Schlafendes Würstchen mit Paprika

Keine große Kunst heute und auch nicht gerade originell so ein Würstchen im Schlafrock. Aber hey, so einsame verlassene und fast vergessene Sachen im Kühlschrank wollen ja schließlich auch verarbeitet werden! 


Der Blog und ich

Ja ihr Lieben. Der dritte Blogmonat ist herum und ich weiß nicht was los ist, aber ich habe gerade ein wenig ein Tief. Okay okay okay die Seite gibt es eigentlich seit November 2014. Da habe ich aber nur wegen lieben Instagramern immer mal alle paar Monate mal ein Rezept gepostet, weil die sich das gewünscht haben. Ich konnte mit der Bloggerei nicht warm werden beziehungsweise wusste ich nicht wie es funktioniert. Kurz vor Ostern 2016 habe ich mich aber noch einmal dran gesetzt und ich war verliebt. Ich habe herausgefunden, wie man auch andere Blogs liest, kommentiert, anderen Bloggern folgt.

Von da an war ich im Bloggeruniversum!

Daher empfinde ich, dass die eigentliche Geburtsstunde erst Ostern 2016 ist. In dieser Zeit hat sich Vieles getan und ich freue mich wahnsinnig, dass sich die treue Leserschaft seitdem mehr als verzwanzigfacht hat. Dafür danke ich auch jedem Besucher und Leser ganz herzlich. Es macht mich voll stolz!

Irgendwie habe ich aber seit zwei Wochen das Gefühl, ich trabe auf der Stelle oder laufe rückwärts. Das macht mich natürlich nachdenklich. Zumal ich auch eingestehen muss, dass ich es echt nicht auf Dauer schaffe weiter, tagtäglich den Blog zu füttern, um weiter dieses Level zu halten oder es bestenfalls zu verbessern. Schreiben kann ich schon viel, dass ist sicher nicht das Problem. Jedoch möchte ich den Blog aber mit gutem Kontent füttern und eh… ja auch ich koche nicht jeden Tag und es gibt schon wegen dem Kind nicht immer was Besonderes! Den Zwerg tät es freuen, wenn es täglich Nudeln mit Sauce geben würde.

Kennt ihr auch solche Blog-Downphasen?

Die Würstchen

Okay genug gejammert. Nun zum eigentlichen Thema, den schlafenden Würstchen, zurück. Die waren nämlich noch vom Grillabend übrig, Paprika und Blätterteig war auch noch da. Also habe ich eben in der Hoffnung ’s Zwergerl mag das Essen endlich auch mal wieder die Wurst und den Teig gewickelt. Ja laaaaangweilig. Aber schmeckt und Yahoo er möchte es. Da geht doch dann das Mutterherz auf, wenn das Abendessen fast gierig verschlungen wird.

Die Zutaten

  • 3 rote Knacker
  • 1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Ei
  • Sesam oder Kümmel
  • 1 Zwiebel
  • 3 Paprika gemischte Farben
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Salz, Pfeffer und Chili evt. Spicy Cayun
  • Öl für die Pfannen

Die Zubereitung

Natürlich ist dieses Rezept auch denkbar einfach. Gerne könnt ihr die Würstchen auch ohne Anbraten in den Teig wickeln. Ich habe sie aber erst kurz kross angebraten.

Zuerst schneidet ihr kreuzweise kleine Schlitze in die Würstchen, um ein Platzen zu vermeiden.


In einer Pfanne mit heißem Öl bratet ihr die Würtschen kross an. Den Ofen heizt ihr auf 200°C vor.

Während die Würtschen in der Pfanne brutzeln, würfelt ihr die Zwiebel und lasst sie glasig anbraten. Ihr putzt die Paprikas und schneidet sie in kleine Vierecke. Nun die Paprikas auch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und dünsten.


Mit Pfeffer, Salz, Spicy Cajun (oder Chili) würzen und die gehackten Tomaten zufügen.


Auf kleiner Stufe köcheln lassen. Zum Schluss noch mal abschmecken.

Nun zurück zu den Würstchen. Ihr teilt den Blätterteig in drei Stücke und legt die Würtschen darauf.


Danach schneidet ihr mehrfach quer zu den Würstchen so 1-2 cm breite Streifen bis knapp zu den Würstchen in den Teig. Diese Streifen legt ihr dann abwechselnd schräg über die Würste, sodass eine Art Flechtoptik entsteht.


Am unteren Ende der Wurst „bindet“ ihr aus den letzten Streifen Teig eine „Schleife“

Ihr verquirlt das Ei und bestreicht die Würstchen damit. Mit Kümmel oder Sesam bestreuen und ab in den Ofen.


Die Würstchen bleiben dann so etwa 10-15 Minuten im Ofen. Eben solange bis der Teig gut aufgegangen ist und schön gebräunt ist.

Nun nur noch Anrichten und schmecken lassen.

für’s Kind gab es mit „Pommes“, für uns nur Wurst und Paprika
schlicht und gut
Paprika geht immer
Resterküche in der Casa

Zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

Ich danke euch fürs Lesen, Kommentieren und Teilen!

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 Hack begeistert – immer

Und wieder ist es da: das Hackfleisch! Mögt ihr es auch so gerne? Wie ihr ja bestimmt schon gesehen habt, kommt Gehacktes bei mir in der Casa oft auf den Teller.


Gerne würde ich einmal selbst mein eigenes Hackfleisch zubereiten, aber ja mir mangelt es am Fleischwolf. Wo kauft ihr euer Hack? Nur Bio beim Metzger, oder im Supermarkt oder auch im Discounter?

Natürlich ist dieses Rezept heute nicht gerade DIE neue Erfindung oder Kreation, mir war aber wichtig, dass auch unser Minimann mal wieder genau das Gleiche isst wie wir. Ja leider ist der Zwerg nicht so oft angetan, von den nicht unbedingt Kindergerichten, die ich euch vorstelle. Meist mag er ein oder zwei Komponenten daraus, manchmal gar nichts und leider probiert er auch selten. Da heißt es dann oft, Mama kocht eben zweimal.

Darum bleibt es heute schlicht und einfach:

Pasta in Frischkäse-Sauce

Ihr benötigt dafür für 4 Personen:

  • 400g Spaghetti
  • 1 Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 400g mageres Rinderhack
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 150g Kräuterfrischkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Öl


Die Zubereitung:

Klaro, dass auch die denkbar easy ist!

Ihr wascht und putzt den Brokkoli und teilt ihn in kleine Röschen. In kochendem Salzwasser gart ihr ihn bissfest. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.


Die Zwiebel würfeln. Die Spaghetti nach Anleitung in Salzwasser al Dente garen. Wenn sie fertig sind, abgießen und abtropfen lassen.

die Menge passt!
rein damit ins kochende Salzwasser
fertig!

Als Nächstes erhitzt ihr das Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch krümelig etwa vier Minuten an. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.


Jetzt gebt ihr den Brokkoli und die Zwiebeln zum Hackfleisch. Ihr gart alles noch einmal etwa drei Minuten. Alles abschmecken und dann aus der Pfanne nehmen und warm halten.


Den Bratensatz löscht ihr mit der Brühe ab und lasst ihn kurz aufkochen. Den Frischkäse rührt ihr in die Brühe.


Die Sauce schmeckt ihr nochmal mit Salz und Pfeffer ab und gebt sie zu den Spaghetti. Das Hack-Brokkoli-Gemisch hebt ihr jetzt noch unter und richtet an.

optional noch mit Chiliflocken bestreuen


Na dann lasst es euch wieder schmecken! Ich wünsche euch guten Appetit und ¡Buen Provecho! Vielleicht ist das Gericht ja was für euch für nächste Woche.

 

Bitte teilt den Beitrag reichlich und lasst mir wieder fleißig Kommentare da!

[Tapas] Chorizo-Kichererbsen auf Toasties


Wir lieben Tapas und wir mögen es, wenn es so schnell zubereitet wird wie dieser Aufstrich.


Was ihr dafür braucht (4 Personen)

  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Sherry-Essig
  • Salz, Pfeffer, Petersilie
  • 250g Chorizo
  • 1 Zwiebel
  • 400g Kichererbsen (Dose)
  • Vollkorn-Toasties

Die Zubereitung

Ihr mischt 5 EL Olivenöl mit dem Sherry-Essig und würzt das Gemisch mit Salz und Pfeffer.

Die Chorizo wird gehäutet und in dünne Scheiben geschnitten. Die Scheiben werden halbiert.


Die Zwiebel schält und hackt ihr. Das übrige Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebel anbraten. 

Nun bratet ihr die Wurst so ungefähr drei Minuten vorsichtig mit. Die Chorizo zusammen mit den Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und in die Essig-Öl Mischung geben. Vermengen.


Die Kichererbsen abtropfen und zum Abtrocknen auf Küchenpapier legen.


Die Hälfte der Kichererbsen zerdrückt ihr mit einer Gabel. 


Jetzt mischt ihr alle Kichererbsen mit der Wurst. Schmeckt mit Pfeffer und Salz ab und gebt etwas Petersilie dazu. 

Die Toasties toasten und je zwei Esslöffel Aufstrich aufs Brot geben und servieren.

 

In 15 Minuten zubereitet. Wie findet ihr das?

¡Buen Provecho!


Anmerkung: die Inspiration kam aus dem Buch „Tapas“ aus dem Neumann & Göbel Verlag

Spätzle trifft Tapas

Tapas liebe ich ja. Ich könnte immer so etwas essen. Daher verbinde ich meine Tapasliebe gern mit anderen Sachen, um ein richtiges Hauptgericht daraus zu machen. 

So entstand: Spätzle trifft Tapas / Schweinelende mit Chorizo, Spätzle und gebratener Minipaprika [Pinchitos de solomillo con chorizo]


Die Zutaten für 3 Personen

  • 500g Schweinefilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 200g Chorizo 
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1 Päckle Spätzle aus der Kühlung
  • 6 rote Minipaprika 
  • Petersilie
  • 175ml Wasser

Und so treffen Spätzle auf Tapas / die Zubereitung 

Das Filet befreit ihr von der Silberhaut und schneidet es in mundgerechte Stücke.

Den Knoblauch schält ihr, entnehmt den Keimansatz und zerdrückt die beiden Hälften.

Die Filetstücke gebt ihr nun in einen Topf, bestenfalls in einen Schmortopf. Dazu gebt ihr jetzt noch das Lorbeerblatt, die gedrückte Knoblauchzehe, etwas Oregano und würzt mit Salz und Pfeffer. 

Ihr gießt das Wasser hinzu und lasst das Fleisch 10-15min zugedeckt köcheln. 

In einer Pfanne lasst ihr 1 EL Butter schmelzen. Die Minipaprika werden scharf angebraten, die Spätzle dazugegeben und goldbraun gebraten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Chorizo schneidet ihr in dünne Scheiben. 

Nach der etwa 15min Garzeit des Fleisches gebt ihr die Chorizoscheiben hinzu. Das Paprikapulver und der Butterschmalz wird nun noch untergehoben und alles offen solange weiter geköchelt bis das Fleisch zart und das Wasser verkocht ist.

Wenn ihr habt, dann steckt ihr abwechselnd Fleisch und Chorizo auf kürzere Schaschlikspieße und bestreut diese mit Petersilie.

Nun kann angerichtet und geschlemmt werden. Das Fleisch ist so wunderbar zart und einfach mega lecker.

Deutsche Hausmannskost zusammen mit Spanischer Küche. Eine gelungene Kombi.

Ich wünsche euch guten Appetit und ¡Buen Provecho!

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina

Mut zur Retroküche


…oder Mut zur Schlichtheit oder einfach Mut zu „Eiern in Senfsauce“. 

Dieses Gericht erinnert mich immer an die 1980er, an meine Kindheit. Wie bei vielen von euch auch, denke ich gab es das recht oft. Es ist einfach, günstig und schnell gemacht. Hier in unserer Casa kommt dieses deutsche Retroessen öfter mal auf den Tisch. 


Was ihr benötigt für 4 Personen:

(ich bin da jetzt mal ehrlich. Die Mengenangaben sind grob geschätzt, da ich das immer Pi mal Daumen herrichte. Mal koche ich zu viel, mal zu wenig.)

  • 800g Kartoffeln
  • 8 hartgekochte Eier
  • 6 EL Senf
  • 2 EL Butter
  • Mehl für die Mehlschwitze 
  • etwas Schnittlauch, etwas Petersilie
  • Gemüsebrühe
  • Milch
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser ca. 20min kochen lassen. 


Die 8 Eier werden auch hartgekocht. Dauert ungefähr 8min.

Nebenbei richtet ihr die Sauce. Hierzu müsst ihr die Konsistenz der Menge der Mehlschwitze anpassen. Ich habe dazu leider gar keine Mengenangaben parat, da ich es immer einfach zusammenrühre! (Tut mir so leid)

Also: etwa 2 EL Butter in einem mittelgroßen Topf zum Schmelzen bringen. Nun etwas Mehl zugeben und die Mehlschwitze mit einem Schneebesen anrühren. 


Nun müsst ihr nur Milch und Gemüsebrühe schluckweise hinzugeben und immerwährend rühren, solange bis eine schöne sämige Sauce entsteht. Den Senf gebt ihr auch hinzu, genauso wie den Schnittlauch. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Wenn euch die Sauce von der Konsistenz und Würze her gefällt, könnt ihr die geviertelten Eier hinein geben.

Jetzt ist es eigentlich schon fertig. Da ich noch ein paar Würstchen im Kühlschrank hatte, habe ich diese eben noch gebrutzelt und mit angerichtet.

Wer kennt das auch aus seiner Kindheit? Wie wurde es bei euch zubereitet? Esst ihr es heute auch noch?

Ich wünsche euch einen Guten Appetit und !buen Proveche!

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina
 

Eine Pide bitte!

Heute folgt nun verspätet Teil 2 der 3teiligen Hackfleischserie. Irgendwie kam ich über Pfingsten nicht weg vom Rinderhack und nicht ran an den Laptop *hihi*

Obwohl Pfingsten war wurde bei uns nicht arg groß aufgetafelt. Was aber egal ist, solange es schmeckt, oder?


Was ihr braucht:

Für 4 Pide für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 20g frische Hefe
  • knapp 2EL Öl
  • ein reichlicher TL Salz
  • 2 EL Milch
  • 300ml lauwarmes Wasser

Eventuell benötigt ihr etwas mehr Mehl, das merkt ihr wenn der Teig noch klebrig ist beim kneten.

Für die Sauce:

  • Ich nehme meine Pizzasauce, die habe ich eigentlich immer auf Vorrat daheim. Ihr findet das Rezept bei meiner „BUNTIZZA“ 

Für die Füllung:

  • 400g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • Pfeffer, Salz, Paprikagewürz 
  • 1 Päckchen Feta
  • 1 Ei
  • Pfeffer, Salz
  • Petersilie
  • 1 Frühlingszwiebel
  • etwas Öl 

Und sonst:

  • 1 Ei zum Bestreichen


Jetzt zur Zubereitung

Für den Teig verknetet ihr alle Zutaten, dabei bröselt ihr die Hefe zu den anderen Zutaten. Den Teig lasst ihr etwa 30min zugedeckt an einem warmen Ort ruhen. Sollte der Teig beim Verkneten noch zu klebrig sein, gebt noch etwas Mehl hinzu.

Nach der Ruhezeit vom Teig meliert ihr eure Arbeitsfläche und macht aus dem Teig 4 gleichgroße Kugeln.


Während der Teig noch ruht, würfelt ihr eine Zwiebel und dünstet diese in heißem Öl in einer Pfanne glasig. Das Hackfleisch zugeben und alles zusammen anbraten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.


Die Sauce nach Rezept zubereiten.

Den Feta in einer kleinen Schüssel zerbröseln, das Ei und nach Geschmack Petersilie zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles gut verrühren zu einer etwa cremeartigen Masse.

Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden.

Den Ofen solltet ihr jetzt auf 220°C vorheizen.

Nun rollt ihr die kleinen Teigkugeln oval mit dem Nudelholz aus. Diese 4 Teiglinge bestreicht ihr mit der Sauce, danach mit der Fetamischung und zum Schluss belegt ihr sie mit dem Hack.


An der langen Seite der Teiglinge wird der Teig nun nach oben gefaltet und an den schmalen Seiten zwirbelt ihr den Teig zusammen.

Nun noch mit der Frühlingszwiebel bestreuen.


2 Backbleche belegt ihr mit Backpapier und legt je 2 Pide darauf. 1 Ei verquirlen und den Pideteig damit bestreichen.

Die Pide etwa 15min ausbacken. Ich tausche dabei die Bleche in den Schienen immer mal hin- und her. So werden alle 4 Pide ungefähr gleichzeitig in einem Ofen fertig.


Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachmachen!

Zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

xo & liebste Grüße

Eure Sina

Gefüllte Paprika mit Feta-Sauce 

So ihr Lieben ich glaube ich läute hiermit mal das Hackfleisch-Käse Wochenende ein! 3 Gerichte mit ähnlichen Kombinationen sind geplant, 2 werden definitiv hier erscheinen. Bei dem 3. Gericht habe ich nämlich ein kleines Problem mit meinen Arbeitszeiten von morgen *grübel*. Naja vielleicht klappt es ja doch, ansonsten werde ich es eben in Kürze nachholen.

Das heutige Abendessen ist in groben Zügen im Supermarkt entstanden und entwickelte sich beim Kochen. Deshalb gibt es nur ein halb vollständiges Zutatenbild.


Die Zutaten für 3 Personen

  • einige Rote Spitzpaprika
  • Paprikamix
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Feta oder Hirtenkäse
  • 400g Rinderhackfleisch 
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver, BBQ Würze
  • ein wenig Mehl
  • 2 EL Keimöl 

Die Zubereitung

1 Zwiebel hacken und mit dem Hackfleisch mischen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Das Gemisch beiseite stellen.


Den Feta in kleine Würfel schneiden.


Nun die Spitzpaprikas vom Kerngehäuse befreien und waschen.


Als Nächstes wird die Paprika abwechselnd mit dem Hack, mit Feta und wieder mit Hack befüllt und zum Verschließen kurz in Mehl getaucht. Bitte beachtet, dass ihr nur etwa die Hälfte Feta für die Füllung benutzt! Der Rest wird später benötigt.


Das Öl in einer großen abdeckbaren Pfanne erhitzen und die Paprika rundherum scharf anbraten und wieder herausnehmen.


Nun würfelt ihr die 2. Zwiebel. Der Paprikamix wird geputzt, gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten. 


Die Paprikastücke zusammen mit der Zwiebel im Bratfett anbraten und die gefüllten Paprika hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und BBQ Würze bestreuen.

Jetzt gebt ihr die gehackten Tomaten und die restlichen Feta-Stücke hinzu.


Alles gut vermischen und zugedeckt etwa 15min köcheln lassen. Nochmal abschmecken.

Nebenbei kocht ihr den Basmatireis nach Packungsangabe. Beides ist dann gleichzeitig fertig und kann angerichtet werden.



Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen und es schmeckt euch beim Nachkochen!

Also zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

xo & liebste Grüße

Eure Sina

Knöpfle-Ofen-Tortilla

Ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass die Gerichte dieser Woche besonders schlicht und in wirklich kurzer Zeit umzusetzen sind. Auch dieses Rezept ist wahrlich ein Schlichtheitsmeister. 

Der Grund für diese Gerichte sind immer die Spätschichten von meinem Herzmann. Es soll etwas Ordentliches auf den Tisch kommen und auf alle Fälle muss es schnell gehen!

Deshalb habe ich heute zum Mittagessen diese Ofentortilla zubereitet.

Was ihr als Zutaten benötigt:

Dieses Rezept ist für 2 Personen.

  • 1/2 Packung Knöpfle aus dem Kühlregal
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 70g TK Erbsen
  • ein paar Scheiben Salami (ihn nahm Chorizo Aufschnitt)
  • 5 Eier
  • Pfeffer und Salz
  • etwas Butter für Pfanne und Auflaufform


Ein kleiner Tipp vorweg: wer es noch Schneller mag verzichtet auf das Anbraten in der Pfanne. Dazu mischt ihr die Zutaten einfach in der Auflaufform und ab damit in den Ofen.

Wir jedoch mögen die Knöpfle leicht angebräunt, knusprig und somit gibt es hier das 5min länger Rezept!

Und so geht’s:

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Etwas Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Knöpfle rundherum anbräunen.


Ein paar Scheiben Chorizo klein schneiden und hinzugeben und weiter brutzeln auf mittlerer Stufe.


Nun noch die Erbsen und ein Teil der in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel zufügen.


Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In eine gefettete Auflaufform füllen.


Die Eier verquirlen und ebenso würzen. Die verrührten Eier über die Knöpfle gießen.


Nun die Tortilla in den Ofen schieben und die Eier stocken lassen. Ca. 15min im Ofen lassen. 

Währenddessen einige weitere Scheiben Chorizo in Streifen schneiden und in der Pfanne ohne Fett auslassen, sodass sie kross werden.

Tortilla aus dem Ofen nehmen und anrichten.


Ich wünsche euch wie immer einen guten Appetit und freue mich, wenn es euch zusagt!

¡Buen Proveche!

xo & liebste Grüße 

Eure Sina

1 1/2 Pot Pasta mit Pistazien Pesto

Warum nicht One Pot? Lest selbst, ihr erfahrt es hier!

Für 4 Personen benötigt ihr:


  • 250g Capellini oder Spaghetti
  • 1 Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 1 Topf Basilikum
  • 75g Parmesan gerieben
  • eine Hand voll geröstete Pistazien
  • 100g Baconstreifen
  • 3-4 getrocknete Tomaten in Öl
  • etwas frisch geriebener Parmesan
  • 6 EL Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • ein paar Spritzer Zitronensaft

Und so wird es zubereitet:

Zuerst stellt ihr das Nudelwasser mit ausreichend Salz auf. Den Brokkoli putzen, in Röschen teilen und waschen.

Wenn das Wasser kocht, den Brokkoli und die Spaghetti zusammen in den Topf geben. Schaut nach der Kochzeit der Nudeln. Nicht in jedem Fall benötigen sie genau so lang wie der Brokkoli. Brokkoli braucht etwa 10min. In meinem Fall habe ich erst den Brokkoli 7min gegart und noch 3min die Capellini!


Während der Kochzeit der Nudeln lasst ihr auf kleiner Pfanne den Bacon ohne Zugabe von Fett aus. 


Jetzt wird nebenher das Pesto zubereitet.

Die Zwiebeln grob schneiden.


Den Basilikum verlesen und zusammen mit den Zwiebeln in einen Zerhacker geben. Die Pistazien schälen und ebenso dazu geben.


Alles gut klein hacken und nach Bedarf Olivenöl zugeben. Bei mir waren es am Ende 4 EL. Nun noch die getrockneten Tomaten und den geriebenen Parmesan zugeben und nochmals hacken. Zum Abschmecken Zitronensaft, Salz und Pfeffer beigeben. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl zum Verflüssigen zugeben.

Die fertig gegarten Nudeln abtropfen und den Bacon zu den Nudeln geben und unterheben.


Jetzt gebt ihr noch das fertige Pesto zu den Nudeln und rührt es unter, sodass alle Nudeln gut Pesto abbekommen.


Fertig! 

Seht ihr: 1 Topf, 1 kleine Pfanne und ein Zerhacker!

Nun nur noch Anrichten und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.


So lecker! Lasst es euch gut gehen.

¡Buen Proveche!

xo & liebste Grüße

Eure Sina

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Gyros mit Schummel-Tzatziki 

Das ist etwas was ich schon ziemlich regelmäßig zubereite. Es ist weder Deutsch noch Spanisch, noch lässt es sich Griechenland zuordnen. Es ist einfach immer ein Wunschessen vom Sohnemann. 

Normalerweise nehme ich für unser Gyros Hähnchenfleisch, doch das ist hier zurzeit von der Qualität her nicht so fein und so greife ich auf Pute zurück.

Hier die Zutatenlisten:

  

Das Gyros

  • 400g Putenfilet (wie gesagt normalerweise hier Hähnchenbrustfilets)
  • 1 große Ziebel
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • etwas Paprikapulver (edelsüßes) 
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 Zweige Oregano
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Hier muss ich zugeben, dass ich bei den Kräutern oft getrocknete und TK Kräuter zusammen benutze. Frische Kräuter und ich stehen auf Kriegsfuß, die halten sich bei mir nur immer sehr kurze Zeit. 

Das Schummel-Tzatziki 

  • 1 große Salatgurke
  • 400-500g griechischer Joghurt
  • Salz, Pfeffer 
  • Zitronensaft

Ihr seht, ich schummele hier. Es sind keine Knoblauchzehen drin, kein Crème Fraîche und keine Sahne. Es ist auch daher viel leichter und schmeckt trotz Weglassens des Knobis herrlich! 

Die Zubereitung von Gyros

Die Zwiebel würfeln und in eine Schüssel geben. Das Fleisch waschen, von Sehnen befreien und in schmale Streifen schneiden. Ebenfalls zu den Zwiebeln geben. 

  
Nun zum Fleisch 6 EL Olivenöl geben und mit den Kräutern (bei frischen Gewürzen diese klein hacken), Pfeffer, Salz, Kümmel und Paprikapulver würzen. 

   
 Alles gut vermischen und zugedeckt im Kühlschrank mindestens 30min marinieren.

Die Zubereitung vom Tzatziki 

Die Gurke waschen und halbieren bzw. vierteln.

  
Die Kernchen mithilfe eines Kaffeelöffels entfernen.

  
Nun die Gurken klein raspeln. Die Raspeln salzen und eine paar Minuten ruhen lassen.

   
 Nun die ausgetretene Flüssigkeit abgießen.

Den Joghurt zugeben.

  
Gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und ein paar Spritzern Zitronensaft abschmecken.

   
 
Jetzt bratet ihr das Fleisch in wenig heißem Olivenöl rundherum an. 

   
 Dazu schmeckt Reis oder frisches Brot.
Nun braucht braucht ihr nur anrichten und es euch schmecken lassen!

   
    
   
Es grüßt euch herzlichst 

Eure Sina