Ich wollte euch mein 24h Mailand-Erlebnis nicht vorenthalten. Ich habe es bewusst „auf Abwegen“ genannt, weil es thematisch eigentlich nicht so ganz hierher passt. Doch diese kurze Zeit war so spannend und interessant, dass ich einfach darüber schreiben muss. Noch dazu basiert der Trip auf einer Jochen Schweizer Erlebnisbox, die ich mal vor 2 Jahren von meinem Mann zu Weihnachten bekommen habe. Und da denke ich, ihr möchtet darüber etwas erfahren. 
Dieser Blogpost wird Teil 1 von 2. hier werde ich nur die Erfahrungen mit Gutschein und Hotel erzählen. Die Bilderflut über das schöne Mailand kommt separat!

Fangen wir mal an. 

Der Gutschein lag nun schon eine Weile herum. Im November 2015 beschlossen wir, endlich ein Ziel auszusuchen und die Sache dingfest zu machen. Ich durfte wählen und entschied mich für Mailand. Da das Geschenk nur 1 Übernachtung beinhaltete musste ein Ort gewählt werden, der nicht zu weit entfernt mit dem Auto erreichbar ist. Somit lag das Ziel in Italien. Für uns nur 3.5-4h Autofahrt entfernt.

Der Gutschein listete 2 Hotels in Mailand auf. Wir entschieden uns für das Milan Suite Hotel am Stadtrand Mailands mit guter Nahverkehrsanbindung.

Die Buchung vom Hotel

Und da fing es an: alle Wochenenden, die wir aussuchten waren nicht verfügbar. Mir kam der Verdacht auf, dass man im Endeffekt den Voucher nur in der Woche einlösen kann. Doch einige Tage später wurde uns der Wunschtermin doch bestätigt. Seltsam, aber ok warum nicht. Also war für uns fix, das Wochenende vom 23.-24.April 2016 soll es sein.

Da uns die Buchungsprozedur komisch vorkam, haben wir bei Schweizer nachgefragt und uns wurde versichert, dass mit Buchungsbestätigung zusammen mit Vorlage der Gutscheinnummer alles passt.

Die Anreise

Damit wir möglichst viel vom Tag in Mailand hatten führen wir um kurz nach 5 Uhr morgens am Samstag los. Nach knapp 4 Stunden waren wir ohne Probleme am Hotel angekommen. 

Ich ging ins Hotel hinein, einfach erstmal um zu fragen, ob es möglich wäre schon einzuchecken, ohne das Zimmer schon zu bekommen. Generell bekommt man Zimmer ja erst so ab 14Uhr. Und nun fing das Chaos an!!!

Für uns war kein Zimmer gebucht!


Klar bekommt man da erstmal Panik, wenn man stundenlang fährt und dann gibt es kein Zimmer für uns. 

Doch die nette Dame an der Rezeption beruhigte mich und sagte, dass Zimmer frei wären und wir das schon geregelt bekommen. 

Ich schätze wir haben 1 Stunde damit verbracht, E-Mails zu checken und sie ihren Computer, ob da irgendwas gebucht wurde. Tatsächlich fand sie eine E-Mail mit Buchungsanfrage für den 16.4. auf unseren Namen, doch diese Anfrage wurde abgelehnt. Aber für den uns bestätigten Termin gab es nichts.

Schlussendlich sollten wir ihr die Buchungsbestätigung per E-Mail schicken, damit sie etwas in der Hand hat, um sich später mit Jochen Schweizer und der beauftragten Buchungsfirma auseinanderzusetzen. 

Die Freundlichkeit und Kooperation in dem Hotel muss echt lobenswert erwähnt werden.

Wir buchten für 15Euro das Parkhaus hinzu, bekamen die Zimmerkarte und das Wifi-Passwort. Uns wurde auch gleich mitgeteilt, dass Mailand 5Euro Kurtaxe pro Person pro Nacht verlangt. Ich denke dieser Preis richtet sich nach Kategorie der Übernachtung, denn er variiert von 1Euro-5Euro.

Das Zimmer

Durch die Jochen Schweizer Buchung bekamen wir eine Junior Suite im 1. Stock. Wir hatten Zimmer 1112.

Wir betraten das Zimmer und waren verblüfft!


Es war riesig und schön mit teils asiatischen Elementen ausgestattet. Ein großes bequemes Bett. Eine Couch und gigantischer Flatscreen. Es gab einen Kühlschrank mit Drinks, Knabberzeug (gegen Aufpreis) und einen Kaffeevollautomaten. Die eingebauten Schränke hatten wahnsinnig viel Stauraum.

Der Balkon vom Zimmer hatte auch ziemliche Ausmaße.

Ausblick aus dem Zimmer


Auch das Bad war reichlich groß. Mein eigenes ist viel kleiner. 

Einziges Manko vom Zimmer: sie müssten etwas mehr an der Sauberkeit arbeiten!

Blick hinter das Hotel

Gang zu den Zimmern

Auch außerhalb der Zimmer war wunderschönes Ambiente.

Restaurant – Frühstücksraum
hier kann man X-Box spielen

Und am nächsten Morgen erwartete uns ein richtig schön angerichtetes Frühstück. Untypisch für Italien, denn es gab alles was das Herz begehrt, ob süß oder herzhaft, ob körnig oder fruchtig! Alles war da! 


Man konnte Pancakes machen, Würstchen und Speck essen, oder frisches süßes Gebäck. Für mich zum Frühstück unnormal, aber ich hab richtig reingehauen!

Noch eine kurze Info. Die Bushaltestelle ist direkt am Hotel. Es fährt nur die Linie 57 dort entlang und die Endstation dieser Linie ist direkt das Stadtzentrum. Da kann man doch nichts falsch machen?!?!?!

Fazit

Trotz der leichten Sauberkeitsprobleme (Flecken auf Teppichen und nicht so poliertes Bad) würde ich dieses Hotel wieder ansteuern. Zwar habe ich keine Erfahrung mit anderen Hotels in Mailand, doch die Freundlichkeit macht alles wett. 

Mailand

Der Citybericht folgt!

Es grüßt euch herzlichst 

Eure Sina


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8 Kommentare zu „[auf Abwegen] 24h in Mailand 1/2

  1. ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass Buchungen über Schweizer recht schwierig sind und das man lange braucht, um einen Termin für die Erlebnisbox zu bekommen.
    Bin jetzt gespannt auf deinen Citybericht, war als 14jährige das letzte Mal in Mailand – wer weiß, ob ich mich an irgendwas erinnere.
    Schade finde ich es immer, wenn man in den grösseren Hotels internationales Frühstück bekommt, daher buche ich nur noch ohne Frühstück und gehe vor Ort in einer kleinen Seitenstrasse frühstücken, da w0 eben der echte Italiener/Franzose etc auch frühstückt.

    Gefällt 1 Person

    1. Dort muss ich sagen, dass ich froh war über das Frühstück. Ich kann am Morgen nichts Süßes essen und muss aber etwas essen, sonst wird mir schlecht. Mir hätte da weitaus auch weniger gereicht, doch es muss eben herzhaft sein. Brot mit Butter reicht da schon. Nur Coissants und anderes Gebäck geht eben nicht.

      Ach ja dort wäre auch herum nicht wirklich ein kleines Café gewesen. Da hätte man schon ein Stückle fahren müssen.

      In Mailand habe ich natürlich viel gesehen, aber nichts wirklich richtig. In der Kürze der Zeit logisch. 😔 LG

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  2. Ach herrje – das klingt ja nach einem wirklich schlechten Start in das Wochenende! 😦 Na so ein Glück, dass das Hotel so kooperativ war. Ich hoffe, der Ausflug war trotz der fehlenden Sauberkeit und den anfänglichen Schwierigkeiten ein Erfolg! Bin schon auf das Mailand-Fazit gespannt. 🙂 Beste Grüße, Ella-Marie

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