(Produkttest)

Wisst ihr noch wann und wo ihr Quinoa das erste Mal gegessen habt? Oder kennt ihr dieses Urkorn noch gar nicht?

Mein erster Kontakt mit Quinoa war passender und dennoch kurioser Weise auf Ibiza. Im September 2014. Und jetzt kommt es: in einer brasilianischen Tapas Bar in Santa Gertrudis, welche von einem Deutsch-Brasilianer betrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich von dem Körnchen noch nie gehört. Ich fand die Sache interessant, also wurde probiert.


Als der Quinoa-Hype nach Deutschland schwappte, kaufte ich trotz des hohen Preises dann auch so ein Tütchen. Das war letzten Sommer, ich war eh auf Gesundessentrip und musste es selbst probieren. Ok ihr werdet jetzt sagen, dass Quinoa schon weit früher in unserem Land zum Trend wurde, doch ey ich wohne im Schwarzwald. Da dauert alles ein weng länger!

Jedenfalls war mein Rezept zum Hipster-Getreide nicht wirklich so berauschend und somit landete die Tüte sehr, sehr weit hinten in meinem Apothekerschrank. 

Aber nun gab mir Oryza die Möglichkeit, seine drei neuen Urkorn-Produkte zu testen. Neben CousCous und Dinkel war eben auch Quinoa dabei und somit probierte ich es daheim erneut. Konnte ja nicht sein, dass nur in Spanien lebende Deutsch-Brasilianer Quinoa zubereiten können.

Ich überlegte mir ein Rezept mit folgenden

Zutaten:

  • 200g Quinoa
  • 500ml Gemüsebrühe
  • je etwa 100g rote, grüne, gelbe Paprika
  • etwa 150g Salatgurke
  • 100g schwarze Oliven
  • 100g Feta
  • etwas Olivenöl
  • etwas Weißwein-Essig
  • Senf
  • Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz, mediterrane Gewürze


Die Zubereitung:

Zuerst spült ihr das Quinoa gut unter kaltem Wasser aus. Danach kocht ihr den Quinoa nach Anweisung, jedoch mit Gemüsebrühe statt Salz. Ihr lasst ihn abtropfen, abkühlen und stellt ihn beiseite.

Quinoa frisch gewaschen

Danach würfelt ihr die Paprikas und die Gurke und schneidet die Oliven in Scheiben. Das gebt ihr alles in eine große Salatschüssel.

Salat mit Dichtungsringen
 Wenn das Quinoa ausgekühlt ist, könnt ihr ihn auch schon über das Gemüse geben.

Jetzt braucht ihr eigentlich nur noch das Dressing aus Senf (ich hatte zwei Teelöffel), etwas Olivenöl, etwas Essig, einigen Spritzern Zitronensaft richten. Das rührt ihr zu einer Salatsauce an und schmeckt sie mit Pfeffer, Salz und Gewürzen ab. 

Tut mir leid, ich habe das Dressing gerade „frei Schnauze“ gemacht. Da müsst ihr mal selbst probieren, wie eine harmonische Sauce für euch bei herauskommt.

Das Dressing gebt ihr in den Salat und vermengt alles miteinander. Zum Schluss schneidet ihr den Feta noch in Würfel und hebt ihn vorsichtig unter.

gesunder Sommersalat
ohne Käse sogar vegan!

Gerne könnt ihr noch Zwiebel zugeben. Ich habe es wegen der Zwiebelverweigerer diesmal weggelassen. Und für die veganen Leser, ihr könnt ihn auch gern ohne Feta probieren.

Probiert es mal aus. Diesmal fand ich Quinoa wieder lecker. Das lag jetzt nicht daran, dass das Oryza-Quinoa war. 

¡Buen Provecho!

Natürlich freue ich mich wieder über reichliches Teilen, Lesen und Kommentieren!


Dieser Beitrag entstand als Produkttest der Firma Oryza. Aber wie immer gilt auch hier. Mein Blog, meine Meinung!

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41 Kommentare zu „Feta – gib mir Quinoa! 

  1. Liebe Sina,
    dein Rezept klingt sehr lecker!!! Quinoa habe ich das erste Mal vor ca. 2 Jahren gegessen und fand es schon damals einen guten Ersatz für Couscous. Allerdings ist es auch bei mir dann längere Zeit nicht mehr auf den Tisch gekommen (Couscous lässt sich halt doch leichter zubereiten ohne „richtiges kochen“). Neulich habe ich 3-fach Quinoa (weiß, rot, braun) gemacht und dazu angebratenes Gemüse aus der Pfanne, den fertigen Quinoa hab ich am Ende noch in die Pfanne gegeben und untergemischt. Das war auch sehr lecker!
    Liebe Grüße, Karina

    Gefällt 1 Person

      1. Ich kenne Quinoa wirklich nicht. Aber ich denke ich werde mich um das zubereiten drücken und lieber den Herr sich heran wagen 😉
        Ich tendiere dazu Essen zu verhauen trotz wirklich harten Bemühungen es schmackhaft zu machen ^^

        Gefällt 1 Person

      1. Meine sind schon ziemlich fies. Gerade jetzt, nachdem ich viel gemacht habe und dann gar nichts. Ich bin sonst recht dürre, da fallen die voll auf. Beim Fitnesstudio Einstellungstest kam ich auf 16% Körperfettanteil. 16% ist in meinem Alter unterste Grenze. Daher sieht man die fiesen Cupcake Dekorationen so arg 😒

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  2. Wir lieben Quinoa und es kommt bei uns immer wieder auf den Tisch, meistens wie hier kalt mit viel Gemüse und Schafskäse. Napf-Essen ist doch etwas Herrliches 😉 Funktioniert auch super mit Couscous, Bulgur oder auch normalem Reis. Deine Fotos sind immer so toll, da bekomme ich gleich wieder Guster auf Quinoa 😀

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  3. Hallo 🙂
    Ein tolles und simples Rezept, vielleicht sollte ich Quinoa doch einmal eine Chance geben. Ich drück mich jetzt schon ein Jahr davor, warum auch immer ^^

    Ja im Schwarzwald dauert wirklich alles länger, aber ich finde, dass wir die beste deutsche Küche haben *hust*
    Zu mindestens was Brot und Kartoffelsalat angeht XD

    Ich bin schwer angetan von Deinem Blog. Die Rezepte sind wirklich kreativ und Deine Fotoskills machen mich ganz neidisch. Dein Design ist der hammer! Ich werde auf jeden Fall öfters vorbei schauen 🙂

    lg Ellie

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