Bei mir läuft die Weihnachtsbäckerei auf Hochtouren. Einige Plätzchen oder Kekse sind ratzfatz weggefuttert worden, doch es gibt auch diese: die schlechtesten Kekse Deutschlands.

An sich ist es mein Standard -Rezept für einfache Weihnachtsplätzchen, was immer gut ankommt. Diesmal wollte ich damit besonders kreativ sein, ausgefallene Weihnachtsplätzchen backen und Grinch Kekse herstellen. Mit dem easy peasy einfachen Rezept. Sonst der Garant für die genialsten Weihnachtsplätzchen überhaupt, doch es hat nicht so funktioniert wie es sollte.

Zum einen hat die Farbe versagt! Die Kekse sollten Lila und Grün werden. Grinch Kekse mäßig eben. Wo der Teig im ungebackenen Zustand noch lila war, ist er nun so graubraun geworden. Sehr spooky. Das Grün ist geblieben, nur das Lila ist gewichen. Hach ja. Kann nicht immer gut laufen mit den einfachen Weihnachtsplätzchen und das trotz jahrelang auf Tauglichkeit getestetem Rezept.

Die ausgefallenen Weihnachtsplätzchen wollte ich als Kringel wie einen Lolli gestalten. Schön und gut. Aber dass, das gar nicht so einfach ist wie gedacht, sagt einem niemand. Man kennt die zweifarbigen Weihnachtsplätzchen, die man als Schwarz-Weiß Gebäck kaufen kann. So dachte ich mir, wenn ich die zwei Teige übereinander lege und aufrolle, dann wird das ein Grinch Keks. An sich nicht schlecht gedacht, nur das Rezept diese einfachen Weihnachtsplätzchen ist dafür nicht ganz geeignet. Das Problem ist nämlich, dass die Farben sich wieder teilen nach dem Backen und der Keks bröckelt. So schafft man es, die schlechtesten Kekse zu backen.

Das Rezept für die schlechtesten Kekse

Es ist ein Rezept für einfache Weihnachtsplätzchen, was einfarbig auch klasse funktioniert. Nur sobald man mehrere Farben Teig kombinieren möchte, dann sollte man einen anderes Rezept wählen.

Die Zutaten für das Rezept

  • 100g Butter
  • 200g Mehl
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • eventuell Eigelb und Steusel zum Verzieren

Dieses Rezept für einfache Weihnachtsplätzchen reicht für ein Backblech. Bei zwei Blechen die Mengen einfach verdoppeln. Achtung: Wollt ihr 10 Bleche backen, dann keine 10 Eier nehmen, dann reichen 4 Eier!

Die Zubereitung

Den Backofen auf 170°C vorheizen.

Ihr verknetet alle Zutaten und rollt den Teig mit dem Nudelholz aus. Auf jeden Fall gebt ihr Mehl auf die Arbeitsfläche, sonst kleben sie an. 

Nun stecht ihr einfach Figuren aus. 

Auf Wunsch bestreicht ihr die einfachen Weihnachtsplätzchen mit Eigelb und dekoriert nach Wunsch mit Streuseln. 

Alternativ könnt ihr sie nach dem Backen mit Zuckerguss verzieren oder ihr gebt Schokolade über die Weihnachtsplätzchen als Kuvertüre.

Die Kekse hebt ihr nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Bei 170°C so lange backen bis sie leicht braun sind – das sind so 10 bis 15 Minuten.

Die schlechtesten Kekse im Bild

Und so sehen Deutschlands schlechteste Kekse aus! Erst einmal gar nicht so schlecht. Nur anfassen darf man sie nicht. Deshalb sind auch nur noch diese 8 oder 9 Plätzchen vorhanden!

Und sie sollten so schön grün und lila werden. War wohl nichts.

Einfache Weihnachtsplätzchen schlechte Kekse
Was waren denn eure schlechtesten Sachen, die ihr je gebacken habt? Ich küre meine zu den schlechtesten Keksen Deutschlands im Jahr 2016!

Einfache Weihnachtsplätzchen schlechte Kekse

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30 Kommentare zu „Deutschlands schlechteste Kekse zu Weihnachten

  1. Die Kategorie gefällt mir 🙂
    Ich habe am Samstag auch Kekse gebacken, nur leider wurden die gar nichts… Zwar extrem lecker, aber gehalten haben sie mal gar nicht. Es sollten vegane Buchweizen-Florentiner werden (mit gekeimten Buchweizen). Nach dem Backen hab ich sie in Rauten geschnitten und auskühlen lassen, darauf sollte dann nämlich noch etwas Schokolade, aber naja, wie gesagt, kaum wollte ich eins der Kekse nehmen zerfiel es auch schon… Da ich aber unbedingt noch eine Sorte Kekse brauchte habe ich das ganze Gekrümel in einen Topf mit geschmolzener Schokolade geworfen und Buchweizen-Mandel-Schokoberge daraus gemacht… 🙂

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  2. Ich kann mich da anschließen. Habe gestern auch gebacken. Geschmacklich alles ok, aber optisch einfach nur ein Flop… Soll vorkommen 😉
    Aber schön dass du berichtest, das zeigt mir dass es auch anderen so geht 😅
    LG Jill

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  3. So schön ehrlich 🙂 Wunderbar! Ich finde es generell brutal schwierig, Plätzchen zu backen. Das ist alles so klein und meistens mit Mürbeteig und bei dem kriege ich echt Aggressionen…

    Die schlechtesten Kekse, die ich je gebacken habe… Oh, da fält mir was ein 🙂
    Das war letztes Jahr, ich wollte backen und möglichst Reste aus dem Vorratsschrank verbrauchen. Da fiel mir ein altes Päckchen Mehl in die Hände. Ich dachte mir: ‚Was kann an Mehl schon schlecht werden?‘ (Ich hab’s generell nicht so damit, auf Haltbarkeitsdaten zu achten, die halte ich für vollkommen überbewertet – in den meisten Fällen habe ich damit ja sogar Recht). Ich habe mein ganzes Herblut in die Kekse gesteckt, mit dem gekloppten Mürbeteig gekämpft, ich habe Hildabrödle gemacht, also diese Doppeldecker mit Marmelade dazwischen, die liebe ich besonders, ich habe Schokokekse gemacht, welche mit Streusel, welche mit Glasur – meine Kekskunst reicht nicht so weit her, ich hab‘ mir aber echt Mühe gegeben. Und dann? Natürlich haben die Kekse alt geschmeckt. Nach pappigem Mehl. Wie alte Kekse schmecken, nur dass meine ganz frisch waren… Und ich hatte SO viele gemacht – mit dem ganzen Mehl – weil ich sie verschenken wollte. Was ich dann auch getan habe 😀 Ich hatte mir doch so Mühe gegeben! Und mich gleichzeitig so geschämt… Versagt, weil ich zu geizig war, frisches Mehl zu kaufen :/
    Ansonsten brennen mir die kleinen Stinkerchen auch gerne mal an. Oder werden sehr kross. Warum muss Mürbeteig nur so lecker sein?! Das Zeug ist echt die Pest…
    Übrigens hat sich kein Beschenkter beschwert ;P

    Liebe Grüße,
    Lieselotte von http://www.lieselotteloves.wordpress.com

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  4. Wunderbarer Beitrag 😃 bei uns gehört es schon zur Tradition, dass mind. ein Plätzchen-Rezept daneben geht – meist haben die Dinger optische Mängel und da ich die Plätzchen zu Weihnachten verschenke müssen diese dann schnell gegessen werden. 😉 Liebe Grüße Marion

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  5. Herrlich! Das hebt sich sehr sympatisch von all den perfekten Plätzchen-Blog-Posts ab!
    Ich musste da jetzt sogar an sehr ähnliche Plätzchen denken, die ich vor ein paar Jahren mal machen wollte. Das waren irgendwie so Orangen-Marzipan-Schnecken. Ich bin genau nach Rezept vorgegangen, aber die beiden Teige (einer mit Marzipan und der andere mit Orangen) haben sich nicht vertragen … also sind unterschiedlich aufgegangen. Sah sehr ähnlich aus. Geschmacklich wären sie nicht schlecht gewesen.
    Dieses Jahr sind mir meine Pfefferkuchen nichts geworden. Was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich 5g zu viel Hirschhornsalz reingehauen habe, weil ich die sonst übrig gehabt hätte. Dadurch sind die extrem hochgegangen und total trocken sind die auch geworden. Die letzten 3 Jahre waren die super.
    LG, Tina

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  6. Ich habe die anderen Kommentare jetzt nicht gelesen, zum einen, weil ich eine eigene Meinung habe und zum anderen aus Zeitmangel.
    Aber wenn ich mal was sagen darf, ich finde die Plätzchen vom Foto eigentlich sehr ansprechend, also mir gefallen sie. Wie sie schmecken, da kann ich nicht mitreden, habe ja nichts davon ab bekommen, aber ich nehme mal an, sie schmecken.
    Manches Mal wird es eben nicht so wie man sich das vorstellt, so ist das Leben halt, aber destotrotz, kommt es nicht alleine aufs Aussehen an, sondern auf die Liebe mit der die Plätzchen gemacht wurden.
    Liebe Grüße Roswitha

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  7. Der Mann an meiner Seite hat sich mal einen Low-Carb Geburtstagskuche gewünscht. Das Teil schmeckte eher dürftig, war so mächtig, dass man nach einem Bissen für drei Wochen gesättigt war und nebei so schwer vom Gewicht her, dass man den locker auch als Vorschlaghammer hätte verwenden können…

    Deine Kekse sehen dafür echt hübsch aus, sieht eher wie rosa statt lila aus – versuch´s doch mal in Rot weiß – Zuckerstangen statt Grinch 😀

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  8. Schööön das auch bei anderen beim Backen mal was daneben geht, bei mir gingen dieses Jahr auch schon Kekse daneben, hab spritzgebäck gemacht und vor dem backen sah auch alles noch ganz gut aus aber naja im Anschlüß nemmer, Ich hab dann einfach die Plätzchen mit viel Schokolade und Steuseln verziert und schwubs wurden sie doch gerne von meinen Lieben hier daheim gegessen. 😉

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  9. Probiers mal mit 50g mehr Butter und wenn du die zwei Teige verbindest streiche Eiweiß dazwischen. Muss nicht viel sein, ein Hauch reicht.

    Oder auch den Teig mit 50g Marzipan einkneten statt mehr Butter. Da ich die nächste Zeit nicht mehr backe kann ich es selbst nicht ausprobieren. 😉 viel Erfolg und liebe Grüße wie auch eine schöne Weihnachtszeit 😊

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