Kuriose Minz-Nudeln mit Apfelmus

Die Briten haben kurioses Essen, die Schwarzwälder oder speziell die Badener auch. Da sich die Briten aber fürs Brexit entschieden haben, so gibt es eben ein sehr spezielles Gericht aus Deutschland.


Kennt ihr Nudeln mit Apfelmus? 

Als ich hierher zog und so oft davon hörte fand ich das echt kurios. Bei mir in meiner Kindheit wurden Nudeln nicht süß gegessen. Hier erzählten viele davon, mein Mann, Freunde, Bekannte. Jedoch habe ich es weder mal auf irgendeinem Teller gesehen, noch gegessen.

Irgendwie ließ mich die Sache nicht los und so googelte ich und hey, scheinen doch recht viele aus der Kindheit zu kennen.

Und da mein Mini gerade voll der Apfelmus-Fan ist, habe ich es einfach mal probiert. Ja für mich ist es immer noch kurios!


Zum Ausprobieren habe ich mal eben schnell auf gekauftes Mus zurückgegriffen. Wenn faul, dann richtig. Dieses Gericht verlangt nämlich echt nicht viel ab.

Um es geschmacklich spannender zu gestalten gibt es bei mir noch Minze dazu.

Die Zutaten

  • Nudeln für die Personenanzahl wie ihr benötigt
  • Butter
  • Paniermehl
  • Salz
  • Apfelmus
  • Minze

Die Zubereitung

Die Nudeln kocht ihr nach Packungsangabe in reichlich Salzwasser al dente und lasst sie gut abtropfen.


In einer Pfanne lasst ihr etwa einen Esslöffel Butter schmelzen. Und gebt das Paniermehl hinzu.


Diese lasst ihr etwas bräunen und nun gebt ihr frischgehackte Minze dazu.


Zum Schluss einfach die fertig gekochten Nudeln zugeben und alles verrühren.

Ja und jetzt einfach noch mit reichlich Apfelmus anrichten und schmecken lassen.


Ob das was für euch oder eure Kiddies ist müsst ihr durch Nachkochen herausfinden. Ich finde es noch immer seltsam, dem Kind hat es geschmeckt.

Und? Was ist denn eure Meinung zu dieser Badener Kuriosität? Kennt ihr das auch aus anderen Regionen Deutschlands? Ich bin auf eure Antworten und Kommentare gespannt!

Wie immer auch hier: ¡Buen Provecho!

Tango mit Mango – Das Müsli

Oh ho mal wieder Gesundfutter von mir. Ich gebe zu, dass ich da letztes Jahr wirklich vorbildlicher unterwegs war. Nicht nur was das Essen angeht, sondern auch die Bewegung.


BBG und Kayla

Letztes Jahr habe ich fleißig den BBG von Kayla Itsines gesportelt und bin nebenbei noch gelaufen. Zusätzlich habe ich mich zumindest teilweise gut oder gesund ernährt. Meine Figur hat sich echt darüber gefreut. Doch es war zu viel Sport, ich war übersäuert und meine Haare fanden das nicht so toll. Das heißt, dass ich ziemlich Haare verloren hatte.

Da ich das natürlich ziemlich bescheiden fand, habe ich den Sport gedrosselt und dann ging die Motivation Anfang des Jahres richtig flöten, da familiäre Dinge den Sport recht unwichtig machten.

Aus Angst, dass meine Haare nach ihrer Erholung wieder Probleme machen würden, kam auch nicht wieder richtig Motivation auf. Denn als ehemaliger Leistungssportler gibt es bei mir keinen Larifari-Sport. Entweder richtig, oder gar nicht. Jedenfalls wurde dieses Jahr leider das Gar Nicht daraus. Und da das Essen so gut schmeckte wuchsen auch die Muffin Tops wieder ziemlich.

Das finde ich echt semitoll. Und da mein Mann auch was tun wollte, haben wir uns entschlossen, uns doch mal in einem Fitness-Studio anzumelden. Zugegeben, es ist gutes und teures Studio. Aber hier wird man betreut und man bekommt einen genau auf sich abgestimmten Plan. So hoffe ich, dass die „Muffin-Tops“ gehen und aber meine Haare bleiben.

Ernährung

Aber das alles bringt eben nichts, wenn man sich nicht auch gesund oder besser ernährt. „Muffin-Tops“ bekommt man leider kaum mit Sport weg. Es ist eine Ernährungssache.

Keine Angst, ich werde jetzt bestimmt nicht auf „Clean-Eating“ oder „Low Carb“ umsteigen, da ich einfach auch ein Genussmensch bin. Dennoch versuche ich, für mich vertretbare Elemente unterzubringen.


Deshalb gab es heute Müsli. Nicht am Morgen, sondern jetzt zum Abendessen. Ich kam spät von der Arbeit, der Mann musste auf Nachtschicht, der Zwerg schläft. Also habe ich heute Mittag mein Abendmüsli vorbereitet.

Das Müsli – Tango mit Mango

Für eine Portion benötigt ihr:

  • 6 EL Basis Müsli ohne Zucker oder Haferflocken
  • etwa 200ml Milch
  • Vanillearoma für etwas Süße
  • eine große Prise Chiasamen
  • 1/2 Mango
  • ein paar Weintrauben
  • Crunchy Flocken

Ihr gebt die Haferflocken in ein Glas und gießt die Milch dazu. Etwas Vanillearoma hinzugeben.


Die große Prise Chiasamen gebt ihr noch dazu und rührt alles um.


Ihr schneidet die lecker saftige Mango in kleine Stücke und gebt diese auf das Müsli. Die Weintrauben gebt ihr auch hinein.

Gesundfutter


Das Müsli lasst ihr nun ein paar Stunden ziehen. Eventuell muss nochmal etwas Milch nachgegossen werden. Die Crunchy Flocken legt ihr oben drauf. Und schon könnt ihr Essen.

im Prinzip sind das sogenannte Overnightoats
gesund sieht auch gut aus, gell?
ich mag sowas, aber an richtiges Essen kommt es nicht ran
Tango mit Mango

Vielleicht wollt ihr ja auch mal so etwas Gesundes probieren?

Dann wünsche ich euch ein ¡Buen Provecho!

Soll ich euch mehr so Gesundes zeigen, oder doch lieber beim Soulfood bleiben?

Ich freue mich auf eure Kommentare und fleißiges Teilen.

[Tapas] Frittierte Paprikaschoten

Hier ist wieder Tapaszeit! Hach wie köstlich diese Probierhäppchen doch sind! Mögt ihr sie auch?

Überall in Spanien, so auch auf Ibiza, werden als Snack Tapas gereicht, diese leckeren Kleinigkeiten als Appetithäppchen. Um gute Tapas zu finden, sucht ihr euch am besten Wirtschaften in denen Arbeiter essen. Klar, ihr müsst dort auf bebilderte dreisprachige fehlerhafte Karten verzichten, aber hier wisst ihr genau, es gibt echte Probierhäppchen wie sie die Spanier mögen. 


Meist stehen die Tapas in den braunen Tonschalen auf der Theke: Gambas, Chorizo, Fleischbällchen, verschiedene Gemüse, Käse und und und. Es gibt so eine riesige Auswahl an Tapas, die sich regional nochmals unterscheiden.

Auf Ibiza gibt es sogar ein Tapas-Festival. Hier stellen verschiedene Bars ihr Können unter Beweis und krönen am Ende des zweitägigen Festes ihren Tapas-König von Sant Antoni.


Gestern bei wieder einmal miesem deutschen Sommerwetter hatten wir daheim in der Schwarzwälder Casa ein kleines Grillfest. Bei uns gibt es zur typisch deutschen Bratwurst dann auch immer verschiedene Tapas. 

Diesmal gab es unter anderem „Frittierte Paprika“ (Pebreres de Padron) und ich zeige euch heute gerne wie einfach die zu richten sind!

Ihr benötigt dafür:

  • kleine Paprikaschoten, egal welche Farbe
  • Meersalz
  • Öl zum Frittieren


Und denkbar einfach geht’s:

Ihr frittiert einfach die Paprikaschoten in heißem Öl je nach Größe zwei bis drei Minuten und betreut sie dann reichlich mit Meersalz. Fertig! Easy gell? Und so lecker!


Da mir meine Gäste die Tapas quasi noch vom heißen Herd weggeschnappt haben, gibt es leider wenig Fotos.

Ich hoffe aber man sieht trotzdem wie gut die schmecken. Viel Spaß beim Ausprobieren und ¡Buen Provecho!

Wie immer freue ich mich über reichlich Kommentare und fleißiges Teilen!


 Hack begeistert – immer

Und wieder ist es da: das Hackfleisch! Mögt ihr es auch so gerne? Wie ihr ja bestimmt schon gesehen habt, kommt Gehacktes bei mir in der Casa oft auf den Teller.


Gerne würde ich einmal selbst mein eigenes Hackfleisch zubereiten, aber ja mir mangelt es am Fleischwolf. Wo kauft ihr euer Hack? Nur Bio beim Metzger, oder im Supermarkt oder auch im Discounter?

Natürlich ist dieses Rezept heute nicht gerade DIE neue Erfindung oder Kreation, mir war aber wichtig, dass auch unser Minimann mal wieder genau das Gleiche isst wie wir. Ja leider ist der Zwerg nicht so oft angetan, von den nicht unbedingt Kindergerichten, die ich euch vorstelle. Meist mag er ein oder zwei Komponenten daraus, manchmal gar nichts und leider probiert er auch selten. Da heißt es dann oft, Mama kocht eben zweimal.

Darum bleibt es heute schlicht und einfach:

Pasta in Frischkäse-Sauce

Ihr benötigt dafür für 4 Personen:

  • 400g Spaghetti
  • 1 Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 400g mageres Rinderhack
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 150g Kräuterfrischkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Öl


Die Zubereitung:

Klaro, dass auch die denkbar easy ist!

Ihr wascht und putzt den Brokkoli und teilt ihn in kleine Röschen. In kochendem Salzwasser gart ihr ihn bissfest. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.


Die Zwiebel würfeln. Die Spaghetti nach Anleitung in Salzwasser al Dente garen. Wenn sie fertig sind, abgießen und abtropfen lassen.

die Menge passt!
rein damit ins kochende Salzwasser
fertig!

Als Nächstes erhitzt ihr das Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch krümelig etwa vier Minuten an. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.


Jetzt gebt ihr den Brokkoli und die Zwiebeln zum Hackfleisch. Ihr gart alles noch einmal etwa drei Minuten. Alles abschmecken und dann aus der Pfanne nehmen und warm halten.


Den Bratensatz löscht ihr mit der Brühe ab und lasst ihn kurz aufkochen. Den Frischkäse rührt ihr in die Brühe.


Die Sauce schmeckt ihr nochmal mit Salz und Pfeffer ab und gebt sie zu den Spaghetti. Das Hack-Brokkoli-Gemisch hebt ihr jetzt noch unter und richtet an.

optional noch mit Chiliflocken bestreuen


Na dann lasst es euch wieder schmecken! Ich wünsche euch guten Appetit und ¡Buen Provecho! Vielleicht ist das Gericht ja was für euch für nächste Woche.

 

Bitte teilt den Beitrag reichlich und lasst mir wieder fleißig Kommentare da!

Aufbrausendes Brötchen-Gratin 

Überall dreht sich alles derzeit um die Fußball-Europameisterschaft und ob Großbritannien in der Europäischen Union bleiben möchte oder nicht. Hier bleibt es weiter beim Essen, doch heute mal mit einem Englisch anmutenden Namen fürs Gericht: Bubble Up! 


Diese Pizzavariation kursiert ja schon seit einiger Zeit oder sogar Jahren im Netz. „to Bubble Up“ bedeutet im Deutschen ja so viel wie aufsprudeln, aufbrausen, aufsteigen oder hochkommen- daher gibt es ein aufbrausendes Gratin! Kennt ihr schon? Noch nicht? Doch ich denke schon! Jedenfalls habe ich mir mal eine eigene Version eines Gratins zusammengestellt und ich hoffe, dass sie euch gefällt.

Das ist wieder mal so ein Essen, welches man mal eben schnell auch mit Resten zusammenwürfeln kann und trotzdem Groß und Klein schmeckt.

Hier nun die Zutaten, welche ich dafür verwendet habe:

Die Zutaten

  • 1 Rolle Sonntagsbrötchen zum Aufbacken (Vollkorn)
  • 1 Zwiebel
  • 400g Rinderhackfleisch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 rote Paprika
  • 250g Champigons
  • Sal de Ibiza mediterrane Kräuter
  • 70g Mozzarella gerieben
  • Maragarine zum Einfetten der Auflaufform

Die Zubereitung

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 200°C vor und fettet die Form ein.

Ihr würfelt die Zwiebel und erhitzt zwei Esslöffel Olivenöl in einem mittelgroßen Topf.


Die Zwiebel glasig anbraten und das Hackfleisch hinzufügen. Alles vermischen und anbrutzeln lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Nun die gehackten Tomaten und das Tomatenmark zugeben. Die Sauce könnt ihr auf kleinster Stufe Köcheln lassen solange ihr die anderen Zutaten zubereitet. Am Ende nochmal abschmecken.


Während die Sauce köchelt schneidet ihr jedes Aufbackbrötchen in vier Stücke und verteilt sie in der Form. Danach ab damit in den Ofen und Backen lassen (10 Minuten in etwa).

plopp!

Sind die Brötchenwürfel einmal im 

Ofen

,

putzt ihr die Paprika und die Champignons. Die Paprika schneidet ihr in Streifen, die Pilze in Scheiben.


Als Nächstes erhitzt ihr die restlichen zwei Esslöffel Öl in einer Pfanne und bratet darin zuerst die Paprika an.

Nach kurzer Bratzeit gebt ihr die Pilze zum Garen hinzu.


Alles schmeckt ihr mit Salz, Pfeffer und mediterranen Gewürzen ab.

Sooooo… Jetzt ist alles vorbereitet!

Ihr müsst jetzt nur noch die Hackfleischsauce auf die Brötchenwürfel geben und die Gemüsemischung darüber verteilen. Den Mozzarella darüber streuen und die Form nochmal so 10 Minuten in den Ofen geben. Eben so lange, bis der Käse verläuft und leicht bräunt.

knusprige Brötchenwürfel


Wenn der Käse leicht gebräunt ist könnt ihr das Gratin aus dem Ofen nehmen und anrichten.

nomnomnom – wie das duftet

Tipp: Wenn ihr möchtet könnt ihr die Brötchen auch ohne Vorbacken und das Gemüse auch ohne Garzeit in den Auflauf geben. Jedoch werden die Brötchen dann nicht so knusprig und der Geschmack von Gemüse kommt weniger durch. 

ja das hat gut im Ofen gebrutzelt (Spritzer!)

 

So ihr Lieben. Wie findet ihr diese „Pizza“?

¡Buen Provecho!

Der Russische Salat

Heute spielt zwar nicht Russland bei der Euro2016 in Frankreich, aber es gibt Russischen Salat. Und der ist nicht mal russisch, sondern spanisch! 

Nach meiner gestrigen Abstinenz melde ich mich heute wieder mal bei euch. Hat mich denn überhaupt jemand vermisst? Habt ihr wieder Lust auf leckere Spanische Küche?

Also los geht’s: 


Die Zutaten für 4 Portionen

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 rote Paprika
  • 150g TK Erbsen
  • 2 EL Kapern
  • 4 Eier
  • 1 Eigelb
  • Pfeffer, Salz, Spicy Cajun
  • Saft und abgeriebene Schale von 1/2 Bio Zitrone
  • etwa 150ml Sonnenblumenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie


Die Zubereitung

  1. Ihr schält Kartoffeln, Karotten und den Kohlrabi, wascht das Gemüse und schneidet es in kleine Stücke. Das Gemüse nacheinander in Salzwasser bissfest garen.
  2. Die Erbsen überbrüht ihr eine Minute mit kochendem Wasser. Nun wascht ihr die Paprika und würfelt auch diese. Die zwei Esslöffel Kapern lasst ihr abtropfen. Die vier Eier hart kochen und danach würfeln.
  3. Nun verrührt ihr das Eigelb mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zitronenschale. Die etwa 150ml Öl gebt ihr unter ständigem Rühren tropfenweise hinzu. Es soll eine Mayonnaise entstehen. Die fertige Mayo mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  4. Das gekochte Gemüse, die Paprika, die Erbsen mit den Kapern mischen. Die Mayonnaise unterheben und etwas ziehen lassen. Mit Spicy Cajun abschmecken und mit Petersilie bestreuen. Die gehackten Eier zugeben. Servieren.


So nun ist angerichtet und ihr könnt losmampfen!

Lasst es euch schmecken! !Buen Provecho!

Erdbeer-Buttermilch-Gugelhupf

Und drückt ihr Deutschland schon fleißig die Daumen, wenn sie gleich gegen Polen bei der Fußball-Europameisterschaft spielen? 

Ja das Thema ist heute in aller Munde und ich hoffe doch sehr, dass noch Einige den Weg zu diesem wunderbaren Rezept hier finden. Wenn Deutschland gewinnt, hätten wir gleich was zum Feiern bzw was zum Anschneiden. Angeschnitten ist mein Gugelhupf nämlich noch nicht!

Was ihr benötigt:

  • 250g Erdbeeren
  • Fett und Mehl für die Form
  • eine kleine Gugelhupf-Form (18cm)
  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 4 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 150g weiche Butter
  • 220g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 175ml Buttermilch
  • 2 TL Erdbeerkonfitüre
  • 250g Schmand


Auf geht’s -ab geht’s – also los:

Ihr verlest die Erdbeeren, gebt sie in ein Sieb, wascht sie und lasst sie abtropfen. 

Die Gugelhupf-Form fettet ihr und bestäubt sie mit Mehl. Den Backofen vorheizen auf 180°C (Elektro).

Die Eier, Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz schlagt ihr in einer Rührschüssel cremig. Ihr gebt die Butter zu und rührt alles zu einer glatten Masse.

Nun mischt ihr Mehl und Backpulver. Das gebt ihr abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eiermasse. Ihr gebt die Teigmasse in die Form.

ich lasse dann mal rühren!
der Teig ist cremig gerührt


150g Erdbeeren, 1 TL Konfitüre und 1 Päckchen Vanillezucker gebt ihr in einen Rührbecher und püriert die Zutaten mit dem Stabmixer.


Diese Creme gebt ihr in Klecksen sofort auf die Teigmasse und hebt sie in kreisenden Bewegungen mit einer Gabel unter den Buttermilchteig. 


Jetzt lasst ihr den Gugel im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten auskühlen lassen. Danach auf ein Kuchengitter stürzen und fertig abkühlen.

Die 100g Erdbeeren, die ihr jetzt noch habt schneidet ihr in kleine Würfel und gebt 1 TL Marmelade dazu. Vorsichtig, aber gut vermengen. In einer Schüssel rührt ihr den Schmand und 2 Päckchen Vanillezucker mit einem Löffel glatt. Ein paar der Erdbeeren gebt ihr in den Schmand und füllt damit die Mitte des Gugelhupfs. Also den Hohlraum. Obenauf toppt ihr den Kuchen mit den übrigen Erdbeeren.

zwar keine Schönheit geworden, aber saftig sieht er ja aus!
könnte schmecken!
cremig
fruchtig
eine kleine Schönheit mit Makeln

Und können wir ihn anschneiden? Wer mag ein Stück?

Anmerkung: die Grundidee stammt aus einem Mutti-Magazin

Nicht nur für Blinde: Paella

Paella de ciego: Meine Variante der Paella hat keine Knochen und keine Schalen, man kann sie auch „blind“ essen!

Hola! Spanien hat bei der Fußball-Europameisterschaft heute sein Auftaktspiel absolviert und so sollten wir auch angemessen essen.


Die Paella

In der ibizenkischen Küche ist Reis ein wichtiges Nahrungsmittel, obwohl er weder hier wächst noch beheimatet ist. Auf Ibiza gibt es abgewandelte, der Paella aber verwandte Varianten des Reisgerichtes. Es gibt zum Beispiel „Arròs sec“ (Trockenen Reis) oder „Arròs de Pescador“ (Reis nach Seemannsart). 

Traditionell hat die Paella ihren Ursprung in Valencia. Paella kommt vom arabischen Wort „Bakiia“, was so viel wie „Reste“ bedeutet. Früher war die Paella ein Arme-Leute-Essen. Man mischte alle Essensreste in einer Pfanne und buk Gemüse, Reis, Fleisch und Fisch im Ofen. Heute jedoch ist es weniger ein Gericht für „Arme“.

Die blinde Paella / die Zutaten (für 6 Personen)

  • 200g Hühnerbrustfilet
  • 200g Schweinefleisch
  • 150g Chorizo 
  • 400g Meeresfrüchte (ich hatte TK, gerne auch frisch gemischt Garnelen, Muscheln etc)
  • 100g TK Erbsen
  • 100g grüne Bohnen
  • 2 Karotten
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Fleischtomate
  • 4 Knoblauchzehen 
  • Petersilie 
  • Safran (für Farbe und Geschmack) ODER Kurkuma (für Farbe, bringt aber weniger Geschmack- ist eine Preis- und Geschmacksfrage)
  • 10 EL Olivenöl
  • 3 Tassen Paella Reis
  • ca 2l heiße Gemüsebrühe 
  • 2 Tassen Wasser
  • 2 Zitronen
  • Paprikapulver, Pfeffer, Salz

Puhhh- ist schon eine gute Anzahl an Zutaten.

Die Zubereitung

Ihr habt es einfacher, wenn ihr erstmal alle Zutaten entsprechend dem Rezept vorbereitet. Also das Fleisch würfeln, die Chorizo in kleine Stücke schneiden. Paprika und Möhren putzen. Die Paprika würfeln, die Karotten in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und die Tomate ebenfalls würfeln. Knoblauch hacken.

Los geht’s: 

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Das Schweine- und Hühnerfleisch in heißem Olivenöl von allen Seiten anbraten. Danach herausnehmen und beiseite stellen.


Die Meeresfrüchte kurz in einer anderen Pfanne scharf anbraten. Auch diese beiseite stellen.

Im Falle ihr habt hier die Möglichkeit, frische Muscheln und Garnelen zu nehmen, so kocht die Muscheln bis sie sich öffnen und löst diese aus der Schale. Die Garnelen bratet ihr und nehmt sie aus der Schale.


Den entstandenen Bratensaft vom Fleisch löscht ihr mit 2 Tassen Wasser und kocht ihn auf. Darin werden nun die Bohnen, Erbsen, Paprika, und Karotten etwa 10 Minuten gegart.


In einer sehr großen Pfanne, bestenfalls einer Paella-Pfanne, bratet ihr nun Zwiebel, Knoblauch und Tomate an. 


Jetzt gebt ihr das Fleisch, die Meeresfrüchte, die Chorizo, den Safran (oder Kurkuma), und den Reis zu. 


Und gießt mit soviel heißer Brühe auf, so dass alle Zutaten bedeckt sind. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken und aufkochen lassen.

Nun vermischt ihr die Sachen und stellt die Paella mindestens 30min auf die untere Schiene in den Ofen. Gegebenenfalls müsst ihr Brühe nachgießen, damit der Reis gut durchgaren kann. 


Das Gemüse in der anderen Pfanne haltet ihr warm.

Während die Paella im Ofen ist, wird nicht mehr gerührt! 

Wenn der Reis überall gar ist, aus dem Ofen holen und mit Zitronensaft beträufeln (war bei mir nach ungefähr 40min soweit). Das Gemüse mittig darauf anrichten und mit Zitronenachteln dekorieren. Mit Petersilie bestreuen. Anrichten. Genießen.

Und wie gefällt es euch?

Wie immer zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

xoxo & liebste Grüße

Eure


PS die Anregung zum Rezept und die kurze Erläuterung zur Paella kommen aus dem Buch „Klassische und moderne Rezepte aus Ibiza“ von Marion Agthe-Natter. Ich liebe dieses Buch für Anregungen, doch habe ich das Gefühl, dass die Autorin keins dieser Rezepte je gekocht bzw gebacken hat, da sie alle so nicht funktionieren oder für Neueinsteiger am Herd nicht nachvollziehbar sind.

Oft stand ich nur da und rief: was???!!?!?! Wie?!?! Häh? Ok das musste ich jetzt loswerden, da es mich so ärgert. 

Der Unfallburger

Warum dieser Burger wohl so heißt? Ganz einfach: er ist zwar extrem lecker, sieht aber optisch schon arg verunfallt aus! Das ist etwas was ich nicht kann. Burger schön anrichten.

Die Idee zum amerikanischen Brötchen kam auch erst beim Einkauf. Es ist also sogar in zweierlei Hinsicht nicht wohl überlegt. Einmal ist es spontan entstanden und zum Zweiten spontan gestapelt.

Beim Einkauf fand ich „Pulled Pork“ und dazu noch reduziert. Da ich davon zwar schon überall gelesen und gehört hatte, es aber noch nie gegessen hatte, war das die Probierchance! Klar denke ich mir, geht Nichts über Pulled Pork von einem amerikanischen Diner oder selbstgemacht. Doch für den 1. Versuch fand ich es so ok.


Die Zutatenliste:

  • Vollkorn Burgerbrötchen
  • 400g Pulled Pork
  • 250g zarter grüner Spargel
  • 1 kleiner Romanasalat
  • Meersalz, Pfeffer
  • BBQ Sauce
  • 3 EL Olivenöl
  • 200g Schmand
  • 2 EL Apfelessig
  • Zucker
  • Sal de Ibiza Spicy Cajun (oder Chiliflocken)


Die Zubereitung:

Ihr heizt den Backofen vor und bereitet das Pulled Pork nach Packungsangabe zu. Bei mir hieß das, dass ich es ca. 20min im Bräter bei 180°C backen und mehrmals mit Marinade übergießen sollte.

Nun putzt ihr den zarten Spargel und schneidet die holzigen Enden ab. Die weitere Zubereitung vom Spargel ist so einfach und könnt ihr bei [Tapas] gebackener Spargel nachlesen.


Den Spargel gebt ihr mit in den Ofen neben das Fleisch und lasst ihn 10-15min backen.

Jetzt ist der Salat dran. Den Salat einfach putzen, waschen und in schmale Streifen schneiden.

Die Schmandsauce:

Die Schmandsauce bereitet ihr wie folgt: ihr verrührt den Schmand mit 1 EL Olivenöl und dem Essig und schmeckt diese mit Salz, Pfeffer, Zucker und Spicy Cajun (oder Chiliflocken) ab.
Die BBQ Sauce war bei mir eine fertig gekaufte.


Zum Anrichten müsst ihr nur noch die Burger Buns einseitig Toasten und das Fleisch mithilfe von 2 Gabeln zerrupfen.

Die Brötchen auf Ober- und Unterseite mit BBQ Sauce und Schmandsauce bestreichen. Pulled Pork auflegen, Spargel drauf, Salat drauf, Brötchendeckel drauf. Schon ist der leicht verunfallte Burger fertig!

Lasst ihn euch dennoch schmecken. Super köstlich war er allemal und das Fleisch wunderbar zart. 

Wie immer zum Gut’n und ¡Buen Provecho!

Ist nicht so schön geworden gell?

xoxo & liebste Grüße

Eure Sina

Spätzle trifft Tapas

Tapas liebe ich ja. Ich könnte immer so etwas essen. Daher verbinde ich meine Tapasliebe gern mit anderen Sachen, um ein richtiges Hauptgericht daraus zu machen. 

So entstand: Spätzle trifft Tapas / Schweinelende mit Chorizo, Spätzle und gebratener Minipaprika [Pinchitos de solomillo con chorizo]


Die Zutaten für 3 Personen

  • 500g Schweinefilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 200g Chorizo 
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1 Päckle Spätzle aus der Kühlung
  • 6 rote Minipaprika 
  • Petersilie
  • 175ml Wasser

Und so treffen Spätzle auf Tapas / die Zubereitung 

Das Filet befreit ihr von der Silberhaut und schneidet es in mundgerechte Stücke.

Den Knoblauch schält ihr, entnehmt den Keimansatz und zerdrückt die beiden Hälften.

Die Filetstücke gebt ihr nun in einen Topf, bestenfalls in einen Schmortopf. Dazu gebt ihr jetzt noch das Lorbeerblatt, die gedrückte Knoblauchzehe, etwas Oregano und würzt mit Salz und Pfeffer. 

Ihr gießt das Wasser hinzu und lasst das Fleisch 10-15min zugedeckt köcheln. 

In einer Pfanne lasst ihr 1 EL Butter schmelzen. Die Minipaprika werden scharf angebraten, die Spätzle dazugegeben und goldbraun gebraten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Chorizo schneidet ihr in dünne Scheiben. 

Nach der etwa 15min Garzeit des Fleisches gebt ihr die Chorizoscheiben hinzu. Das Paprikapulver und der Butterschmalz wird nun noch untergehoben und alles offen solange weiter geköchelt bis das Fleisch zart und das Wasser verkocht ist.

Wenn ihr habt, dann steckt ihr abwechselnd Fleisch und Chorizo auf kürzere Schaschlikspieße und bestreut diese mit Petersilie.

Nun kann angerichtet und geschlemmt werden. Das Fleisch ist so wunderbar zart und einfach mega lecker.

Deutsche Hausmannskost zusammen mit Spanischer Küche. Eine gelungene Kombi.

Ich wünsche euch guten Appetit und ¡Buen Provecho!

xoxo & liebste Grüße 

Eure Sina