Rote-Beete Risotto mit Kichererbsen

Das Rote-Beete Risotto mit gerösteten Kichererbsen entstand aus der Not. Nichts war daheim, denn ich bin grad etwas gesundheitlich angeschlagen und konnte nichts Frisches einkaufen. Doch aus der Not entstehen ja bekanntlich oft die besten Rezepte. 

Rote-Beete habe ich eingeschweißt seit Wochen im Kühlschrank. Ist ja gesund dachte ich. Also kaufte ich es. Doch so richtig hatte ich mich nicht heran getraut. Und nun, Kühlschrank fast leer nur Rote-Beete guckte mich an. Also losging’s – das Rote-Beete Risotto entsteht: 

Zutaten für 3

  • 300g Risotto Reis
  • 1,2l Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 2 Knollen Rote-Beete
  • 2 Hand voll TK Erbsen
  • 100g geriebener Parmesan
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Meersalz, Pfeffer 
  • 1 EL Olivenöl

Die Zubereitung

Den Backofen heizt ihr auf 200°C vor.

Die Kichererbsen gießt ihr ab und spült sie. Mit Küchenkrepp abtrockne und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. 30 Minuten backen. Nach je 10 Minuten wenden. Solange backen, bis sie außen schön kross knusprig sind.

Die Kichererbsen in einem Esslöffel Öl wenden und mit Meersalz abschmecken.

Die Zwiebel schneidet ihr in Würfel und dünstet sie in ein EL Butter in einem Topf an. Ihr gebt den Risotto Reis hinzu und lasst den Reis die Butter aufnehmen. Danach gebt ihr Schluck um Schluck die warme Gemüsebrühe hinzu und rührt immerfort mit einem Holzlöffel den Reis. Ist die Flüssigkeit ausgesogen, gebt ihr neue nach und rührt. 

Eine Knolle Rote-Beete schneidet ihr in kleine Würfel. Die andere Knolle in dünne Scheiben.

Etwa nach der Hälfte der Gärung des Risottos, (ihr habt noch so einen halben Liter Brühe), gebt ihr die gewürfelte Rote-Bete und die Erbsen hinzu. Flüssigkeit nachgießen und rühren. Den Prozess macht ihr solange, bis das Risotto bissfest, aber weich und cremig ist. Schlotzig eben.

Jetzt gebt ihr noch einen Esslöffel Butter und etwa 80g Parmesan hinzu. Gut umrühren. Mit den dünnen Scheiben Rote-Beete anrichten, mit Kichererbsen bestreuen. Genießen.


Ich muss mich für die nicht so tollen Fotos entschuldigen und dass es wieder keine englische Übersetzung gibt. Ich fühle mich einfach gerade nicht so topfit.

Wie findet ihr Rote-Beete allgemein und dieses Rote-Beete Risotto im Besonderen?

Freue mich auf eure Kommentare! Wenn ich wieder fitter bin gibt es dann endlich die Ibiza Berichte und den Post über den Europapark. 

Buttermilch-Mandel-Schnitten

Inspiriert aus Ibiza habe ich euch diese ultra leckeren Buttermilch-Mandel-Schnitten mitgebracht. Überall im Garten unserer Unterkunft gab es Mandelbäume und wir aßen frische Mandeln direkt vom Baum.

Während meiner Reiseauszeit gab es bereits einen Gastbeitrag mit einem Rezept eines Mandelkuchens. Dieses Rezept ist ganz anders. Die ursprüngliche Idee für diesen Kuchen habe ich von einem Haselnuss-Kuchen. Doch irgendwie hatte ich mehr Lust auf Mandeln und so habe ich ein bisschen am ganzen Rezept gefeilt.

Die Zutaten:

  • 450g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 5 Eier
  • 300g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 500ml Buttermilch
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 4 EL Puderzcker
  • 1 TL Chilipulver
  • 200g flüssige Butter
  • Backpapier, Backblech

Die Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Ihr schlagt die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Das Mehl mischt ihr mit dem Backpulver. Nun gebt ihr abwechselnd die Mehlmischung und die Buttermilch zur Zucker-Ei-Mischung. Den Teig gießt ihr auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.

Die gemahlenen Mandeln mischt ihr mit dem Chili und gebt gesiebten Puderzucker hinzu. Alles gut mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Ihr backt den Kuchen etwa 40 Minuten bei 180°C.

Den fertigen Kuchen mit der flüssigen Butter beträufeln.

mandelkuchen
auf dem Blech

gleich wird er gegessen
mit Butter übergossen ein Genuss

Die Grundidee zum Kuchen stammt aus dem Buch Happy Hippie Cooking von Elke Clörs, deren Mann ich beim Kauf des Buches auf dem Las Dalias Hippie Markt kennen lernen durfte. 

Einen Artikel zum Kochbuch hat neulich die liebe Nadine von Planethibbel veröffentlicht.

Wie findet ihr diese Buttermilch-Mandel-Schnitten? Habt ihr ähnliche Rezepte?

[aufgetischt] im Foodloop

Casa Selvanegra

Ab uns zu geht die Familie aus der CasaSelvanegra auch mal auswärts Essen. Das passiert bei uns zwar nicht regelmäßig, doch ich möchte gerne über erwähnenswerte und vielleicht auch weniger schöne Erlebnisse hier berichten.

Also, solltet ihr Ibiza oder den Schwarzwald mal besuchen, dann habt ihr eventuell schon mal ein paar Anlaufstellen, wo ihr euch lecker bekochen lassen könnt.

Beginnen werde ich mit demFoodloop im Europa-Parkin Rust.

Das Foodloop, das weltweit erste Loopingrestaurant


Bereits zum 2. Mal verschlug es uns in das Foodloop im Europapark. Wir hatten jedes Mal Glück, dass nicht zu lange Schlangen vor der Türe waren und die kurze Wartezeit nahmen wir gern in Kauf. Es ist einfach ein lustiges Erlebnis. Beim 1. Besuch im Restaurant war es eine neue Erfahrung für uns, wenn das Essen über Loopings auf den richtigen Sitzplatz katapultiert wird. Diesmal wollten wir dieses Erlebnis mit meinen Eltern teilen und ja…

Ursprünglichen Post anzeigen 630 weitere Wörter

[Mein Schwarzwald] Ein Fun-Tag im Randgebiet

Heute geht es mal wieder hin, ich berichte dann über den neuen irischen Themenbereich!

Casa Selvanegra

Nach der Kategorie [Mein Ibiza] muss es hier natürlich auch die Kategorie [Mein Schwarzwald] geben. Schließlich wohne ich hier und hier treibe ich mich ja auch am meisten herum. Ich möchte hier einfach zeigen, dass der Schwarzwald nicht nur aus Schwarzwald-Häusern, Kuhweiden und dunklen Wäldern besteht. Das ist natürlich Tradition und sollte gewahrt werden. Aber es gibt eben auch andere Seiten.

Mindestens einmal im Jahr heißt es für uns auf in den Europa-Park! Klar, dass das kein Geheimtipp ist, schließlich ist es nach dem Disneyland Paris der Park mit den zweitmeisten Besuchern Europas! Aber so ein Tag im Park ist einfach immer ein Highlight.

Der Europa-Park


Wir bevorzugen wenn möglich immer einen Mittwoch zum Besuch, denn da ist es immer recht ruhig im Park. Dennoch denke ich, dass man hier auch wieder einen Mittwoch außerhalb der Ferien wählen muss. Bisher hatten wir mit unserer Wahl des Tages aber immer…

Ursprünglichen Post anzeigen 854 weitere Wörter

Deftige Kartoffel-Chorizo Pfanne

Passend zum einziehenden Herbst…

Casa Selvanegra

Der Mai ist da und er hat uns hier im Südschwarzwald mit hässlichstem Wetter begrüßt. Strömender Regen und gerade mal 5°C. Ja Temperaturen wie im Winter. Und da brauchten wir einfach etwas richtig Deftiges!

So entschied ich mich, wiederum etwas Deutsches, mit etwas Spanischem zu kombinieren und zeige euch was dabei heraus kam.

Ihr benötigt für 4 hungrige Mäuler:


  • 1kg Kartoffeln
  • 250g Chorizo
  • 2 rote Zwiebeln
  • 400g Sauerkraut
  • 2EL Butterschmalz
  • 250g Gemüsebrühe
  • Petersilie
  • Salz, Kümmel (Pulver hatte ich)
  • dazu schmeckt Schmand

Und so habe ich es zubereitet:

Die Karoffeln in reichlich Salzwasser 20min bissfest garen.


Die Zwiebeln schält und halbiert ihr und schneidet sie in Streifen.


Auch die Chorizo wird in Scheiben geschnitten.


Das Sauerkraut wird durch ein Sieb gegossen und leicht ausgedrückt.

Nun bratet ihr die Wurst in etwas Butterschmalz ca 5min von beiden Seiten an.


Danach aus der Pfanne holen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Nun kommen ins…

Ursprünglichen Post anzeigen 126 weitere Wörter

[Gastbeitrag] Tarta de Almendras, eine spanische Mandeltorte

Mit der Tarta de Almendras, einer spanischen Mandeltorte, von der lieben Laura endet heute die wunderbare Gastbloggerwoche in der CasaSelvanegra. 

Und wie immer überlasse ich gleich der Gastautorin das Wort:

Hallo! Ich bin Laura und blogge normalerweise auf meine Seite Laura dreams of Cakes übers Backen, Kochen und Reisen. Wie ihr an meinem Namen erkennen könnt, haben es mir vor allem Kuchen angetan – egal, in welcher Form, es gibt selten eine süße Köstlichkeit, der ich widerstehen kann!

Egal ob Cupcakes, Macarons, Pies oder Torten – die süßen Seiten des Lebens werden bei mir zelebriert. Angefangen hat meine Liebe zum Backen schon früh. Schon im zarten Alter von 12 Jahren habe ich meine ersten Kuchen gebacken und wurde so zur Kuchenbäckerin der Familie. 

Später kam ich durch Zufall auf das Dekorieren von Torten und lebte meine Kreativität bei der Gestaltung von Motivtorten aus. Eine Zeitlang habe ich damals jede freie Minute mit der Perfektion von filigranen Zuckerblumen und der Herstellung von Figuren verbracht, wenn ich nicht auf der Suche nach dem Rezept für die beste Ganache und dem flexibelsten Fondant war oder meine Urlaubsbegleitung in den Wahnsinn trieb, weil ich in jeder größeren Stadt sofort in das nächste Tortendekogeschäft musste – sowas gab’s nämlich in der Kleinstadt, in der ich lebe, nicht.

In der Zwischenzeit gibt es Motivtorten nur noch zu großen Anlässen und ich dekoriere meine Torten lieber mit frischen Früchten, Schokolade oder verschiedenen Cremes. Die Liebe zum Backen aber ist geblieben und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht in der Küche stehe, um etwas Neues auszuprobieren. 

Meine Inspiration hole ich mir vor allem in der englischsprachigen Blog- und Backwelt. Da traf es sich gut, dass ich 2014/15 ein Jahr im wunderbaren Newcastle upon Tyne in England verbringen durfte, wo ich meine Liebe dazu so richtig ausleben konnte.

Heute darf ich aber als Sinas Urlaubsvertretung die Casa Selvanegra übernehmen und hier ein Rezept mit euch teilen.

Für Sinas Spanienschwerpunkt habe ich heute etwas ganz Besonderes mitgebracht: 

spanische mandeltorte
eine Tarta de Almendras, eine spanische Mandeltorte

Das Tolle dran ist, dass diese Torte mit nur ganz wenigen Zutaten auskommt. Sie braucht weder Mehl, Backpulver noch Butter oder Öl – all das liefern die Mandeln. Dadurch schmeckt sie auch ganz wunderbar marzipanig-nussig. Auch wenn sie auf den ersten Blick nämlich vielleicht nicht so aussieht, hat diese Torte es in sich. Vor allem in Kombination mit einer Kugel Vanilleeis ist die spanische Mandeltorte einfach unwiderstehlich!

Spanische Mandeltorte

Zutaten (für eine Springform mit 20cm Durchmesser)

  • 4 Eier, getrennt
  • 200g Zucker
  • 600g Mandeln, gerieben
  • 1TL Bittermandelaroma
  • 1/2TL Salz

Außerdem

  • Puderzucker
  • Mandeln

mandeltorte
Und so wird’s gemacht

Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Eiweiße mit Zucker und Salz steif schlagen, bis sie zu glänzen beginnen und sich das Volumen mindestens verdoppelt hat. Nun unter langsamem Rühren die Eigelbe einzeln zugeben. Weiterrühren und das Bittermandelaroma dazugeben. Nun vorsichtig die Mandeln einrieseln lassen und noch kurz verrühren. Die Springform mit Butter einstreichen, den Teig reingeben und für 50-60 Minuten bei 175 Grad backen.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und mit Puderzucker und Mandeln dekoriert servieren.

leckere Torte mit wenigen Zutaten
ein spanischer Genuss
unwiderstehlich mit Vanille-Eis
lasst ihn uns anschneiden
sooooo lecker

Mit dieser spanischen Mandeltorte von Laura lässt sich doch der nahende Herbst versüßen! Findet ihr nicht?

Ich danke allen Gastbloggern für die schönen Beiträge während meiner Abwesenheit!

[Gastbeitrag] Jedes Jahr auf die Balearen-Insel

Nicht nur ich bin fasziniert von Ibiza! Heute gibt es einen Gastbeitrag von Christina Liebig, Bloggerin bei 11orchid, die jedes Jahr auf die Balearen-Insel fliegt.

Wir fliegen jedes Jahr auf die Insel.

Seit 1997.

Seit 2006 als Familie.

Ich kenne die Insel also mit und auch ohne Kinder.  

Und ich muss sagen, heute, als Mutter gefällt mir die Insel besonders gut.

Egal ob als Familie, Single oder Pärchen (meine Freundinnen und ich haben einen Leitsatz; – bestehst Du einen Ibizaurlaub als Paar, dann hält die Beziehung!), Ibiza hat wirklich für jeden etwas zu bieten! 

Alleine kulinarisch. Was kann man dort köstlich schlemmen… Im High Class Segment aber auch mal eben fix auf die Hand.  

Für mal eben zwischendurch gefällt mir das Passion Cafe sehr, sehr gut. Seien es Smoothies, leckere Süssereien, Sandwiches oder richtige Köstlichkeiten. Alles geht auch zum mitnehmen! Das Personal ist entspannt und doch auf Zack, -was für Ibiza nicht selbstverstänldich ist;) Mittlerweile gibt es das Passion in verschiedenen Ecken der Insel, Playa den Bossa war (glaube ich, das erste). Nun aber auch im Hafen, San Jose oder Santa Eularia. 

Ich ernähre mich vegan, – von daher kann ich das Wild Beets sehr empfehlen, – es liegt etwas abseits in Gertrudis, dort aber an der Hauptstrasse. Trotzdem ist es ruhig und man kann wunderbar draussen sitzen. Es gibt wahnsinnig tolle Gerichte, – vieles auch roh. Die WILD BEETS Speisekarte liest sich sehr spannend finde ich, vor allem wenn Lust und Interesse an Neuem vorhanden ist.

Wobei Ibiza ja nicht ausschließlich Essen ist; – ich habe gerade Hunger, wahrscheinlich starte ich deshalb mit meinen Lieblingsspots, – dort kaufen wir ab und an auch einfach zum mitnehmen, und schlemmen dann am Strand….

Wo ich bei den Stränden bin… Einfach und schlicht, weniger los und sehr natürlich ist der Cala Moli, – ideal zum Schnorcheln mit Kindern. Der Einstieg ist zwar auf der einen Seite etwas steinig, dafür aber hat man glasklares Wasser und auch die Chance, mal einen Oktopus oder besonderen Fisch beim Schnorcheln zu sehen ist groß. 

cala molí ibiza
Cala Molí

Wunderschön und bekannt für die sensationellen Sonnenuntergänge ist Cala Comte in der Nähe von San Antonio. 

ibiza strand beach cala sonnenuntergang
Sunset Beach

Auch hier kann man toll essen. Wir sind meist zuerst am Strand, – dieser liegt etwas abschüssig und man muss sich den Weg dahin bahnen, dafür aber ist der Strand toll. Der Einstieg weich sandig und flach – und die Felshänge laden zum Verweilen ein, gerade für Kinder ein Traum.

kinder ibiza strand
ein riesiger Spaß auch für Kids

Geht die Sonne unter, lassen sich hier wunderschöne Fotos schiessen. Und anschliessend geht es ins Restaurant (eine Reservierung ist erforderlich!) 

Klasse auch sind die Beach Clubs, – je nachdem ob man reserviert hat, bzw ob eine Reservierung überhaupt möglich ist; (im Juli und August ist es generell schwierig, einen tollen Spot auf der Insel zu ergattern), kann man in den Beach Clubs „Beds“ reservieren, oder Liegen. Das ist dann schon ein wenig Popstar Feeling und kostet auch ganz ordentlich, allerdings lohnt es sich auch vom Essen her. Erstklassig.

Christina’s Kids genießen Ibiza

Im Moment bin ich sehr gerne im Coco Beach, Playa den Bossa.

Mit etwas Glück steigt nachmittags eine Beachparty, – selbst mit Kindern ist das super entspannt. Wir bleiben meistens relativ lange, geniessen den Sonnenuntergang, die köstliche Pizza, – wirklich sensationell (und ich hab immer noch Hunger!), und ggf die gute Musik. 

Sunbeds auf Ibiza

Das Tolle an der Insel ist das Gemeinsamkeitsgefühl, niemand fühlt sich durch Kinder gestört, die tanzen, spielen, schwimmen einfach mit. Und jeder achtet ein wenig auf den anderen. Sicherlich wird Alkohol getrunken und bestimmt hat der ein oder andere auch gewisse Substanzen konsumiert, generell aber trügt das nicht das Urlaubsgefühl.
Ich für mich und für meine Kinder kann nur sagen, dass wir bisher jedes Jahr wirklich entspannte und schöne Urlaubstage auf Ibiza verbracht haben!

abends am Strand
Christina Liebig , Bloggerin bei http://www.11orchid.com

Habt ihr Geschmack an meiner/unserer Lieblingsinsel Ibiza gefunden?


[Gastbeitrag] Spanische Tapas

Zurzeit bin ich gerade auf Reisen und genieße Spanische Tapas vor Ort. Da ich euch auch während meiner kleinen Auszeit mit leckeren Sachen verwöhnen möchte, gibt es heute den Gastbeitrag von der lieben Nicole vom Blog Blütenschimmern.

Ich lasse sie dann auch gleich zu Wort kommen…

Während meiner Reisen in Spanien habe ich Eines ganz besonders genossen: Tapas! Die kleinen spanischen Schälchen mit Leckereien haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Zwei meiner Favoriten möchte ich Dir heute als Rezept vorstellen. Patatas Bravas, feurige Kartoffeln, und Chorizo in Weißwein, spanische Paprikawurst.
Auch wenn Dir Sina die leckere Chorizo bereits in Rotweinsud vorgestellt hat, möchte ich Dir heute meine Variation davon zeigen. Zu den beiden Gerichten passt hervorragend ein Glas Weißwein, Weißbrot und Aioli.



Spanische Tapas: Patatas Bravas & Chorizo

Patatas Bravas – feurige Kartoffelwürfel



Zutaten für 1 Tapas Schale:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 kleine Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver
  • 3-5 Chilischoten (je nach Schärfeempfinden)

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel bissfest kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffelwürfel mit ordentlich Öl in eine Pfanne geben.
2. Die Pfanne erhitzen und die Kartoffelwürfel goldbraun braten. Währenddessen die Tomaten waschen, trocken tupfen und den Strunk entfernen. In kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Tomatenmark, dem Paprikapulver und klein geschnittenen Chilischoten in einem Topf erhitzen.
3. Die fertigen Kartoffeln in eine Tapas Schale geben und die Soße darüber verteilen.



Chorizo in Weißweinsoße



Zutaten für 1 Tapas Schale: 

  • 2 Chorizo-Würste
  • 100ml Weißwein
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Schnittlauch

Zubereitung:
1. Die Chorizo-Würste in einer Pfanne scharf anbraten. Wenn sie außen gar sind, die Würste wieder herausnehmen und in dicke Scheiben schneiden. Knoblauchzehen und den klein geschnittenen Schnittlauch in die Pfanne geben und mit dem Weißwein ablöschen. Die Chorizo-Scheiben wieder hineingeben und 5-7 Minuten köcheln lassen.
2. Die Chorizo in eine Tapas Schale geben und etwas Weißweinsud nachgießen.

Nicole, ist 23 Jahre alt und kommt aus Berlin. Momentan lebt sie in Flensburg. Sie ist eine experimentierfreudig in der Küche, liebt das Reisen und läuft für ihr Leben gern.


Wie fandet ihr den Gastbeitrag mit den spanischen Tapas von Nicole? Sieht extrem lecker aus oder? 

[Gastbeitrag] Spanischer Smoothie – El batido de fruta apasionado

Die Serie der Gastblogger geht weiter. Warum sollte man nicht auch spanische Smoothies mit viel Temerament trinken dachte sich Tolga von Smoothiemakervergleich.

Spanischer Smoothie „El batido de fruta apasionado“

Was assoziieren Sie sofort mit Spanien? Leidenschaft? Temperament? Feuer? Saftige Orangen aus Andalusien oder scharf gewürzte Tapas? Wenn Ihnen die genannten Dinge in den Kopf kommen, wenn Sie an unseren europäischen Nachbarn denken, dann könnte unser feuriger Smoothie genau das richtige Getränk für Sie sein. Holen Sie sich die Erinnerung an den letzten Urlaub mit einem Schluck unseres „batido de fruta apasionado“ zurück. Die Herstellung des Smoothies ist denkbar einfach, und den Schärfegrad können Sie nach Belieben anpassen. Also, los geht’s!

Zutatenliste

  • 4 EL Rosinen. Wer es authentischer mag, der nimmt in der gleichen Menge die etwas teureren, aber sehr geschmackvollen Goji Beeren
  • 600 ml Karottensaft, am besten frisch gepresst
  • Saft von 5 bis 6 Orangen. Sollten Sie ungespritzte Bio-Früchte eingekauft haben, können Sie die Schale mit in den Mixer geben. Reduzieren Sie in diesem Fall die Menge um eine Orange.
  • Saft von 2 Zitronen. Auch hier können Sie bei Bio-Qualität die Schalte mit verarbeiten.
  • 1 bis 3 TL Cayennepfeffer. Sie können auch frische Chilischoten zum Schärfen nutzen, Cayennepfeffer ist nichts anderes als getrocknete Chilischoten. 1 TL entspricht dabei einer mittelscharfen Schote. Seien Sie beim Würzen vorsichtig. Cayennepfeffer kann wirklich teuflisch scharf sein. Fangen Sie besser mit der Minimalmenge an, wenn Sie den Schärfegrad nicht einschätzen können, und würzen Sie im Nachhinein nach!
  • 2 Bananen, sehr reif. Bananen enthalten viel Fruchtzucker, was die Schärfe des Cayennepfeffers abmildert und dem Smoothie einen runden Geschmack verleiht.
  • 1 TL Ingwer. Ingwer kurbelt das Immunsystem an und treibt die Körpertemperatur in die Höhe. Das ist nicht nur gesund, sondern verspricht auch heiße, spanische Nächte.
  • 1 TL Zucker bei Bedarf. Je nach persönlicher Vorliebe kann unser Smoothie durch eine leichte, unterschwellige Süße seinen vollen Charakter entfalten. Probieren Sie einfach aus, in welcher Variante Ihnen der Smoothie besser schmeckt.


Zubereitung

Würfeln Sie die Banane grob vor und geben Sie sie zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer. Fügen Sie 1 TL Cayennepfeffer hinzu und mixen Sie das Ganze für eine halbe Minute. Es sollte eine leicht cremige, homogene Masse entstehen.

 Ist Ihnen der Smoothie zu dickflüssig, können Sie etwas Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nun steht die erste Verkostung an.

 Ist Ihnen der Smoothie noch nicht feurig genug, geben Sie einen weiteren TL Cayennepfeffer hinzu. Beachten Sie, dass der Schärfegrad pro TL um etwa das doppelte ansteigt! Ein zuviel an Schärfe können Sie mit Zucker ausgleichen. 

Mixen Sie den Smoothie vor dem Servieren nochmal gut durch und teilen Sie ihn dann auf bereitgestellte Gläser auf. Gerade im Hochsommer empfiehlt es sich, den feurigen Spanier vor dem Verzehr rund eine Stunde im Kühlschrank abzukühlen. 

Unser batido de fruta apasionado eignet sich sowohl für sommerliche als auch für herbstliche Tage. Mit gerade mal 400 Kalorien und null Gramm Fett (für das gesamte oben genannte Rezept) ist der Spanier nicht nur besonders temperamentvoll, sondern auch noch besonders gut für die Figur!

Besonders lecker wird der Smoothie, wenn Sie für die Schärfe Chilischoten aus eigenem Anbau verwenden. Die kleinen Schoten lassen sich problemlos auf der Fensterbank züchten und können wirklich höllisch scharf sein! 


¡salud!

 
Tolga von smoothiemakervergleich.de bloggt über alle Themen rund um Smoothies. Regelmäßige Interviews, Blogempfehlungen und Tipps & Tricks über die gesunden Getränke ergänzen seinen Blog.

Temperamentvoll und feurig lecker war dieser Spanische Smoothie doch jetzt oder? Ich werde ihn mir bestimmt mal richten. Ihr nicht auch? Habt ihr auch so vitaminreiche Lieblingssmoothies und verratet mir eure Rezepte? Bin gespannt!

[Gastbeitrag] Schwarzwälder-Kirsch-Tiramisu

Dieses Rezept zum Schwarzwälder-Kirsch-Tiramisu hat es mir angetan. So habe ich die liebe Karola vom Blog Herzensköchin gefragt, ob sie nicht Lust und Laune hat, dieses als Gastbeitrag bei mir zu posten.

Und ich finde einen Schwarzwälder-Kirsch zu meinem eigenen Geburtstag voll passend. Danke für den Beitrag! 

So nun lasse ich Karola das Wort!


Eines haben Sina und ich gemeinsam – es ist die Schwarzwald-Liebe. Bis zum 16. Lebensjahr war ich in dieser herrlichen Gegend und habe vor allem die kulinarischen Genüsse mit ins Leben genommen. Durch die mittelbadische Küche meiner Mutter geprägt, finden sich auf meinem Foodblog Herzensköchin einige gesammelte Rezepte. 

In der Kategorie „Badisches“ werdet ihr fündig. Dort gibt es von dem herzhaften Flammkuchen bis zur süßen Dampfnudel mittelbadische Interpretationen.

Heute freue ich mich, bei Sina zu Gast zu sein und bringe das Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu mit.
Das Schwarzwälder Kirsch-Tiramisu schmeckt schön saftig und ist am nächsten Tag noch besser. Wenn ihr das Schwarzwälder Kirschwasser weg lässt, ist es ein ideales Dessert für Kinder.
 
SCHWARZWÄLDER KIRSCH-TIRAMISU

Zutaten:

  • 200-250 g Vollkornzwieback oder stattdessen Löffelbisquit
  • 250 ml Kirschsaft
  • 500 g Naturjoghurt
  • 250 g Speisequark
  • 1 Becher Mascarpone
  • 4-5 EL Akazienhonig
  • 4 TL Vanillezucker
  • Vanilleschote
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • Kakao zum Bestäuben


Zubereitung:

Das Glas Schattenmorellen abgießen, den Saft aufbewahren für den Zwieback. Die Hälfte des Zwiebacks kurz durch den Kirschsaft schwenken und den Boden einer flachen Auflaufform damit auslegen. Den Joghurt mit Quark und etwas Sprudelwasser cremig rühren. Mit Honig und Vanillezucker glatt rühren. Die Hälfte der Schattenmorellen auf dem Zwieback verteilen.Mit einem Löffel die Hälfte der Joghurt-Quarkcreme auf den Kirschen verteilen. Den Rest vom Zwieback mit Kirschsaft tränken und auf dem Quark verteilen. Die restlichen Kirschen drauf und mit Quark abschließen. Dann ab in Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.
Für Erwachsene: Den Zwieback mit Kirschsaft, Kirschlikör oder Kirschwasser tränken.


Also ich fand das voll lecker! 

Das Schwarzwälder-Kirsch Tiramisu: Ist das Rezept auch etwas für euch?