Top 10 Ibiza Instagram Accounts

Top 10 Ibiza Instagram Accounts

Ich liebe Instagram. Ich liebe Ibiza. Und genau aus diesem Grund zeige ich dir die Top 10 der schönsten Ibiza Instagram Accounts.

Die Top 10 der Ibiza Instagram Accounts habe ich nach meinem Empfinden und meinem Gefallen für dich zusammengestellt. Da Ibiza mehr als Party und Promis ist und ich das gerne immer wieder betone gibt es dieses Mal eine bunte Mischung aus Instagram Profilen zum Stöbern und vielleicht auch zum Verlieben für dich.

Top 10 Ibiza Instagram Accounts

Diese Instagram Accounts sind entweder von Einheimischen, Zugezogenen oder von in Ibiza ansässigen Firmen, sowie Landkreisen die sich auf dieser App präsentieren.

Bist du oft auf Instagram so wie ich unterwegs? Welche Accounts inspirieren dich denn so am meisten?

Meine Liste ist eine Top 10 von bestimmt zigtausenden Accounts, die sich auf Instagram zeigen. Ich werde hier meine Liebsten vorstellen, jedoch gibt es keine Reihenfolge. Alle diese Profile finde ich super gelungen.

Meine Top 10 Instagram Accounts

Fange ich mal an mit der Auflistung der schönen Profile und schwupps schon bin ich wieder am Träumen und am Schwelgen in wunderbaren Erinnerungen.

Top 10 Ibiza Instagram Accounts
Salzarbeiter-Denkmal an den Salinen, Foto: von mir 2016

1. LETOIBZ – Leto, ein Einheimischer Ibizenko ist mir seit Jahren bekannt. Wir haben uns auch schon einmal auf der Insel getroffen. Er zeigt wunderschöne Ecken aus seinen Augen. Er nennt seinen Account „Ibiza es así“ – wenn ich das richtig deute meinte es „Ibiza wie es ist“. Von ihm für mich bereitgestellt sind einige Fotos von meinem Post über die Salinen der weißen Insel.

2. IBIZAZEA – eine Ibiza- und Reisecommunity, die das Leben der Insel zeigt. Hier kann man auch selbst aktiv werden und den Hashtag #ibizasea benutzen. So kann es passieren, dass auch dein Ibiza-Foto reposted wird.

3. WONDERFUL_IBIZA – „die wundervollen Orte auf Ibiza“ hier werden die schönsten Fotos gepostet. Wunderschöne Landschaften, traumhafte Strände, Cafés oder auch Sonnenuntergänge. Genauso kannst du hier mit dem Hashtag #wonderful_ibiza selbst aktiv werden.

4. NICOLISANDRA – eine Instagramerin, die ich auch schon seit Jahren abonniert habe. Sie stammt aus Toulouse in Frankreich, wohnt jedoch auf der Baleareninsel. Ihr Motto ist „just enjoying life“.

5. SANTJOSEPIBIZA – Das ist die offizielle Seite des Gemeinderates von Sant Josep de sa Talaia. Die Seite macht einfach Lust auf Reisen in diese Gemeinde.

 

6. IBIZACROWD – Ich glaube das ist unter meinen Lieblingen der Account mit den meisten Folgern. Momentan folgen diesem Profil knapp 47.000 Instagramer. Spricht für sich, oder?

7. IBIZAIMAGES – Fotos von der schönen Insel. Hier gibt es auch wieder einen Hashtag und zwar #ibizaimages2017 für diesjährige Reposts.

8. IBIZALOVERSCLUB – das Motto dieses recht großen Accounts ist: „All you need is Ibiza“. Kann ich ihnen auch nicht verdenken. Das stimmt. Auch der IbizaLoversClub hat einen eigenen Hashtag #ibizaloversclub.

9. IBIZABELIVER – das ist ein recht junger Account mit noch unter 100 Fotos, aber schon sehr erfolgreich. Kein Wunder bei diesen schönen Bildern.

10. IBIZAWEDDING.LOVE – ein etwas anderer Account, der die Insel repräsentiert. Es ist eine Seite von einem Weddingplaner mit Bildern zum Träumen. Wäre doch so schön, dort zu heiraten!

Top 10 Ibiza Instagram Accounts
Marina Botafoch mit Blick auf Ibiza-Stadt

 

Und welche Seite findest du am besten?

Wenn du magst, kannst du gerne auch mal auf meinem Instagram Account herumstöbern. Bei mir gibt es einen bunten Mix aus Ibiza, Schwarzwald, leckerem Essen und dem Leben.

Signatur Casa Selvanegra Blog

 

 

Top 5 Ibiza Sunset Spots

Ibiza ist nicht nur Glamour und Party. Ibiza hat auch wunderbare Natur und die grandiosesten Sonnenuntergänge. Hier sind die Top 5 Sunset Spots der Baleareninsel.

Ich liste die Top 5 einfach in ungeordneter Reihenfolge auf. Alle Orte finde ich faszinierend, aber ich habe nicht darauf geachtet, eine bestimmte Rangfolge einzuhalten. Solltest du Ibiza besuchen, findest du bestimmt deinen ganz eigenen Lieblingsplatz!

Alle Fotos sind in den letzten Jahren jeweils im September entstanden. Jedes Foto ist komplett unbearbeitet und ohne Filter.

Sunset spots Ibiza

Dalt Vila

Die Altstadt von Ibiza-Stadt, das UNESCO-Weltkulturerbe Dalt Vila, bietet ungeahnt einen wundervollen Blick auf den Sonnenuntergang. Einen Sunset umringt von diesen mächtigen alten Wehrmauern zu erleben hat etwas ganz Eigenes. Der Blick geht in Richtung Westen über ganz Eivissa, den Flughafen in der Ferne. Wunderbar. Und es fühlt sich so besonders an, durch die alten Gassen zu laufen, wenn die Dämmerung einbricht. Dalt Vila gibt dir das Gefühl von Geborgenheit, es versprüht Kraft und Energie.  „Top 5 Ibiza Sunset Spots“ weiterlesen

[Mein Ibiza] Auf den Hund gekommen – Ca Eivissenc

Ibiza hat seine eigene Hunderasse, den Podenco Ibicenco oder katalanisch Ca Eivissenc. Es eine von der FCI (Fédération Cynologique Internationale, Hundezuchtverband) anerkannte Hunderasse aus Spanien.

Quelle: Pixabay/Sonnenstrahl

Wenn man auf Ibiza ist, ist dieser Hund allgegenwärtig. Entweder in lebendiger Form, oder als eines der zahlreichen Skulpturen, die zum Beispiel die Stadt Santa Eularia dem Tier gewidmet hat. 

Der windhundähnliche Podenco Ibicenco ist der bekannteste Vetreter und der Rasse der Podencos. Sein Ursprung ist auf den Balearen, doch Ibiza gab ihm seinen Namen.

Der Jagdhund

Auf Ibiza wird der Hund seit Jahrhunderten als Jaddhund für die Kaninchenjagd benutzt. Oft wird in Meute aus 8-10 Tieren, einem Rüden und dem Rest Hündinnen, gejagt.

Wird ein Tier ausgemacht, so spielen die Tiere wunderbar miteinander und umkreisen das Beutetier in der Meute.

Die Herkunft

Es gibt mehrere Vermutungen, woher das Tier stammt.

Eine Theorie sagt, die Phönizier haben das Tier damals eingeführt.

Eine andere besagt, es seien die Römer gewesen. Zu den Zeiten der Römer gab es eine große Kaninchenplage und so soll eine ganze Schiffsladung Hunde aus Rom nach Ibiza gesendet worden sein. 

Die dritte Variante meint, dass das Stammtier des Podenco ein alter Pharaonenhund des alten Ägyptens, der „Tesem“, sei. Dieser Hund mit seinen stehenden Ohren und dem Ringelschwanz ist eines der ältesten Hunderassen. Manchmal wird er in Verbindung gebracht mit einem auf Malta beheimateten Hundetyp, dem „Kelb-tal Fenek“. Das heißt ungefähr so viel wie „Kaninchenhund“. 

Auch sieht der Podenco dem ägyptischen Gott Anubis ziemlich ähnlich. Dieser Gott erscheint immer in Form eines Hundes. Anubis ist der Gott, der die verstorbenen Seelen in die Unterwelt führte.

Auf jedenfall ist es eine Tatsache, das der Ca Eivissenc zu den ältesten Hunderassen unserer Zeit gehört.

Das Aussehen und Jagdverhalten 

Am ehesten vergleichen kann man sein Erscheinungsbild mit einem Windhund, jedoch ist sein Jagdverhalten anders. Ein Windhund jagt nur mit den Augen, der Podenco mit seinen aufrechten Ohren, sowie Nase und Augen. Er ist ein wahrer Akrobat bei der Jagd. Er kann Sprünge von bis zu 8 Metern machen und im Sprung sogar seine Richtung ändern, wenn das Kaninchen einen Haken schlägt. 

Diese Hunderasse besteht so ziemlich nur aus Haut, Muskel und Knochen. Es gibt kein Gramm Fett. Er hat große aufrecht stehende Ohren und normalerweise ein kurzes Glatthaarfell in Weiß oder Rot. 

Vorfallen das Auftreten dieses Hundes unterscheidet ihn von anderen Rassen. Er Wirk vorsichtig und zurückhaltend und sein Gang ist sehr grazil, leicht, fast schwebend.

Manchmal trifft man beim Spaziergang einen frei umherlaufenden Podenco. Jedoch besteht keine Gefahr, denn diese Hunde sind scheu und nicht aggressiv.

Quelle: Wikipedia

Eine Besonderheit

Besonders beliebt sind Hunde mit einem „dritten Auge“, oder auch „Estrella“ genannt. Das ist ein roter Punkt zwischen den Ohren. 

Hier wird gesagt, dass die Göttin Tanit diese Hunde auserwählt hat und mit einem Fingerabdruck der heiligen roten Erde Ibizas diese Tiere gesegnet hat. Quasi als lebende Nachfahren des Gottes Anubis.

Wie fandet ihr diese kleine Wissensrunde?

Möchtet ihr noch mehr über die Tiere Ibizas erfahren? Eventuell über den Tierschutz und die ansässigen Tierheime, die sich über jede Unterstützung freuen?

Oder gibt es andere Dinge, die ihr gerne über die Insel wissen möchtet?

Lasst es mich wissen! 

Schaut auch gerne bei Nadine vom Planet Hibbel rein, sie hat bestimmt auch tolle Ibiza Tipps für euch. 

Ich freue mich, dass ihr wieder etwas mehr von „meiner“ Insel erfahren wolltet und bin natürlich happy, wenn ihr reichlich teilt, kommentiert und liked!


[Informationen zu diesem Bericht entnahm ich Wikipedia und dem Buch klassische und moderne Gerichte aus Ibiza]

[Gastbeitrag] Ibiza bietet viel mehr als nur Party

Heute freue ich mich, meinen ersten Gastbeitrag auf dem Blog zu haben. Das passt echt gut, denn ein Ibiza Thema sollte wieder kommen, doch hatte ich jetzt am Wochenende mal absolut keine Zeit! 

[Ein Gastbeitrag von der lieben Gefa vom wunderschönen Blog Weltbummlerei]

Ibiza bietet so viel mehr als Party!

Ziemlich genau vor 6 Jahren war ich das erste Mal auf Ibiza gewesen und in all den 6 Jahren wurde ich immer wieder gefragt: Ist die balearische Insel wirklich so glamourös? Gibt es hier noch mehr zu entdecken als nur Party und Luxus? Eins kann ich euch sagen: Ich war bereits 6 Mal dort und es wurde bis jetzt nie langweilig!

 

Ibiza ist legendär für Partys, aber im Gegensatz zu den typischen Party-Orten, wie der Goldstrand in Bulgarien oder Lloret de Mar, bietet Ibiza noch viel mehr – Tradition, Kultur und viele tolle Orte! In diesem Beitrag erzähle ich euch von meinem absoluten Highlights.

 

Ibiza im Mietwagen oder auf dem Roller erkunden

Ein Auto oder Roller auf Ibiza ist für mich nicht mehr wegzudenken. Das Mietauto hat direkt vor dem Flughafen auf uns gewartet und dort haben wir es auch wieder abgestellt. Ein Auto ist auf Ibiza eine sehr gute Entscheidung, denn für Busse ist es oftmals zu heiß und die Taxis sind zu teuer. Außerdem bist du sehr flexibel und kannst so viele Orte auf Ibiza erkunden. Die Orte, die am schönsten sind, erreicht ihr nämlich meist nur mit dem Auto. Eine gute Alternative für ein Auto ist ein Roller. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass es nicht allzu heiß ist, denn dann macht das ganze auf Dauer keinen Spaß!

 

Geile Fincas auf Ibiza

Die Fincas auf Ibiza sind wirklich der Hammer! Wir haben jedes Jahr in einer Finca in dem Ort Cala Llonga gewohnt – weit oben auf einem Berg zwischen Bäumen und Palmen. Ibiza hat viele Fincas zu bieten und ihr staunt jedes Mal aufs Neue, wenn ihr an einer dieser Fincas vorbeifährt. Sicherlich denkt ihr, dass es echt teuer ist eine Finca zu mieten. Aber nein, das stimmt nicht! Ich kann euch ans Herz legen, eine Finca über Airbnb zu buchen. Und zu wirklich kleinen Preisen findet ihr dort eine komplette Unterkunft – mit Pool natürlich! 🙂 Es empfiehlt sich wirklich sehr, ein Auto zu mieten, da die richtig geilen Fincas inmitten von Wäldern und Bergen stehen und ohne Auto schwer zu erreichen sind.

 

Ein Tag auf Formentera

Formentera ist die zweitkleinste Insel der Balearen. Sie ist nur 19 km lang und um sie zu erkunden, reicht ein Tag völlig aus. Von Ibiza-Stadt fahren stündlich Fähren nach Formentera. Wir haben uns damals einen Roller direkt auf Formentera gemietet und haben die ganze Insel an nur einem Tag erkundet. Ja einmal um die Insel an einem Tag – das ist möglich! Hier gibt es überall schöne Buchten und Sandstrände, die denen in der Karibik ähneln. Lasst euch auf keinen Fall am erst besten Strand nieder, denn an jeder Ecke gibt es einzigartige Orte. Auf der einen Seite gibt es Strände und Buchten, die sehr überfüllt sind, aber auf der anderen Seite gibt es auch Orte, die nur mit dem Roller zu erreichen sind. Dort seid ihr dann wirklich ungestört und ihr habt die ganze Bucht/den ganzen Strand für euch alleine! Ein Tag auf Formentera ist wirklich zu empfehlen.

 

Aioli, Ensaimadas und San Miguel!

Ich liebe Aioli, Ensaimadas und San Miguel – davon kann ich auf Ibiza gar nicht genug bekommen! Aioli ist eine Creme, die zum größten Teil aus Knoblauch besteht. Sicherlich kennt ihr Aioli aus Deutschland, aber dort schmeckt es nicht annähernd so gut wie auf Ibiza. Es gibt nichts Schmackhafteres wie Brot mit Aioli!

 

Mein typischen Morgenritual auf Ibiza: Ensaimadas essen. Das Gebäck, welches aus gezuckertem Teig besteht, gibt es in den unterschiedlichsten Variationen: Mit Puderzucker bestreut, mit Schokolade, Marmelade und Vieles mehr – ungefüllt oder gefüllt. Am Besten schmecken sie frisch vom Bäcker um die Ecke – mhhh lecker!

 

Normalerweise trinke ich kein Bier, aber wenn ich auf Ibiza bin, trinke ich gelegentlich San Miguel – aus irgendeinem Grund schmeckt es mir dort wirklich sehr gut!


 Hippie Märkte 

Ich liebe Hippie-Märkte! Auf Ibiza gibt es sooo viele, aber einen kann ich euch besonders empfehlen: den Hippie Markt Las Dalias, den es schon seit 1954 gibt. Hier gibt es wirklich alles was das Herz höher schlagen lässt! Ausgefallene Kleidung, Kunst, Unikate und natürlich auch Hippies, Musik und Show. Auf dem Hippie Markt habe ich meine absolute Lieblingstaschen-Marke entdeckt: World Family Ibiza. Die Taschen sind der absolute Wahnsinn und echte Unikate: Ledertaschen mit besonderen Verzierungen und Bestickungen.

 

Die schöne Altstadt von Ibiza

Die Altstadt von Ibiza ist ein absolutes Muss. In den kleinen Gässchen gibt es schöne Geschäfte, die wirklich sehr liebevoll gestaltet sind, süße Restaurants und nicht allzu viele Menschen. Von der Festung von Dalt Vila habt ihr einen tollen Ausblick über Ibiza-Stadt und den Hafen. Habt ihr Bock auf ein bisschen Luxus? Dann geht am besten an den Hafen. Hier stehen prachtvolle, große Yachten. Meist die teuersten Yachten auf der ganzen Welt. Auch wenn ihr sie nicht von innen seht, sie werden euch garantiert auch von Außen umhauen!

 

Bambuddha Ibiza

In Santa Eulalia del Río gibt es das Bambuddha. Es ist ein riesiges Restaurant, eine Bar und gleichzeitig kannst du dort auch Shisha rauchen. Das Bambuddha hat sogar einen kleinen Shop, in dem du tolle und einzigartige Kleider und Accessoires kaufen kannst. Das Bambuddha ist teilweise über Dach, aber zum größten Teil offen. Überall verzieren große Buddhas, grüne Pflanzen und Bambus das Gelände – sehr einladend! Und nicht zu vergessen, den ganzen Abend läuft chillige Loungemusik, manchmal gibt es sogar ein DJ der dort auflegt.

 

Und zu guter Letzt Party auf Ibiza

Auf Ibiza wird in anderen Dimensionen als in Deutschland gefeiert – schon alleine deshalb müsst ihr unbedingt mal einen Club besuchen. Ich weiß noch ganz genau, dass ich mich riesig gefreut habe, dass es für mich endlich ins Pacha geht. Ich hab mich auf nichts mehr gefreut. In ganz Ibiza: Pacha hier, Pacha da – Shops, Plakate, Musik und Vieles mehr. Aber ich muss sagen, dass ich wirklich sehr enttäuscht war als ich endlich in dem Club war! Es ähnelte einem Konzert, die Menschen drängelten und waren die ganze Zeit damit beschäftigt, Bilder von David Guetta zu machen. Und die räumliche Gestaltung ließ ebenfalls zu wünschen übrig.

 

Aber welche Clubs ich euch auf jeden Fall empfehlen kann: Das Privilege und Amnesia, zwei wirklich riesige Clubs, die so groß sind, dass man gar nicht bemerkt, dass 10.000 Menschen um einen herumtanzen. Ebenfalls zu empfehlen ist tagsüber das Ushuaia am weltberühmten Partystrand Playa d’en Bossa.

 

Allerdings sind Clubs auf Ibiza eine teure Angelegenheit: Ein Woodka-Energy kostet circa 20 € und der Eintritt der namhaften Clubs beginnt bei circa 40 €.

Anmerkung:

Text, Meinung und Bilder stammen alle von Gefa von Weltbummlerei 

Wie findet ihr Gastbeiträge, um mal Ansichten von anderen Bloggern zu bekommen?

[Mein Ibiza] Die Insel der Piraten

Ibiza hat eine lange Geschichte und diese ist viel von Piraten geprägt. Das fing im 15. Jahrhundert an und endete erst nach dem spanischen Bürgerkrieg.

Pirateninsel Ibiza

Ibiza und auch die Schwesterinsel Formentera wurden im 15. und 16. Jahrhundert stark von Angriffen von Piraten gebeutelt. Die Insel wurde verwüstet und ausgeraubt, Dörfer angebrannt und die Einwohner wurden versklavt. 

Irgendwann beschloss der damalige König Philipp II. endlich, dass Ibiza für immer uneinnehmbar werden sollte. So wurde die mächtige Festung von Eivissa gebaut.

Festung von Eivissa mit Blick zum Hafen
Wehrmauer
dicke Festungsmauern

Kurz nach diesem Bau wurde entlang der Küstenlinie ein Wehrsystem geschaffen. Es wurden überall Verteidigungstürme rund um die Inseln Ibiza und Formentera errichtet, um die Piraten rechtzeitig zu sichten.

[Bitte fragt mich nicht, ich sehe diese Türme immer wenn ich auf der Insel bin, aber ein Foto suche ich komischer Weise davon vergebens. Ich dachte wohl immer, klar kennst du, Foto hast du, brauchst nicht wieder knipsen. Aber nein. Ich habe kein einziges Foto eines Wehrturms. Hier oben auf dem Foto könnt ihr links einen erahnen. Zumindest gibt es ein Stückle davon!]

Die Türme waren dazu da, dass die Piraten schnell erspäht werden konnten. Sobald man ein Schiff sichtete wurden Signale abgegeben. Tagsüber als Rauchzeichen, nachts als Feuer. Die Türme standen immer in Sichtweite voneinander entfernt und sobald man Zeichen sah, wurde im nächsten Turm ein Neues entfacht. So verbreitete sich die Warnung schnell über die Inseln.

Die Bewohner konnten nun so schnell Schutz suchen. Dies geschah in Wäldern und in den Kirchen. Die Kirchen dienten auch als Piratenschutz und wurden dementsprechend auch so errichtet. Sie waren teilweise mit Kanonen ausgestattet und hatten meterdicke Schutzmauern und meist nur winzige Fenster recht weit oben. 

Teilweise entstanden ganze Wehrdörfer.

Aus diesem Grund hat die Kirchenarchitektur auf den Inseln diesen besonderen trutzigen Charm. 

Wehrkirche von Es Cubells
Seitenansicht: massive Mauern und Schießscharten

Es Cubells

Der Kirchhügel Puig de Missa

Meist wurden die Kirchen gleich auf Hügeln errichtet. So wie in Santa Eularia. Der Puig de Missa (Hügel der Messe) ist der Ursprung der Stadt und ist eine Verschmelzung von Wehrkirche und urigen Bauernhöfen. 

[Kleiner Tipp: das Ethnologische Museum ist dort untergebracht. Das Ibiza der Vergangenheit kann man in einer restaurierten Finca entdecken!]

Blick vom Puig de Missa auf Santa Eularia
Wehrkiche mit Bauernhof

Die Architektur der Kirchen in Bildern


Kirche von Santa Gertrudis de Fruteria
Rückansicht Kirche Santa Gertrudis
Kirche von San Josep de Sa Talaia
Kirche von Santa Agnes
Rückansicht
Wehrkirche San Miguel de Balansat

Die Cova Can Marçà

Ganz im Norden der Insel in der Nähe von Port de San Miguel gibt es noch etwas Besonderes: Eine Piratenhöhle!

Die rund 100.000 Jahre alte Tropfsteinhöhle verbirgt sich in der Steilküste und ist ein unterirdisches Reich an Stalagmiten und Stalagtiten, mit ‚künstlichen‘ Wasserfällen (ich bin ehrlich – Reiseführer sagen es sind rauschende Wasserfälle, doch die Höhle ist eben mittlerweile ausgetrocknet) und Galerien. 

Diese Höhle mit ihren engen verzweigten Gängen war bis ins 20. Jahrhundert Versteck von Piraten und von Schmuggelware.

im Inneren der Höhle

Stalagmiten und Stalagtiten

Ausblick auf Port de San Miguel

Die Höhle könnt ihr ganzjährig besuchen. 

Piraten sind auch heute allgegenwärtig auf Ibiza

Das war wieder mal ein Stück von meinem Lieblingsinselchen. Ich hoffe, euch haben die Einblicke gefallen und freue mich auf reichliche Kommentare!

xoxo & liebste Grüße

Eure Sina

Brot der Königin

… oder Pa de la Reina wie man auf Ibiza sagen würde, ist ein doch sehr herrschaftlicher Begriff für solch eine simple Speise.

Diese Nachspeise ist so einfach, dass es eigentlich gar kein Rezept benötigt und glaubt mir, ihr habt meist echt alle Zutaten daheim:


Die Zutaten für 1 Person:

  • ein Stückchen altes Brot (passt ja, denn ich hatte ja noch was vom Pan del Horno)
  • ein Glas warme Milch
  • Zucker und Zimt
  • etwas Öl

Die Zubereitung:

Ihr schneidet das Brot in Würfel.


Lasst es in Milch ziehen.


Bratet es in etwas Öl goldbraun an.


Verteilt es auf dem Teller.


Und streut Zimt und Zucker darüber.


Wie findet ihr es? Simpel, lecker und ein Hauch königlich.

!Buen Proveche!

Es grüßt euch herzlichst

Eure Sina

[Mein Ibiza] San Joan de Labritja

Es ist an der Zeit, euch etwas vom ländlicheren, echteren Ibiza zu zeigen. San Joan de Labritja ist der Ort, in dem die Liebe zu Ibiza bei mir anfing. Einige Jahre habe ich dort meinen Urlaub direkt in dem verschlafenen Örtchen im Norden der Insel in dem wunderschönen Bed&Breakfast Can Fuster verbracht. Die schönste Zeit des Jahres.

Leider, ja leider schaffe ich es einfach nicht mehr dort ein Zimmerchen zu bekommen. So beliebt scheint es geworden zu sein. Aber ja es gibt auch andere schöne Unterkünfte auf der Insel.

Aber nun zu dem Städtchen San Joan. San Joan ist mit knapp 6.000 Einwohnern mit Abstand die kleinste Gemeinde von Ibiza. Das Dorf ist gleichzeitig der Verwaltungssitz der Gemeinde.

Hier wohnen richtige Einheimische, jedoch hat es einen Zuwachs an Zuwanderern ab den 1980ern gegeben. Dennoch bleibt es sehr urig und man trifft eben auf das richtige Ibiza. Fern ab vom hippen, glamurösen Ibiza Stadt und seinen weltbekannten BeachClubs scheint man hier zu sein. Und doch ist es gerade eine halbe Stunde Autofahrt entfernt.


Gerne besuche ich den Ort, um einfach die Seele baumeln zu lassen oder gemütlich in einem der Cafés zu sitzen.

Letztes Jahr haben wir unter anderem San Joan auch mal an einem Sonntag besucht. Von solch einem Sonntag stammen auch alle Bilder. Sonntags findet hier immer der Mercadillo Hippy statt. Er ist anders als die großen bekannten Hippie Märkte der Insel. Entspannter, ursprünglicher. Er erinnert teilweise an einen hübschen Wochenmarkt, da heimische Produkte, Gebäcke, Obst und Gemüse neben den typischeren Produkten, die man sonst auf Ibizas Hippiemärkten findet, angeboten werden.


Es gibt hier auch die buntesten Stände mit allerlei Kitsch, hangefertigtem Schmuck und Dekoartikeln.

Gern kann man sich hier unter schattigen Bäumen auch Karten legen lassen.



Gleich neben dem Markt wird es wieder ruhig und man genießt das Ibizenkische Landleben.


Und wenn man weiter durchs Dorf schlendert findet man nur noch menschenleere Gassen. So entspannt ist es hier. 


So wie in jedem Ort auf Ibiza ist der zentrale Platz rund um die trutzigen Wehrkirche. Dieser Baustil für Kirchen ist typisch für die Insel, aber dazu werde ich in einer anderen „mein Ibiza“ Folge mal genauer eingehen. 

Für euch hier ein paar Eindrücke von der Kirche in Sant Joan.


Ein mittlerweile doch recht bekanntes Café im Örtchen ist das Giri Café gleich am Marktplatz. Hier gibt es teils abgefahrene Speisekreationen, die die lokale Küche mit der exotischen Küche verbindet. Es hat wunderschön gemütliche Gasträume und einen tollen grün bewachsenen Garten, in dem riesige überdachte weiße Betten zum Chillen einladen. Schuhe ausziehen, drauflümmeln und den Café genießen.


Ich hoffe, diese anderen Eindrücke von Ibiza haben euch auch gefallen. Wer Ibiza kennenlernen möchte, sollte ich unbedingt einen Mietwagen nehmen und ins Hinterland fahren. Denn hier wird es authentisch. 

Es grüßt euch herzlichst

Eure Sina

[Mein Ibiza] In den Straßen von Dalt Vila

Ein volles Kontrastprogramm zum weltbekannten Partyimage von Ibiza ist Dalt Vila. Ich liebe es, dort „hinaufzuklettern“ und einfach durch die kleinen Gassen zu bummeln. Und eben diese kleinen Straßen, davon möchte ich euch heute ein paar zeigen.

 

Eivissa mit Dalt Vila
 

Kurz ein wenig Geschichte vorab…

Ibiza-Stadt selbst wurde im 7. Jahrhundert von den Phöniziern gegründet. Noch heute wird das Stadtbild von Eivissa (Ibiza katalanisch) von den trutzigen Wehrmauern von Dalt Vila geprägt. Die wurden von den Mauren (9.-13. Jahrhundert) errichtet. Später wurde unter anderem von spanischen Königen die Festung ausgebaut. Seit den 1990ern werden die teilweise verfallenen Teile saniert und im Jahr 1999 wurde Dalt Vila von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Ein Besuch lohnt sich also wirklich!

Der Straßenbummel

Wir beginnen unseren Aufstieg in die alten Gassen meistens am alten Markt von Ibiza. Dort führt ein breiter Weg direkt in die Wehranlage. Man hat einen so schönen herrschaftlichen Anblick auf die Altstadt. So mächtig, so massiv sind doch die Mauern.

  
Vom Tor aus hat man folgende Ausblicke in Richtung neuer Altstadt (Sa Penya) 

  
Und in Richtung Dalt Vila.

  
Hier oben ist eine ganz andere Welt. Weniger hektisch, viele kleine (teilweise teure) Restaurants, kleine Galerien, nette Shops. Natürlich hat man hier auch oft in den schmalen Gassen Einblicke, wie die Anwohner von Dalt Vila so leben. Hier oben sind die meisten Straßen komplett für den Verkehr gesperrt. Zugang hier haben nur Fahrzeuge von Anwohnern mit Ausweis.

Überall gibt es auch dieses wunderbar holprige Kopfsteinpflaster! 

   
  

Die Gassen sind oft richtig schmal, hübsch bewachsen und manchmal auch wirklich touristenleer!

  
Man findet in jeder Ecke so kleine Geschäfte, die zum Gucken einladen. Natürlich auch zum kaufen – wer mag. Die Geschäfte sind oft so liebevoll eingerichtet und Blicke hinein lohnen sich oft. Die Architektur der Häuser bietet oft Erstaunliches!

  
   
Mir macht das Schlendern in Dalt Vila immer so viel Freude. Es gibt so viel zu entdecken und wenn man in der Nebensaison oder gar im Winter kommt, kann man auch den ein oder anderen Plausch mit Einheimischen abhalten.

Interessant ist ja immer die Sromverkabelung an den Häusern! Das ist so Ibizalike!

  
Hier und da laden die gemütlichsten Bars zur Einkehr ein. Wie hier zum Beispiel das S’Escalinata Ibiza. Dieses Restaurant
 findet ihr am Carrer Portal Nou, 10 und ist in der Saison täglich bis spät nachts geöffnet. 

   
   
Diese alten Wehrmauern sind echt gigantisch. So breit und so mächtig. Sie mussten ja auch so angelegt werden, schließlich war Ibiza jahrhundertelang Angriffspunkt von Piraten. Und sie spenden an manch heuten Sommertagen den gesuchten Schatten.

   
 
Die alten Gemäuer sind oft so herrlich bewachsen mit Blumen und Pflanzen in den tollsten Farben. Man fühlt sich dort einfach wohl!

Für heute war es ein kleiner Streifzug durch die Altstadt. In einem später folgenden Post werde ich nochmal über Dalt Vila berichten. Dann geht es um Kultur und um die Sehenswürdigkeiten in dem so schönen Teil von Eivissa.

Ich hoffe ich habe euren Geschmack getroffen.

Es grüßt herzlichst 

Eure Sina

 

[Mein Ibiza] – Cala Bassa & Beach Club

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich euch ein bisschen mehr von mir mitteilen möchte. Ich möchte mit euch meine Ibizaliebe teilen. Von nun an werde ich wöchentlich oder monatlich etwas von meinem Trauminselchen erzählen und zeigen. Es gibt dann Lieblingsorte, Architektur, coole Strände, Märkte und alles was zu Ibiza gehört hier auf dem Blog. Ja ja ihr kommt nicht drum herum!

Heute fange ich mal einfach mit der Cala Bassa und dem Cala Bassa Beach Club, kurz CBbC an. Die Reihenfolge wie ich es euch vorstelle hat aber nichts damit zu tun, welcher Ort für mich am wichtigsten ist gell?

Die Cala Bassa

Zugegeben, ein Geheimtipp ist diese Bucht, dieser Strand, nicht mehr es macht aber einfach Spaß, dort seine Zeit zu verbringen. In der Hochsaison von Juni bis August würde ich das Fleckechen bestimmt meiden. Er wird besonders am Wochenende von Einheimischen und Touris frequentiert.

Die Cala Bassa ist eine der schönsten Buchten an der Westküste Ibizas. Ca. 15 Minuten ist sie von der Stadt Sant Antoni de Portmany oder von San Josep de Sa Talaia entfernt gelegen und bequem mit Auto, Motorroller (gut beschildert) oder sogar mit dem Bus erreichbar. Die Möglichkeit diesen Strand mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen macht sie eben auch so beliebt. Das Auto kann man bequem auf dem großen bewachten Parkplatz parken. Juhu es gibt Parkplätze, das ist echt nicht überall so. Allerdings, der Parkplatz kostet 5 Euro am Tag. Aber dafür darf man sich an der Bar vom Beach Club ein Erfrischungsgetränk oder ein kaltes Bier holen. Somit sind die gezahlten Euronen auch nicht mehr so viel. Was ich toll von den Parkplatzwärtern fand, dass sie Familien mit Kindern schattige Parkplätze ziemlich in der Nähe der Gehwege zuweisen! Mehr Spaß noch bringt die Überfahrt mit der Fähre von Sant Antoni aus.

Die Bucht ist etwa 300m lang und 30m breit und hat einen leichtabfallenden wunderbar feinen Sandstrand mit türkischblauem Wasser. Man kann sehr weit in das Meer laufen und die Form der Bucht lässt wenig Wellengang zu. Perfekt für Kinder. Umrundet ist die Bucht von so für Ibiza typischen Pinienwäldern. So findet man eben auch mal ein schattiges Plätzchen.

 

Blick vom Beach Club auf die Bucht
 
Die Bucht bietet alles, was das Herz begehrt. Es gibt Sonnenliegen und Sonnenschirme in verschiedensten Kategorien. Von der recht üblichen Liege wie hier im Bild zu Holzliegen mit fetten Matratzen zu Doppelliegen bis hin zu überdachten Bambusliegen. Ich muss euch sagen, es ist natürlich genial auf solchen Sunbeds zu chillen, aber nirgendwo auf Ibiza muss man Liege und Schirm mieten. Man kann sich auch hier einfach auf ein Handtuch auf den Sand legen und in der Sonne brutzeln.

Es gibt Toiletten und Duschen, Umkleideräume, einen Massagepavillion, verschiedene Restaurants, Imbisse und Bars, Shops und behindertengerechte Zugänge. Viele Wege sind wunderbar mit Holzdielen belegt, sodass Buggy und Co bequem herum kommen. Der Strand ist zudem rettungsschwimmerüberwacht.

Langweilig wird es dort den ganzen Tag nicht. Je näher man am Beach Club sonnt, oder sich gar einen Tag dort direkt mal gönnt, hört man chillige Clubmusic aufgelegt von einem DJ und angenehmer Lautstärke! Außerdem kann man sich Jetski ausleihen, fährt Bananenboot oder Tretboot oder amüsiert sich über die neuerdings dort auftauchenden Strandmodenschauen von fliegenden Händlern. Fliegende Händler sind ja schon mal nervig, aber die Mädels mit den Shows, die den Strand als Laufsteg umwandeln sind echt nett anzusehen. Und man glaubt gar nicht welch Trauben von Damen von der Darbietung in Bann gezogen werden und tatsächlich überteuerte Mode kaufen!

Strandmodenschau

Der Cala Bassa Beach Club

Dieser Club zählt auch zu den hippen Beach Clubs wie z. B. der Nassau Beach Club, ist jedoch nicht so posh wie ein Club am Ses Salines Strand. Da wir spaßeshalber auch mal cool sein wollten, haben wir uns mal einen Tag direkt im Club gegönnt. Ich war ja schon einige Male auf der Insel, aber in einem BeachClub war ich 2015 das erste Mal. Ja es ist teuer. Aber es macht Spaß und fühlt sich gut an, den ganzen Tag lang bequem zu liegen, den Schirm gerichtet zu bekommen, leckere, ja zu teure Speisen zu vermampfen oder ein kühles Shandy aus dem Glas serviert zu bekommen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Eingangsbereich vom Cala Bassa Beach Club

Der CBbC Ibiza verfügt über 4 Restaurants. Im Chiringo gibt es klassische mediterrane Küche. Dieses Restaurant hat ganzjährig geöffnet. Nur während der Saison geöffnet haben das erstklassige Sushi-Restaurant und das CBbC-Restaurant, welches für seine Fushion Küche sehr bekannt ist. Recht weit hinten im Club gibt es noch die Snackbar mit moderaten Preisen. Außerhalb vom eigentlichen Club gibt es weitere gemütliche Beachbars. 

 

Clubrestaurant
 
Hinten am Club zwischen Pinien findet man Skulpturen und einige kleine nette Strandboutiquen, die zum Bummeln und kaufen mit den hübsch dekorierten Auslagen einladen. 

 

The Shop – eine der kleinen Boutiquen
  
 
Wer sich verwöhnen lassen möchte kann in die große Bodytreatment Area gehen. Man kann sich dort wunderbar die verschiedensten Massagen gönnen. 

  
Es wird echt alles getan, dass man sich dort wohl fühlt. Ich hatte an dem Tag im Club zwar das Gefühl, dass die nett anzusehenden Service-Boys in ihrer weißen Uniform etwas überfordert waren, aber ja es war klasse. Zumal man ja auch durch die Livemusik mit Lounge, Chillout und Deep House noch Genuss für die Ohren bekommt.

  
Ich habe mir im Club einen sehr leckeren Salat und ein Shandy gegönnt. Es ist so genial, wenn die Boys barfuß einen weiß gedeckten Tisch direkt vor die Liegen stellen und man richtig genüsslich Speisen und Leute gucken kann.

   

mein Ibiza Sommergetränk – Shandy
 
Man kann sich wenn man im Club ist den Service gönnen, an der Liege bedient zu werden. Man muss aber nicht. Niemanden stört es wenn man selbstmitgebrachtes Essen verzehrt.

  
Fazit: die Cala Bassa ist schön und ich komme wieder trotz recht viel Tourismus dort. Den BeachClub würde ich mir auch gerne nochmal gönnen. 

Ich hoffe dann mal ihr habt es genossen, auch mal diese Seiten von der CasaSelvanegra zu sehen. 

Mehr Ibiza demnächst.

Es grüßt euch herzlichst eure

Sina

Ibiza Küche – die Coca

oder die ibizenkische Pizza

Hier die „Coca de las coles de Bruselas e de carne picada“ 

(Coca mit Rosenkohl und Rinderhackfleisch)

Heute habe ich die für Ibiza typische Coca (Ibiza Pizza) neu interpretiert und sie recht deutsch belegt. Sehr beliebt auf der Baleareninsel ist sie mit Paprika, Spinat oder anderen Gemüsen. Auch mal mit Fisch wird sie gegessen. 

Als ich nun vorgestern durch die überfüllten Geschäfte lief und mir auch auf den letzten Drücker einfach nicht einfallen wollte, was wir denn gleich die ersten Tage im neuen Jahr essen sollten fiel mir zwar die Coca ein, doch ich wollte sie diesmal nicht mit Paprika machen. So beschloss ich einfach direkt im Geschäft, dass ich sie mal mit Rosenkohl, leichtem Rinderhackfleisch und Ziegenkäse belegen werde. Ein Lammhack wäre zwar die bessere Variante für mehr Ibizafeeling gewesen, aber das ist bei mir im Dorf auf die Schnelle nicht zu bekommen. Weiterhin habe ich sie mit Dinkelvollkornmehl bereitet. Das kam diesmal aber nur daher, weil mir gestern das ganz normale Weizenmehl ausging (merke: nie nie nie ohne Zettel einkaufen gehen!)

Also für eine Coca solltet ihr bereit haben:

Zutaten für den Grundteig: 

  • 350g Weizenmehl (oder wie hier auch Dinkelvollkornmehl)
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 20g frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißwein
  • für Dinkelmehl evtl ein Ei falls benötigt

  
Für den Belag:

  • 500g Rosenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 400g Rinderhackfleisch 
  • 1 Rolle Ziegenkäse
  • Pfeffer, Salz, Olivenöl, Paprikapulver

Zubereitung:

Die Hefe zerbröckeln, mit Zucker bestreuen und mit etwas Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Das Salz zugeben. In die Mitte vom Mehl ein Mulde drücken und die Hefemischung einfüllen. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca 15min an einem warmen Ort gehen lassen.

  
In der Zwischenzeit den Rosenkohl putzen und in Salzwasser bissfest garen. Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Das Hackfleisch zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika gut abschmecken und anbraten.  

   
Nun ist die Mehlmischung soweit vorbereitet, dass sie zu einem glatten Teig geknetet werden kann. 

  
Diesen Teig nochmals an einem warmen Ort zugedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Hat er sich fast verdoppelt in seiner Größe ist er bereit fürs belegen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

 

Das Backblech mit Öl einreiben und den ca 3mm dicken Teig aufs Blech geben. Mit einer Gabel den Teig an mehreren Stellen einstechen und 5min ruhen lassen.

Jetzt belegt ihr den Teig mit dem Hackfleisch, dem in der Hälfte durchgeschnittenen Rosenkohl und dem in Scheiben geschnittenen Ziegenkäse. Nun noch etwas mit Olivenöl beträufeln.
  
Ab in den Ofen damit und etwa 25min backen.

   
 

Am Schluss habt ihr eine leckere ibizenkisch-deutsche Coca!

Lasst es euch schmecken!

Es grüßt eure Sina