja schließlich auch verarbeitet werden! 


Der Blog und ich

Ja ihr Lieben. Der dritte Blogmonat ist herum und ich weiß nicht was los ist, aber ich habe gerade ein wenig ein Tief. Okay okay okay die Seite gibt es eigentlich seit November 2014. Da habe ich aber nur wegen lieben Instagramern immer mal alle paar Monate mal ein Rezept gepostet, weil die sich das gewünscht haben. Ich konnte mit der Bloggerei nicht warm werden beziehungsweise wusste ich nicht wie es funktioniert. Kurz vor Ostern 2016 habe ich mich aber noch einmal dran gesetzt und ich war verliebt. Ich habe herausgefunden, wie man auch andere Blogs liest, kommentiert, anderen Bloggern folgt.

Von da an war ich im Bloggeruniversum!

Daher empfinde ich, dass die eigentliche Geburtsstunde erst Ostern 2016 ist. In dieser Zeit hat sich Vieles getan und ich freue mich wahnsinnig, dass sich die treue Leserschaft seitdem mehr als verzwanzigfacht hat. Dafür danke ich auch jedem Besucher und Leser ganz herzlich. Es macht mich voll stolz!

Irgendwie habe ich aber seit zwei Wochen das Gefühl, ich trabe auf der Stelle oder laufe rückwärts. Das macht mich natürlich nachdenklich. Zumal ich auch eingestehen muss, dass ich es echt nicht auf Dauer schaffe weiter, tagtäglich den Blog zu füttern, um weiter dieses Level zu halten oder es bestenfalls zu verbessern. Schreiben kann ich schon viel, dass ist sicher nicht das Problem. Jedoch möchte ich den Blog aber mit gutem Kontent füttern und eh… ja auch ich koche nicht jeden Tag und es gibt schon wegen dem Kind nicht immer was Besonderes! Den Zwerg tät es freuen, wenn es täglich Nudeln mit Sauce geben würde.

Kennt ihr auch solche Blog-Downphasen?

Die Würstchen

Okay genug gejammert. Nun zum eigentlichen Thema, den schlafenden Würstchen, zurück. Die waren nämlich noch vom Grillabend übrig, Paprika und Blätterteig war auch noch da. Also habe ich eben in der Hoffnung ’s Zwergerl mag das Essen endlich auch mal wieder die Wurst und den Teig gewickelt. Ja laaaaangweilig. Aber schmeckt und Yahoo er möchte es. Da geht doch dann das Mutterherz auf, wenn das Abendessen fast gierig verschlungen wird.

Die Zutaten

  • 3 rote Knacker
  • 1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Ei
  • Sesam oder Kümmel
  • 1 Zwiebel
  • 3 Paprika gemischte Farben
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Salz, Pfeffer und Chili evt. Spicy Cayun
  • Öl für die Pfannen

Die Zubereitung

Natürlich ist dieses Rezept auch denkbar einfach. Gerne könnt ihr die Würstchen auch ohne Anbraten in den Teig wickeln. Ich habe sie aber erst kurz kross angebraten.

Zuerst schneidet ihr kreuzweise kleine Schlitze in die Würstchen, um ein Platzen zu vermeiden.


In einer Pfanne mit heißem Öl bratet ihr die Würtschen kross an. Den Ofen heizt ihr auf 200°C vor.

Während die Würtschen in der Pfanne brutzeln, würfelt ihr die Zwiebel und lasst sie glasig anbraten. Ihr putzt die Paprikas und schneidet sie in kleine Vierecke. Nun die Paprikas auch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und dünsten.


Mit Pfeffer, Salz, Spicy Cajun (oder Chili) würzen und die gehackten Tomaten zufügen.


Auf kleiner Stufe köcheln lassen. Zum Schluss noch mal abschmecken.

Nun zurück zu den Würstchen. Ihr teilt den Blätterteig in drei Stücke und legt die Würtschen darauf.


Danach schneidet ihr mehrfach quer zu den Würstchen so 1-2 cm breite Streifen bis knapp zu den Würstchen in den Teig. Diese Streifen legt ihr dann abwechselnd schräg über die Würste, sodass eine Art Flechtoptik entsteht.


Am unteren Ende der Wurst „bindet“ ihr aus den letzten Streifen Teig eine „Schleife“

Ihr verquirlt das Ei und bestreicht die Würstchen damit. Mit Kümmel oder Sesam bestreuen und ab in den Ofen.


Die Würstchen bleiben dann so etwa 10-15 Minuten im Ofen. Eben solange bis der Teig gut aufgegangen ist und schön gebräunt ist.

Nun nur noch Anrichten und schmecken lassen.

für’s Kind gab es mit „Pommes“, für uns nur Wurst und Paprika
schlicht und gut
Paprika geht immer
Resterküche in der Casa

Zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

Ich danke euch fürs Lesen, Kommentieren und Teilen!

Werbung – Feta – gib mir Quinoa! 

(Produkttest)

Wisst ihr noch wann und wo ihr Quinoa das erste Mal gegessen habt? Oder kennt ihr dieses Urkorn noch gar nicht?

Mein erster Kontakt mit Quinoa war passender und dennoch kurioser Weise auf Ibiza. Im September 2014. Und jetzt kommt es: in einer brasilianischen Tapas Bar in Santa Gertrudis, welche von einem Deutsch-Brasilianer betrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich von dem Körnchen noch nie gehört. Ich fand die Sache interessant, also wurde probiert.


Als der Quinoa-Hype nach Deutschland schwappte, kaufte ich trotz des hohen Preises dann auch so ein Tütchen. Das war letzten Sommer, ich war eh auf Gesundessentrip und musste es selbst probieren. Ok ihr werdet jetzt sagen, dass Quinoa schon weit früher in unserem Land zum Trend wurde, doch ey ich wohne im Schwarzwald. Da dauert alles ein weng länger!

Jedenfalls war mein Rezept zum Hipster-Getreide nicht wirklich so berauschend und somit landete die Tüte sehr, sehr weit hinten in meinem Apothekerschrank.

Aber nun gab mir Oryza die Möglichkeit, seine drei neuen Urkorn-Produkte zu testen. Neben CousCous und Dinkel war eben auch Quinoa dabei und somit probierte ich es daheim erneut. Konnte ja nicht sein, dass nur in Spanien lebende Deutsch-Brasilianer Quinoa zubereiten können.

Ich überlegte mir ein Rezept mit folgenden

Zutaten:

  • 200g Quinoa
  • 500ml Gemüsebrühe
  • je etwa 100g rote, grüne, gelbe Paprika
  • etwa 150g Salatgurke
  • 100g schwarze Oliven
  • 100g Feta
  • etwas Olivenöl
  • etwas Weißwein-Essig
  • Senf
  • Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz, mediterrane Gewürze


Die Zubereitung:

Zuerst spült ihr das Quinoa gut unter kaltem Wasser aus. Danach kocht ihr den Quinoa nach Anweisung, jedoch mit Gemüsebrühe statt Salz. Ihr lasst ihn abtropfen, abkühlen und stellt ihn beiseite.

Quinoa frisch gewaschen

Danach würfelt ihr die Paprikas und die Gurke und schneidet die Oliven in Scheiben. Das gebt ihr alles in eine große Salatschüssel.

Salat mit Dichtungsringen

Wenn das Quinoa ausgekühlt ist, könnt ihr ihn auch schon über das Gemüse geben.

Jetzt braucht ihr eigentlich nur noch das Dressing aus Senf (ich hatte zwei Teelöffel), etwas Olivenöl, etwas Essig, einigen Spritzern Zitronensaft richten. Das rührt ihr zu einer Salatsauce an und schmeckt sie mit Pfeffer, Salz und Gewürzen ab.

Tut mir leid, ich habe das Dressing gerade „frei Schnauze“ gemacht. Da müsst ihr mal selbst probieren, wie eine harmonische Sauce für euch bei herauskommt.

Das Dressing gebt ihr in den Salat und vermengt alles miteinander. Zum Schluss schneidet ihr den Feta noch in Würfel und hebt ihn vorsichtig unter.

gesunder Sommersalat
ohne Käse sogar vegan!


Gerne könnt ihr noch Zwiebel zugeben. Ich habe es wegen der Zwiebelverweigerer diesmal weggelassen. Und für die veganen Leser, ihr könnt ihn auch gern ohne Feta probieren.

Probiert es mal aus. Diesmal fand ich Quinoa wieder lecker. Das lag jetzt nicht daran, dass das Oryza-Quinoa war.

¡Buen Provecho!

Natürlich freue ich mich wieder über reichliches Teilen, Lesen und Kommentieren!


Dieser Beitrag entstand als Produkttest der Firma Oryza. Aber wie immer gilt auch hier. Mein Blog, meine Meinung!

[Tapas] Frittierte Paprikaschoten

Hier ist wieder Tapaszeit! Hach wie köstlich diese Probierhäppchen doch sind! Mögt ihr sie auch?

Überall in Spanien, so auch auf Ibiza, werden als Snack Tapas gereicht, diese leckeren Kleinigkeiten als Appetithäppchen. Um gute Tapas zu finden, sucht ihr euch am besten Wirtschaften in denen Arbeiter essen. Klar, ihr müsst dort auf bebilderte dreisprachige fehlerhafte Karten verzichten, aber hier wisst ihr genau, es gibt echte Probierhäppchen wie sie die Spanier mögen. 


Meist stehen die Tapas in den braunen Tonschalen auf der Theke: Gambas, Chorizo, Fleischbällchen, verschiedene Gemüse, Käse und und und. Es gibt so eine riesige Auswahl an Tapas, die sich regional nochmals unterscheiden.

Auf Ibiza gibt es sogar ein Tapas-Festival. Hier stellen verschiedene Bars ihr Können unter Beweis und krönen am Ende des zweitägigen Festes ihren Tapas-König von Sant Antoni.


Gestern bei wieder einmal miesem deutschen Sommerwetter hatten wir daheim in der Schwarzwälder Casa ein kleines Grillfest. Bei uns gibt es zur typisch deutschen Bratwurst dann auch immer verschiedene Tapas. 

Diesmal gab es unter anderem „Frittierte Paprika“ (Pebreres de Padron) und ich zeige euch heute gerne wie einfach die zu richten sind!

Ihr benötigt dafür:

  • kleine Paprikaschoten, egal welche Farbe
  • Meersalz
  • Öl zum Frittieren


Und denkbar einfach geht’s:

Ihr frittiert einfach die Paprikaschoten in heißem Öl je nach Größe zwei bis drei Minuten und betreut sie dann reichlich mit Meersalz. Fertig! Easy gell? Und so lecker!


Da mir meine Gäste die Tapas quasi noch vom heißen Herd weggeschnappt haben, gibt es leider wenig Fotos.

Ich hoffe aber man sieht trotzdem wie gut die schmecken. Viel Spaß beim Ausprobieren und ¡Buen Provecho!

Wie immer freue ich mich über reichlich Kommentare und fleißiges Teilen!


Aufbrausendes Brötchen-Gratin 

Überall dreht sich alles derzeit um die Fußball-Europameisterschaft und ob Großbritannien in der Europäischen Union bleiben möchte oder nicht. Hier bleibt es weiter beim Essen, doch heute mal mit einem Englisch anmutenden Namen fürs Gericht: Bubble Up! 


Diese Pizzavariation kursiert ja schon seit einiger Zeit oder sogar Jahren im Netz. „to Bubble Up“ bedeutet im Deutschen ja so viel wie aufsprudeln, aufbrausen, aufsteigen oder hochkommen- daher gibt es ein aufbrausendes Gratin! Kennt ihr schon? Noch nicht? Doch ich denke schon! Jedenfalls habe ich mir mal eine eigene Version eines Gratins zusammengestellt und ich hoffe, dass sie euch gefällt.

Das ist wieder mal so ein Essen, welches man mal eben schnell auch mit Resten zusammenwürfeln kann und trotzdem Groß und Klein schmeckt.

Hier nun die Zutaten, welche ich dafür verwendet habe:

Die Zutaten

  • 1 Rolle Sonntagsbrötchen zum Aufbacken (Vollkorn)
  • 1 Zwiebel
  • 400g Rinderhackfleisch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 rote Paprika
  • 250g Champigons
  • Sal de Ibiza mediterrane Kräuter
  • 70g Mozzarella gerieben
  • Maragarine zum Einfetten der Auflaufform

Die Zubereitung

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200°C vor und fettet die Form ein.

Ihr würfelt die Zwiebel und erhitzt zwei Esslöffel Olivenöl in einem mittelgroßen Topf.


Die Zwiebel glasig anbraten und das Hackfleisch hinzufügen. Alles vermischen und anbrutzeln lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Nun die gehackten Tomaten und das Tomatenmark zugeben. Die Sauce könnt ihr auf kleinster Stufe Köcheln lassen solange ihr die anderen Zutaten zubereitet. Am Ende nochmal abschmecken.


Während die Sauce köchelt schneidet ihr jedes Aufbackbrötchen in vier Stücke und verteilt sie in der Form. Danach ab damit in den Ofen und Backen lassen (10 Minuten in etwa).

plopp!

Sind die Brötchenwürfel einmal im 

Ofen

,

putzt ihr die Paprika und die Champignons. Die Paprika schneidet ihr in Streifen, die Pilze in Scheiben.


Als Nächstes erhitzt ihr die restlichen zwei Esslöffel Öl in einer Pfanne und bratet darin zuerst die Paprika an.

Nach kurzer Bratzeit gebt ihr die Pilze zum Garen hinzu.


Alles schmeckt ihr mit Salz, Pfeffer und mediterranen Gewürzen ab.

Sooooo… Jetzt ist alles vorbereitet!

Ihr müsst jetzt nur noch die Hackfleischsauce auf die Brötchenwürfel geben und die Gemüsemischung darüber verteilen. Den Mozzarella darüber streuen und die Form nochmal so 10 Minuten in den Ofen geben. Eben so lange, bis der Käse verläuft und leicht bräunt.

knusprige Brötchenwürfel


Wenn der Käse leicht gebräunt ist könnt ihr das Gratin aus dem Ofen nehmen und anrichten.

nomnomnom – wie das duftet

Tipp: Wenn ihr möchtet könnt ihr die Brötchen auch ohne Vorbacken und das Gemüse auch ohne Garzeit in den Auflauf geben. Jedoch werden die Brötchen dann nicht so knusprig und der Geschmack von Gemüse kommt weniger durch. 

ja das hat gut im Ofen gebrutzelt (Spritzer!)

 

So ihr Lieben. Wie findet ihr diese „Pizza“?

¡Buen Provecho!

Der Russische Salat

Heute spielt zwar nicht Russland bei der Euro2016 in Frankreich, aber es gibt Russischen Salat. Und der ist nicht mal russisch, sondern spanisch! 

Nach meiner gestrigen Abstinenz melde ich mich heute wieder mal bei euch. Hat mich denn überhaupt jemand vermisst? Habt ihr wieder Lust auf leckere Spanische Küche?

Also los geht’s: 


Die Zutaten für 4 Portionen

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 rote Paprika
  • 150g TK Erbsen
  • 2 EL Kapern
  • 4 Eier
  • 1 Eigelb
  • Pfeffer, Salz, Spicy Cajun
  • Saft und abgeriebene Schale von 1/2 Bio Zitrone
  • etwa 150ml Sonnenblumenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie


Die Zubereitung

  1. Ihr schält Kartoffeln, Karotten und den Kohlrabi, wascht das Gemüse und schneidet es in kleine Stücke. Das Gemüse nacheinander in Salzwasser bissfest garen.
  2. Die Erbsen überbrüht ihr eine Minute mit kochendem Wasser. Nun wascht ihr die Paprika und würfelt auch diese. Die zwei Esslöffel Kapern lasst ihr abtropfen. Die vier Eier hart kochen und danach würfeln.
  3. Nun verrührt ihr das Eigelb mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zitronenschale. Die etwa 150ml Öl gebt ihr unter ständigem Rühren tropfenweise hinzu. Es soll eine Mayonnaise entstehen. Die fertige Mayo mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  4. Das gekochte Gemüse, die Paprika, die Erbsen mit den Kapern mischen. Die Mayonnaise unterheben und etwas ziehen lassen. Mit Spicy Cajun abschmecken und mit Petersilie bestreuen. Die gehackten Eier zugeben. Servieren.


So nun ist angerichtet und ihr könnt losmampfen!

Lasst es euch schmecken! !Buen Provecho!

Spätzle trifft Tapas

Tapas liebe ich ja. Ich könnte immer so etwas essen. Daher verbinde ich meine Tapasliebe gern mit anderen Sachen, um ein richtiges Hauptgericht daraus zu machen. 

So entstand: Spätzle trifft Tapas / Schweinelende mit Chorizo, Spätzle und gebratener Minipaprika [Pinchitos de solomillo con chorizo]


Die Zutaten für 3 Personen

  • 500g Schweinefilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 200g Chorizo 
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1 Päckle Spätzle aus der Kühlung
  • 6 rote Minipaprika 
  • Petersilie
  • 175ml Wasser

Und so treffen Spätzle auf Tapas / die Zubereitung 

Das Filet befreit ihr von der Silberhaut und schneidet es in mundgerechte Stücke.

Den Knoblauch schält ihr, entnehmt den Keimansatz und zerdrückt die beiden Hälften.

Die Filetstücke gebt ihr nun in einen Topf, bestenfalls in einen Schmortopf. Dazu gebt ihr jetzt noch das Lorbeerblatt, die gedrückte Knoblauchzehe, etwas Oregano und würzt mit Salz und Pfeffer. 

Ihr gießt das Wasser hinzu und lasst das Fleisch 10-15min zugedeckt köcheln. 

In einer Pfanne lasst ihr 1 EL Butter schmelzen. Die Minipaprika werden scharf angebraten, die Spätzle dazugegeben und goldbraun gebraten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Chorizo schneidet ihr in dünne Scheiben. 

Nach der etwa 15min Garzeit des Fleisches gebt ihr die Chorizoscheiben hinzu. Das Paprikapulver und der Butterschmalz wird nun noch untergehoben und alles offen solange weiter geköchelt bis das Fleisch zart und das Wasser verkocht ist.

Wenn ihr habt, dann steckt ihr abwechselnd Fleisch und Chorizo auf kürzere Schaschlikspieße und bestreut diese mit Petersilie.

Nun kann angerichtet und geschlemmt werden. Das Fleisch ist so wunderbar zart und einfach mega lecker.

Deutsche Hausmannskost zusammen mit Spanischer Küche. Eine gelungene Kombi.

Ich wünsche euch guten Appetit und ¡Buen Provecho!

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina

Gefüllte Paprika mit Feta-Sauce 

So ihr Lieben ich glaube ich läute hiermit mal das Hackfleisch-Käse Wochenende ein! 3 Gerichte mit ähnlichen Kombinationen sind geplant, 2 werden definitiv hier erscheinen. Bei dem 3. Gericht habe ich nämlich ein kleines Problem mit meinen Arbeitszeiten von morgen *grübel*. Naja vielleicht klappt es ja doch, ansonsten werde ich es eben in Kürze nachholen.

Das heutige Abendessen ist in groben Zügen im Supermarkt entstanden und entwickelte sich beim Kochen. Deshalb gibt es nur ein halb vollständiges Zutatenbild.


Die Zutaten für 3 Personen

  • einige Rote Spitzpaprika
  • Paprikamix
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Feta oder Hirtenkäse
  • 400g Rinderhackfleisch 
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver, BBQ Würze
  • ein wenig Mehl
  • 2 EL Keimöl 

Die Zubereitung

1 Zwiebel hacken und mit dem Hackfleisch mischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Das Gemisch beiseite stellen.


Den Feta in kleine Würfel schneiden.


Nun die Spitzpaprikas vom Kerngehäuse befreien und waschen.


Als Nächstes wird die Paprika abwechselnd mit dem Hack, mit Feta und wieder mit Hack befüllt und zum Verschließen kurz in Mehl getaucht. Bitte beachtet, dass ihr nur etwa die Hälfte Feta für die Füllung benutzt! Der Rest wird später benötigt.


Das Öl in einer großen abdeckbaren Pfanne erhitzen und die Paprika rundherum scharf anbraten und wieder herausnehmen.


Nun würfelt ihr die 2. Zwiebel. Der Paprikamix wird geputzt, gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten. 


Die Paprikastücke zusammen mit der Zwiebel im Bratfett anbraten und die gefüllten Paprika hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und BBQ Würze bestreuen.

Jetzt gebt ihr die gehackten Tomaten und die restlichen Feta-Stücke hinzu.


Alles gut vermischen und zugedeckt etwa 15min köcheln lassen. Nochmal abschmecken.

Nebenbei kocht ihr den Basmatireis nach Packungsangabe. Beides ist dann gleichzeitig fertig und kann angerichtet werden.



Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen und es schmeckt euch beim Nachkochen!

Also zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

xo & liebste Grüße

Eure Sina