Gesundes Essen, ausgewogene Ernährung, all so was hört man immer wieder und man versucht immer wieder sich davon etwas mitzunehmen. Ich bin auch so ein Fall.

Phasenweise versuche ich, mich gesund zu ernähren und dann haut es wieder voll rein und ich bin beim Essen, welches ich mag.

Ein paar Wahrheiten über mich

Nun habe ich festgestellt, dass mein geliebtes Essen mir nicht unbedingt gut tut. Gemeinsam mit dir möchte ich gerne einen Weg finden, die geliebten Sünden zu minimieren und das gesunde Essen lieben zu lernen. Mir fällt das schwer.

Gerne esse ich abends mal Low Carb, was man als gesundes Essen einstufen kann. Ich nutze auch niemals Maggitüten und Co. in der Küche. Fertiggerichte gibt es eigentlich nur mal in Form von Pommes und Nuggets für den Zwergenmann.

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Fotoquelle: Pixabay

Das Problem bei mir ist das Zwischendurch, da wird es weniger gesund das Essen. Kennst du das? Ich starte jeden Tag langweilig gesund, nämlich mit zwei Scheiben Vollkorntoast und Kaffee. Den Toast esse ich pur, ohne etwas drauf. Das ist eine sehr komische Angewohnheit, doch das mache ich schon seit Ewigkeiten. Mir reicht das völlig, um in meinen Arbeitstag zu starten, der oft bereits um 4.30 Uhr beginnt. Abends geht es dann meist halbwegs mit gesundem Essen weiter. Da muss ich eben schon eingestehen, dass ich es oft deftig mag. Was sicher nicht das Problem darstellt.

Das angesprochene Zwischendurch was fällt bei mir darunter?

    1. süße Teilchen
    2. Chips
    3. Gummibärchen
    4. Cola
    5. da mal was Naschen, dort mal was Naschen
    6. manchmal was Schokoladiges
    7. Eiscreme

Das ist echt schlimm. Nun die Frage, wie kann man so etwas verbannen? Ich liebe solche Sachen und greife leider zu schnell dazu. Ganz einfach. Tüte auf, rein in den Mund. Hast du das auch? Klar du kannst jetzt zu mir sagen kauf das Zeug einfach nicht und dann ist das Problem weg. Manchmal schaffe ich das. Manchmal. Manchmal länger und manchmal sind die Phasen sehr kurz.

Diese Woche war wieder eine ganz schlimme Woche. Ich hatte Urlaub und kränkelte nebenbei vor mich hin. Es gab einen Geburtstag, der gefeiert wurde und es blieben Knabberzeug für die Gäste und Softdrinks über. Wo ist das Zeug jetzt? Genau bei mir im Bauch. Oh je.

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Die böse Cola

Leider muss ich sagen, bin ich mit Cola aufgewachsen. Es ist irgendwie ein Teil von mir. Ein unschönes Teil. Meine Großeltern und Eltern sind daran schuld, denn sie haben mir schon immer Cola gegeben und wenn ich nach Ungarn oder Tschechien reisen durfte, dann gab es sogar die bekannten Marken. Ich liebte das. Und leider liebe ich das heute noch. Immerhin bin ich jetzt schon soweit, dass ich sehr selten Cola daheim habe. Noch vor einigen Jahren hatte ich ständig Cola im Haus und da war eine Flasche im Nu leer. Jetzt ist immer nur stilles Wasser im Haus. Positiv. Nur, ich trinke dann kaum. Cola kann man nicht zur Flüssigkeitszufuhr dazuzählen. Da zählen nur das Wasser oder ungesüßter Tee. Fakt ist aber: Eine Cola trinke ich zwischendurch mal eben weg und habe schnell 1 1/2 Liter davon in mir. Beim Wasser kann ich diesen Erfolg leider nicht verbuchen. Das ärgert mich. Aber ich schaffe es nicht.

Kannst du mir Tipps für regelmäßig Wasser trinken geben? Die Flasche steht neben mir. Aber ich greife nicht zu.

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Ich mag kein Obst

Ein weiterer Fakt. Ich liebe es, Obst anzusehen und zu riechen. Ich liebe all die tollen Instagramfotos mit diesen wunderschön dekorierten Obsttellern. Ich mag es nicht essen. Oder ich hasse es. Es schmeckt mir nicht. Ich komme einfach nicht ran an Obst. Wie kann man das abändern?

Klar ich esse schon Obst. Mal einen Apfel. Mal eine Banane. Doch es ist wirklich zu selten die erste Wahl.

Ich bin ein schlechtes Vorbild

Dieses Gesamtpaket von mir ist ein schlechtes Vorbild für mein Kind. Ich muss lernen, gesundes Essen zu favoritisieren. Ich möchte Kuchen und Naschereien nicht komplett verbannen, nur muss ich es schaffen, dass zum Beispiel ein Gemüsestick oder ein griechischer Joghurt mit frischen Früchten die erste Wahl ist. Ich möchte, dass mein Kind das genauso sieht und nicht meine falschen Eigenschaften kopiert.

Ich muss dazu sagen, dass es bestimmt Menschen gibt, die sich noch weitaus ungesünder ernähren. Ich sehe das tagtäglich. Mir reicht es aber nicht mehr, nur die Geschmacksverstärker von Tütennahrung zu verbannen. Ich möchte es in meinen Kopf hinenbekommen, dass gesundes Essen noch mehr ist. Und mir auf Dauer gut tut.

Was sollte ich ändern?

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Die 10 goldenen Regeln

an die ich mich halten sollte

    • Vier Mahlzeiten am Tag essen: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und einen kleinen Snack
    • Morgens Vollkornprodukte essen (ok das tue ich schon mal), dazu Obst (wird schwer gerade am Morgen).
    • Abends auf Kohlenhydrate und Obst verzichten. Das sollte recht gut umsetzbar sein.
    • Gummibärchen und Co. nicht in Reichweite haben
    • Gesunde Snacks für unterwegs und für die Arbeit mitnehmen (großes Problem bislang)
    • Viel Wasser trinken. Mindestens 1 1/2 Liter
    • natürliche und unverarbeitete Lebensmittel wählen
    • einen Tag pro Woche haben, wo ich schummeln darf
    • jede Mahlzeit mit Eiweiß kombinieren
    • gesunde Snacks vorbereiten

Das muss doch irgendwie zu schaffen sein? Magst du mich auf dem Weg begleiten? Vielleicht geht es dir genau so?

Signatur Casa Selvanegra Blog

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11 Kommentare zu „Gesundes Essen lieben lernen – die 10 goldenen Regeln

  1. Hallo, es ist sehr lobenswert, wie du dich ernähren möchtest. Verbote sind nur echt der falsche Ansatz. Ich schätze mal, du hast vor langfristig auf diese Weise zu leben. Dann ist es fast unmöglich das durchzuhalten. Es ist notwendig erstmal über Kompromisse nachzudenken. Gut, du kannst nicht auf Cola verzichten, aber vielleicht schmeckt dir in der gleichen Menge auch das Light Produkt? Wichtig ist natürlich hier nicht jetzt auf einmal 2 Liter zu trinken, nur weil es „light“ heißt. Aber insgesamt bedeutet eine andere Ernährung auch seine ganze Lebensweise und die Sicht auf unsere Nahrungsmittel zu ändern. Mit Kompromissen kann man hier weiterkommen, mit Verboten wird es sehr schwierig. Bei Kindern ist es natürlich dann schwer, von ihnen zu verlangen Kompromisse einzugehen. Aber vielleicht hilft es schon, die Gemüsesticks durch Gemüsepommes aus dem Ofen zu ersetzen – kann mich nicht erinnern, dass ich jemals gehört habe, ein Kind greift freiwillig bei „Gemüsesticks“ zu. Genauso kann man auch einfach geschnittene Gurkenscheiben, bunte Paprika und Tomaten anbieten. Kinder mögen es bunt. Man kann auch ohne Obst leben, in rohen Paprikastreifen ist auch sehr viel Vitamin C 😉
    Halte dich nicht an die Vorschriften von anderen, sondern mache deine Eigenen. Jeder hat einen anderen Tagesablauf. Wenn der Tag um 4:30 Uhr losgeht, kann man nicht um 9 Uhr den Tag mit Gemüsesticks starten, wie es in Zeitschriften oft angepriesen wird.

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  2. Hallo,
    das Problem kennen wir auch. Zuviel Fett, zuviel Zucker, zuviel Fleisch.

    Und leider, leider ist sogar das Vollkorntoast zum Frühstück nicht zu empfehlen. (Besser richtiges Vollkornbrot, Toast egal ob normal oder Vollkorn wegen des Weißmehls nicht) Wie wäre es mit Quark, Haferflocken und reingeschnippeltes Obst?

    Eine Ernährungsumstellung an sich ist gar nicht notwendig, soweit man sich ansonsten abwechslungsreich ernährt. Wichtig ist auch nicht die tägliche Obst-Ration, sondern Gemüse, Gemüse, Gemüse.

    Für die Arbeit: Mohrrüben am Vortag andünsten mit gutem Öl, kleine Prise Zucker karamelisiert leicht. Schmeckt warm und kalt. Zwischendurch mal 1-2 Oliven, super gesund Nüsse (Achtung Kalorien, nur eine kleine Handvoll täglich). Es reicht schon 1/2 Paprika, um den Vitamin-C-Haushalt zu decken. Und schon sind wir bei 4 Portionen einfach mal zwischendurch. Da haben die Süßigkeiten keine Chance mehr.

    Bei den Getränken sind wir auf grünen Tee und Ingwertee umgestiegen. Große Kanne über den Tag. Schmeckt warm wie kalt.

    Viel Erfolg beim ausprobieren.
    LG Katy und Effi

    Gefällt 1 Person

    1. Vollkorntoast ist aber gesund. Hat fast soviel Ballaststoffe wie richtiges Vollkornbrot. Das ist zum Frühstück auch nichts wovon ich mich abbringen kann. Um halb 5 am Morgen geht nichts anderes rein. Durch die arg wechselhafte Schichtarbeit lässt sich leider auch nicht viel planen. Ich versuche erstmal, den Süßkram zwischendurch zu minimieren. Dass das geht, weiß ich ja. Muss mich nur zwingen. LG

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